Jugend forscht 2026: Wie Deutschlands klügste Nachwuchsforschende die Zukunft des Forschungsstandorts sehen
Shownotes
Wie entsteht wissenschaftliche Neugier? Was treibt junge Menschen an, sich mit den größten Fragen unserer Zeit zu beschäftigen? Und was kann Deutschland von ihnen lernen? In dieser besonderen Folge von DeepTech Unlocked, dem 1E9-Podcast mit Thomas Lange und Thorsten Lambertus, sind drei der beeindruckendsten Nachwuchsforschenden Deutschlands zu Gast: Jamila-Cate Tran, Malte Rauschenbach und Ben Waldmann, die zu den diesjährigen die Jugend-forscht-Bundessiegern gehören.
Ihre Forschungsgebiete könnten unterschiedlicher kaum sein: Jamila-Cate Tran untersucht neue Therapieansätze für Nierentransplantierte, Malte Rauschenbach entwickelt automatisiert spezialisierte KI-Hardware für energieeffiziente Anwendungen und Ben Waldmann erforscht die Rolle der Dunklen Materie bei der Entstehung der ersten Sterne im Universum.
Doch diese Episode ist weit mehr als eine Vorstellung außergewöhnlicher Forschungsprojekte. Thomas Lange und Thorsten Lambertus sprechen mit ihren Gästen darüber, wie aus Interesse echte Forschung wird, warum Rückschläge zum wissenschaftlichen Arbeiten dazugehören, welche Rolle Mentoren und Forschungseinrichtungen spielen und weshalb junge Talente oft schon sehr früh lernen müssen, sich Wissen selbst zu erschließen.
Gemeinsam diskutieren sie außerdem, was einen guten Forscher wirklich ausmacht, wie Schule und Gesellschaft wissenschaftliche Neugier fördern können und warum Deutschland mehr tun muss, um außergewöhnliche Talente langfristig zu begleiten. Herausgekommen ist ein Gespräch über Wissenschaft, Innovation und die nächste Generation von Forschenden – und darüber, warum gerade sie Anlass zu großem Optimismus gibt.
Ganz konkret erfährst du:
- wie Jamila-Cate Tran mit medizinischer Datenanalyse neue Erkenntnisse für Nierentransplantierte gewonnen hat
- wie Malte Rauschenbach KI-Modelle automatisch in spezialisierte Hardware übersetzt
- weshalb Ben Waldmann neue Modelle zur Entstehung der ersten Sterne entwickelt hat
- was alle drei motiviert, sich schon in jungen Jahren mit Spitzenforschung zu beschäftigen
- warum Neugier wichtiger ist als das Auswendiglernen von Wissen
- wie man mit Rückschlägen, Sackgassen und Unsicherheit in der Forschung umgeht
- welche Bedeutung Mentoren, Forschungseinrichtungen und Wettbewerbe wie Jugend forscht haben
- wie Schule wissenschaftliche Neugier besser fördern könnte
- was Deutschland tun muss, um junge Spitzenforschende langfristig zu halten und zu fördern
- warum die nächste Generation Anlass für echten Zukunftsoptimismus gibt
Mehr über unsere Gäste:
Jamila-Cate Tran (Hannover) Bundessiegerin im Fachgebiet Biologie. In ihrer preisgekrönten Arbeit untersuchte sie anhand internationaler Patientendaten, ob SGLT-2-Hemmer auch Nichtdiabetikerinnen und Nichtdiabetikern nach einer Nierentransplantation helfen können. Die Ergebnisse deuten auf deutlich weniger schwere Nierenereignisse und eine geringere Sterblichkeit hin. Zusätzlich erhielt sie einen Sonderpreis der Europäischen Kommission sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Malte Rauschenbach (Poing) Bundessieger im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Er entwickelte ein System, das beliebige KI-Modelle automatisch in spezialisierte Hardware übersetzt und dadurch maßgeschneiderte, besonders energieeffiziente KI-Chips ermöglicht. Die Jury würdigte insbesondere seine durchdachte Compiler-Infrastruktur und die Verbindung von Hardware und Software.
Ben Waldmann (Elsterberg) Bundessieger im Fachgebiet Physik. Er entwickelte mit HaloGenesis ein eigenes Simulationsmodell zur Rolle von Axion-Sternen bei der Entstehung der ersten Sterne im frühen Universum. Für seine Arbeit erhielt er außerdem einen Forschungsaufenthalt am CERN sowie einen Sonderpreis für Arbeiten zur Quantenverschränkung.
Hier findet ihr eine Broschüre mit Infos zu allen Preisträgerinnen und Preisträgern 2026.
Mehr über unsere Hosts
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Transkript anzeigen
00:00:02: Ich denke, das Wichtigste ist einfach was ein Forscher ausmacht.
00:00:05: Dass man neugierig bleibt und dass man weiter versucht vielleicht seine Neugiele zu stillen indem man versucht dadurch Lösungswege zu finden.
00:00:17: automatisiert aus einem beliebigen KI-Modell, wer generieren soll.
00:00:20: Das da daraus automatisiert eine Art Bauplan generiert mit dem man sich
00:00:24: einen eigenen Chip
00:00:25: bauen kann der wirklich genau auf die Ausführung von diesem KI Modell spezialisiert ist und deswegen auch besonders schnell und leistungseffizient in dieser Ausführungen ist.
00:00:34: Wir reden hier von welchen Leistungen, für die man eigentlich schon HPCs braucht.
00:00:37: High Performance Cluster das quasi einfach Supercopter-Send hatte ich nicht zur Verfügung.
00:00:42: Deswegen
00:00:42: habe
00:00:43: ich
00:00:43: einige Low Tech Varianten eingeführt.
00:00:47: Ihr hört
00:00:59: Ja, herzlich willkommen zu dieser neuen Folge von Deep Tech Unlocked.
00:01:02: Torsten wir beide sprechen heute über die Zukunft und wir sprechen mit der Zukunft.
00:01:08: Wir begründen heute nämlich eine Art Tradition.
00:01:11: Eine Tradition ist ja eigentlich immer etwas, wenn man es mindestens das zweite Mal schon gemacht hat.
00:01:15: Wir haben im letzten Jahr das Experiment gemacht und uns ein paar Sieger des Bundeswettbewerbs Jugendforst vor das Mikrofon zu holen.
00:01:22: Und nachdem das sehr gut funktioniert hatte und sehr gut ankam, haben wir uns gedacht... ...wir laden uns auch die diesherigen Sieger ein!
00:01:29: Die Preisverleihung ist noch nicht so wahnsinnig lange her Und du warst ja tatsächlich sogar vor Ort.
00:01:34: Ich meine in Herzogen auch, wenn ich das richtig im Kopf habe, war die Preisverleihung und das Finale bei Schäffler.
00:01:40: Was für Eindrücke hast Du denn von dem Abend mitgenommen?
00:01:43: Ja, Thema Tradition.
00:01:45: Tatsächlich Traditionsunternehmen, Traditionsstandort in Herzogen Aurach-Schäffler.
00:01:50: eine ganz tolle Veranstaltung.
00:01:51: erstmal ganz vorneweg ich glaube ich habe meinem Leben bei einer solchen Veranstaltungen noch nie so viel klatschen müssen.
00:01:57: das war wirklich beeindruckend.
00:01:59: aber auch deswegen weil so viele junge Talente auf die Bühne geholt worden sind und zurecht cremiert und gefeiert worden sind.
00:02:07: also was da an Spektrum Junger Menschen aus allen Ecken dieses Landes, auch in unterschiedlichen noch mal Alterskategorien von fünfzehn bis vielleicht in die jungen zwanziger Reihen.
00:02:20: Aber mit Projekten in den unterschiedlichsten Technologiefeldern Naturwissenschaften, Ingenieurs Wissenschaften, auch darüber hinaus und die Energien im Raum wenn du so geballt Noch mal eine Generation siehst die alle mit einem unglaublichen Eifer und Elan an ihren eigenen teils sehr komplexen Forschungsprojekten gearbeitet haben.
00:02:42: Und dann auch nicht nur die Freude für den Sieger oder die Siegerinnen, sondern so diese allgemeine Stimmung.
00:02:49: jeder einzeln da hat richtig was geleistet und ist zu Recht auf dieser großen Bühne auch mit Ministerinnen, die dabei sind.
00:02:58: Und bei der Prämierung entsprechende Preise überreichen viel Prominenz auch wirklich von Herrn Schäfler selber.
00:03:04: tolle inspirierende Impulse während dieser Veranstaltung, sodass man wirklich das Gefühl hat Deutschland kann es noch oder Deutschland kanns wieder und tief aus der Tradition unserer Forschung stärker raus.
00:03:17: Und diese jungen Menschen dann sind jetzt hoffentlich alle auf dem Weg dieses Land in Zukunft ganz positiv zu prägen.
00:03:23: von daher ich komme mit ganz tollen Eindrücken zurück und hoffe einfach dass noch mehr und dass er auch unser Anliegen mit diesem Podcast über diese Tolle tollen Menschen Persönlichkeit in der Rom schaffen gesprochen wird, dann ist wirklich beeindruckend was da passiert ist.
00:03:37: Und wir haben uns ja zum Ziel gesetzt diesen Leuten eben auch im Rahmen unserer Möglichkeiten eine kleine Bühne zu bieten das einfach mehr Hörerinnen und Hörern sich einen Eindruck verschaffen können.
00:03:45: worum geht es eigentlich?
00:03:46: Und weil das größte Ziel ja eigentlich sogar ist zu sagen wie können wir so als mittlere Generation die Räume schaffen die Gelegenheiten bieten nicht nur über die tolle Forschung junger Menschen zu sprechen, sondern in letzter Konsequenz natürlich auch diesen Talent echte Räume zur Verfügung zu stellen.
00:04:03: Sie einzubinden in Ökosysteme – wir reden ja oft davon – dass sie ihr Potential dann auch wirklich ausnutzen können und dass sie die Unterstützung bekommen, die sie verdienen weil sie so große Talente sind.
00:04:13: Und Duthausten hast drei Finalisten mitgebracht Du hast also gecastet kann man gewissermaßen sagen und ich würde vorschlagen Wir lernen die dreimal kennen und hören mal rein.
00:04:26: Ja, liebe Jamila, lieber Malte, lieber Ben.
00:04:28: Herzlich willkommen!
00:04:29: Schön dass ihr da seid.
00:04:31: Hallo!
00:04:32: Ja hallo!
00:04:33: Jamila um euch mal ein bisschen vorzustellen in der Reihe nach, Jamila du bist zwanzig Jahre alt kommst aus Niedersachsen und hast den ersten Preis in der Kategorie Biologie gewonnen für ein medizinisches Forschungsprojekt das im wahrsten Wortsinn an die Nieren geht.
00:04:47: dazu gleich mehr dazugabs Sonderpreise der Europäischen Kommission unter deutschen Forschungsgemeinschaft.
00:04:54: Malte, du bist sehr jung in der Runde.
00:04:55: Du bist fünfzehn Jahre alt, kommst aus Bayern und bist Sieger im Fach Mathematik & Informatik Und du hast die Jury mit einer Arbeit zur schnellen KI ohne Cloud überzeugt.
00:05:06: Sehr sehr zeitgemäß.
00:05:07: auch da sind wir natürlich gleich sehr gespannt.
00:05:09: und wenn du bist gerade vor ein paar Wochen erst achtzehn jahre alt geworden Kommst aus Thüringen und hast den Bundespreis in Physik gewonnen inklusive eines Forschungsaufenthalts am Zern in der Schweiz und einen Sonderpreis an Quantentechnologien.
00:05:22: Das Ganze für ein Projekt, für die frühe Entstehung der ersten Sterne.
00:05:26: Und obendrauf weil dir das offensichtlich noch nicht genug war hast du mit einem noch weiteren Projekt einen Sonderpreis der Bundeswirtschaftsministerin gewonnen nämlich für eine Arbeit zum Thema Energie.
00:05:35: da ging es um die Optimierung von Winteranlagen.
00:05:38: also wir sind schon mal sehr beeindruckt und gratulieren euch an dieser Stelle nochmal ganz herzlich zu diesem tollen Erfolgen.
00:05:44: und um uns jetzt mal in den Tag so ein bisschen auch mitzunehmen Malte ich sagte schon Du gehörst nicht nur hier in der Runde Bist du der Jüngste, sondern gehörtest auch im Wettbewerb zu den jüngsten Teilnehmern?
00:05:53: Man darf nämlich erst ab fünfzehn Jahren an dem Bundeswettbewerk teilnehmen.
00:05:57: Welche Chancen hast Du Dir denn ausgerechnet im Vorfeld auf den Sieg?
00:06:01: und beschreib mal den Moment als Du gehört hast dass Du der Sieger in Deiner Kategorie bist?
00:06:05: Ja also Chancsen habe ich mir im Prinzip sehr wenig ausgerechnet.
00:06:08: Ich hab's jetzt nicht für unmöglich gehalten aber ich habe auch definitiv nicht dran geglaubt Und insofern kam es dann doch ziemlich überraschend Als ich dann doch beim ersten Preis auf die Bühne gerufen wurde.
00:06:20: Jamila, wie cool warst du denn am Tag der Preisverleihung und wie hast du den Moment erlebt?
00:06:26: Also ich war sehr nervös.
00:06:27: Und ich habe es auch ehrlich gesagt nicht erwartet aber... Ich muss sagen, ich hab mich echt gefreut über den Preis.
00:06:36: Ben!
00:06:37: Wie war dein Erlebnis?
00:06:39: Ja also für mich kam's ganz schön unerwartet.
00:06:42: Also ich bin da einfach hingegangen mit der Erwartungen dass sich mein Projekt vorstelle.
00:06:48: Mal schauen, was für Feedback ich jetzt aus dieser Runde bekommen, anstatt aus den beiden vorherigen und ich war sehr positiv überrascht.
00:06:56: Man sieht schon, ihr habt eure Emotionen sehr gut im Griff.
00:06:58: also ich wäre vorher unfassbar nervös gewesen und hätte mich dann so wahnsinnig gefreut.
00:07:03: das habt ja sicherlich auch.
00:07:05: es ist interessanterweise so dass die reine Erkenntnis, was da passiert ist oft viele Wochen später einen noch mal einholt.
00:07:11: Das ist zumindest das, was eure Kollegen, die wir am letzten Jahr interviewt hatten auch beschrieben haben Dass es sehr lange gedauert hat bis es wirklich eingesäkert ist.
00:07:19: Auf jeden Fall kann man vorstellen, ein sehr emotionaler Moment und auch ein sehr eindrückliches Erlebnis.
00:07:23: Dann schauen wir doch mal womit ihr die Jury begeistern konntest.
00:07:26: Jamila Du hast sich mit einem sehr spannenden medizinischen Thema auseinandergesetzt nämlich mit Nieren-Transplantationen.
00:07:32: Das betrifft jedes Jahr rund zweitausend Menschen in Deutschland.
00:07:36: Ganz bekannter Fall war damals ja zum Beispiel das Frank Walter Steinmeier der heutige Bundespräsident Und auch der Schirmherr von Jugendforst eine Niere seiner Frau gespendet hat.
00:07:47: Du hast daran geforscht, wie man Patienten nach der Transplantation helfen kann, schweren Nieren und Herz-Kreislaufprobleme in den Griff zu bekommen.
00:07:54: Wie kamst du denn auf das Thema?
00:07:56: Und was hat dich da
00:07:56: angetrieben?".
00:07:58: Also ich kam auf das thema zu Beginn meines freiwilligen wissenschaftlichen Jahres, da ich dort an einem Seminar teilnehmen durfte... also ich durfte dort einfach zuhören, wie Ärzte über ihre Forschung geredet haben ...und es gab einen Arzt, der über SKT II einmal geredets hat aber in Bezug auf andere Effekte.
00:08:18: Und da habe ich meinen Betreuer dazu gefragt und er hat mir die Auf-Label-Geschichte erzählt, dass er diese auch gerne verschreibt an Nierentransplantierten, auch wenn es dort noch keine Evidenz
00:08:29: gibt.".
00:08:30: Also das weißt du jetzt schon so ein bisschen auch auf deinen Forschungsansatz hin?
00:08:33: Du hast am Anfang ja eine Hypothese gehabt nämlich, dass ein Wirkstoff – und den Namen hast du gerade schon genannt der bei Diabetespatienten zum Einsatz kommt, wenn ich das richtig verstanden habe dass der auch für Transplantationspatienten eine große Rolle spielen kann.
00:08:47: Wie bist du denn jetzt von dieser Hypothese ausgehend weiter vorgegangen in deiner Forschung?
00:08:54: Auf den Beginn meiner Vorgehensweise kam mein Betäuer, er hat mich in Trident X eingeführt.
00:08:59: davor wusste ich noch nicht mal das es überhaupt ein rettospektives Studien gibt.
00:09:03: ehrlich gesagt deswegen hat er mir das gezeigt und dann dachte ich, dass sich dort auch Trident x diese Studie durchführen könnte.
00:09:12: Erklär mal ein bisschen, was ist TriadX und was genau das gesucht?
00:09:16: Und wie bist du fündig geworden?
00:09:18: Triadx ist eine internationale Forschungsdatenbank.
00:09:22: Sie sammelt Patienten-Daten weltweit also zum Beispiel aus verschiedenen Krankenhäusern die weltweit angelegt sind und dann sammeln sie diese Daten und gibt sich dann den Nutzern, die identifiziert weiter hat damit sie an denen arbeiten dürfen.
00:09:38: Das wird eigentlich auch vor allem verwendet für Pharmaziefirmen weil sie dadurch auch sehen wollen, okay wie viele Patienten haben wir zum Beispiel.
00:09:46: Dass wir eine bestimmte Studie durchführen können.
00:09:49: also kurz gesagt das geht eigentlich relativ schnell.
00:09:52: Das ist darauf angelegt dass man die Studien schnell durchfühlen kann damit.
00:09:56: Jetzt sind wir natürlich auch sehr gespannt was kam denn in deiner Forschung im Ergebnis tatsächlich raus?
00:10:03: Also ich habe mir angeschaut ob SKT-Zweihörmer nierentransplantierten helfen können in Bezug auf Herz und Niere und auf den Tod, also ob sie weniger Todesfälle haben.
00:10:15: Und die Ergebnisse waren, dass Nierentransplantierte, die SKAD II mal genommen haben, tatsächlich weniger Todeszfälle hatten und es dort auch geringere schwere Nieren-Ereignisse gab.
00:10:27: Also zum Beispiel das Sie keine schweren Nierenerkrankungen mehr hatten oder keine Dialysefälle mehr vorkamen.
00:10:34: Aber bei den Herzerreignissen kam nichts, sag ich mal konsistentes raus.
00:10:42: Zumindest klingt das mal so, als hättest du einen Kanal damit auch entdeckt der späteren oder zukünftigen Patienten durchaus helfen kann und sie insbesondere die Sinnerenschädigungen zu vermeiden.
00:10:53: Ist es denn auch ein Thema, dass du jetzt weiter verfolgen wirst?
00:10:56: Und wo du vielleicht die Idee hast, diese Erkenntnis an den Patienten zu bekommen?
00:11:02: Ich würde nicht genau weiterforschen was SKD-II einmal angeht da auch meine Materialien relativ begrenzt sind.
00:11:13: Eine retrospective Studie war auch nur möglich, weil ich dort auch den Patientenschutz einhalten konnte.
00:11:19: Sonst müssten es eigentlich noch mehr Regeln geben.
00:11:22: Ansonsten würde ich generell erforschen wie man niedetransplantierten Helfen kann wegen der Immunsuppressiva.
00:11:28: Das war auch einer meiner Hauptgründe, warum ich damit gestartet habe.
00:11:32: Also das sozusagen die Absturzungsreaktionen nicht so stark sind nach der Transplantation?
00:11:36: Genau!
00:11:38: Jetzt hat die Syrie in deinem Fall besonders hervorgehoben, dass du ein sehr umfangreiches statistisches Methodenspektrum eingesetzt hast.
00:11:47: Und die Syri war auch sehr beeindruckt von deinen tiefen medizinischen Kenntnissen.
00:11:51: Wann und wie hast du dir die denn alle angeregnet?
00:11:55: Also ehrlich gesagt habe ich damit angefangen als ich mein FJ auch angefangen habe.
00:12:00: Mein freiwilliges wissenschaftliches Jahr.
00:12:02: Dort habe ich dann angefangen Papers zu lesen, habe mir angeschaut wie andere... rettospektive Studien vorgegangen sind und ich habe mir dann auch ehrlich gesagt immer so die Krankheiten der Zeit darauf geschrieben, aber da wusste ich nämlich noch gar nichts.
00:12:16: Deswegen habe ich mir eine Niste gemacht mit allen Krankheiten und weiteren Sachen, die halt mit Nähentransplantierten zu tun hatten und dadurch hab' ich mir dann halt mehr Wissen angeeignet zu dem
00:12:25: Thema.".
00:12:28: Und das statistische Wissen?
00:12:29: Ich könnte mir jetzt vorstellen dass das über das klassische Schulwissen auch ein kleines bisschen hinausgeht.
00:12:33: oder
00:12:34: Die statistischen Methoden, die ich angewendet habe für die Studie werden nicht in der Schule gelehrt.
00:12:39: Weil sie auch sehr spezifisch auf solche Studien hat ausgerichtet sind.
00:12:44: Die hab' ich mir tatsächlich auch angelernt in meinem freiwilligen Jahr aber das dann auch eher über Trinadix.
00:12:51: Trinadex bietet nämlich für Nutzer einen Halbcenter an Das heißt man kann dort zum Beispiel Fragen stellen.
00:12:57: Ich wusste z.B.
00:12:57: einfach nicht was Überlebenszeitkurven sind.
00:13:00: Dann kann ich das einfach Einen geben auf Englisch und dann erklären die das auch ganz einfach für einen.
00:13:06: Das hat mir auch sehr weiter geholfen am
00:13:07: Anfang.".
00:13:09: Und das klingt sehr stark, vor allem ein tolles Forschungsthema was eben auch eine sehr greifbare Anwendungen hat – das finde ich auch hoch interessant!
00:13:17: Wir kommen jetzt zu einem zweiten Thema, was auch eine griffige Anwendung hat Malte.
00:13:21: KI ist ja in aller Munde aus dem Alltag überhaupt nicht mehr wegzudenken.
00:13:25: Die meisten KIs laufen ja in der Cloud, beziehungsweise im Rechenzentrum.
00:13:29: Aber für einige Anwendungen wäre es deutlich praktischer wenn die Berechnung direkt vor Ort laufen können.
00:13:34: Was für Beispiele hattest du denn da am Anfang im Kopf als du dich auf die Reise gemacht hast und was hat dich an dem Thema so fasziniert?
00:13:40: Ja, es gibt eben viele Anwendungen bei denen das nicht nur praktischer wäre sondern sogar notwendig.
00:13:44: Da sie entweder keine Verbindung zum Internet haben oder dass einfach viel zu langsam wäre.
00:13:48: so was wären zb im Weltall bei Satelliten oder irgendwelchen Rowern oder auch am LHC beim Trigger System?
00:13:55: da wäre auch eine Rechnung was nicht direkt lokal vor Ort ausgeführt wird viel zu langsamer sowie auch im Auto oder im Handy.
00:14:04: Dort ist es einfach deutlich energiespahnder, das Ganze auf kleinen Chips laufen zu lassen als auf großen.
00:14:10: Das kommt jetzt auch zu meinem zweiten Punkt.
00:14:12: nicht nur die Netzverwendung ist relevant weil bei einigen Anwendungen kann die Karrier auch lokal aus Grafikeinheiten ausgeführt werden aber diesen eben deutlich rechnintensiver und komplexer als die Lösung die ich entwickelt habe was die für solche Anwendung praktikabel macht.
00:14:27: Wie hast du dich denn ganz konkret in deinem Forschungsprojekt dem Problem genährt?
00:14:32: Also ich habe zuerst mal angefangen, eine bisschen Problemdefinitionen zu schreiben was sich genau von meiner Software haben will.
00:14:40: Was sie können soll und was man reingeben sollen, was rauskommen soll.
00:14:43: Und das dann stückweise implementiert.
00:14:46: Und implementiert heißt ja wenn ich das richtig verstanden habe es geht immer um Hardware und Software in deinem Fall?
00:14:53: Genau richtig!
00:14:54: Ich hab mir eben ein System geschrieben mit dem man automatisiert aus einem beliebigen KI-Modell hardware generieren soll.
00:15:00: Das heißt dass ich für jeder beliebigen KI-Bausteine ein bisschen Hardware schreiben muss und entwerfen muss, die effizient in dessen Ausführung ist.
00:15:08: Und dann noch ein bisschen Software zu schreiben muss, dass die automatische Übersetzung des KI Modells in diese angepasste Hardware ermöglicht.
00:15:17: Kannst du mal, ich sag mal für den geneigten Line der jetzt vielleicht nicht jeden Tag mit KI Software und Hardware zu tun hat.
00:15:23: Vielleicht noch ein bisschen deinen Lösungsansatz beschreiben was sozusagen das besondere deines Ansatzes ist wenn du sagst man schreibt einen Modell für eine bestimmte Hardware
00:15:34: Ja, was ich eben mache ist anstatt dass sich eine große Recheneinheit habe die zwar sehr generisch ist und deswegen auch alles per Software ausführen kann.
00:15:43: Jedes KI-Modell hab' ich ein System das basierend auf einem KI Modell was genau für eine Sache funktioniert sei es einen Sprachmodell sei es ein Modell zur Bilderkennung oder irgendwas andere Das da daraus automatisiert eine Art Bauplan generiert mit dem man sich einen eigenen Chip bauen kann der wirklich genau auf die Ausführungen von diesem KI spezialisiert ist und deswegen auch besonders schnell und leistungseffizient in dieser Ausführung ist.
00:16:08: Okay, verstanden!
00:16:09: Und jetzt hast du ja tatsächlich das eben nicht nur theoretisch beschrieben sondern Du hast natürlich einen Prototypen dir auch gebaut und getestet.
00:16:17: was war denn deine erste Anwendung die du im Kopf hattest?
00:16:21: Wie überrascht warst du von dem Ergebnis?
00:16:24: Ja also ich habe Zunächst einmal beim Debugging und beim Entwicklungsprozess habe ich das Ganze anhand eines kleinen Modells gemacht, was handgeschriebene Ziffern erkennen kann.
00:16:33: Das ist jetzt nichts Besonderes aber es ist halt eben ein schönes Modell, an dem man einfach nachvollziehen kann die Schritte der Implementierung und was man auch bei der Amstand gut zeigen kann.
00:16:43: Und insofern... Ich war schon überrascht als ich das erste Mal funktioniert hab weil ich zwei oder drei Monate erst mal daran gesessen habe dieses ganze Software überhaupt in einen halbwegs fehlerfreien Zustand zu bringen.
00:16:57: Insofern war ich da schon überrascht, aber ich hatte ja von Anfang an das Ziel, dass es funktionieren sollte.
00:17:03: Davon gehen wir ganz fest aus und trotzdem kann man sich vorstellen, dass man doch auf sehr viele Hürden widerstände Schwierigkeiten nur ein Rückschläge stößt.
00:17:10: was ist denn in deinem Vorhaben sozusagen die technisch größte Schwierigkeit gewesen vor der Du standest?
00:17:16: Und wo du vielleicht auch als so angefangen hast noch nicht unbedingt bewusst bist ob du diese Hürde überwinden kannst?
00:17:22: Also, zwei Dinge.
00:17:24: Erstmal im Prozess ist das Schlimmste, dass D-Bugging der Hardware.
00:17:28: Weil bei der HardWare ist das Problem, dass man nicht alles wie bei der Software sieht weil alles sowieso im Rechner vorhanden ist sondern man hat Kabel und Tradastoren und Gata wo man eben nicht einfach mal reinschauen kann und schauen was da passiert.
00:17:40: Das heißt man muss extra über ein ganz kleines Zeitfenster kann man sich mittels Logic Analyzers anschauen welche Signale wie gesetzt sind aber das eben nur für einen ganz kleinen Zeitraum und für ganz wenig Signale was das D-bugging extrem aufwendig macht.
00:17:54: Und zweitens die große technische Hürde ist, dass zum Beispiel bei einem Grundbaustein der KI das ganze Problem Speicher begrenzt ist.
00:18:03: Das heißt, dass die ganzen verschiedenen Zahlen, die für die Berechnungen notwendig sind alle im Speicher stehen und für die berechnung geladen werden müssen was deutlich aufwendiger ist als bei der Berechnung von diesem Baustein.
00:18:12: D.h.,
00:18:13: da galt es dann wirklich aus dem Speicher einen möglichst großen Durchsatz heraus zu kriegen.
00:18:19: Jetzt ist ja im Kontext vom KI überhaupt von Anwendung auch ein Software.
00:18:24: Das Thema Edge Computing, ein großes Schlagwort und wenn ich dich jetzt richtig verstehe können deine Anwendungen genau diese Form von KI on the edge sozusagen ohne dass ich einen zentralen zentrale Cloud dafür nochmal habe einen Einsatz bringen.
00:18:39: Wie siehst du denn konkret das Potenzial jetzt deiner eigenen Erfindung auf diesem Weg sozusagen zur Edge?
00:18:44: Und wirst du selber auch dran bleiben an dem Thema?
00:18:48: Also das Potenzial ist auf jeden Fall, dass anstatt ein Entwicklungsteam beauftragen zu müssen um über einen halbwegs langen Zeitraum.
00:18:55: Einen angepassten Chip für die Ausführung von einem KM-Modell auf der Edge eben zu entwickeln.
00:19:01: Dass diese ganze Prozess von mir ja von meiner Software automatisiert wird und dadurch enormes Einsparungspotential an Zeit und auch im Entwicklungszyklus deutlich effizienter macht.
00:19:12: Okay, das heißt also die Chancen steigen dass wir diese Arten von Anwendung vielleicht in Zukunft auch öfter mal sehen werden wenn sie sozusagen durch die Hilfe deines Tools deutlich einfacher schneller umzusetzen sind.
00:19:23: Vielleicht abschließend gefragt hat schon das erste IT-Unternehmen angerufen und dich um Hilfe gebeten bzw versucht dir die Schulkarriere auszureden und dich rüber zu ziehen?
00:19:33: Nee, angerufen tatsächlich noch nicht.
00:19:35: bei der Messe waren aber ein paar Leute aus Wirtschafta.
00:19:39: Okay, also die werden sicherlich in deiner Nähe bleiben und verfolgen was du tust.
00:19:43: Ben um mal zu deinem Thema zu kommen Du hast sich mit dunkler Materie beschäftigt.
00:19:49: Klär uns bitte auf Was ist das genau?
00:19:51: Und was hat dich daran so fasziniert?
00:19:54: Es sind dunkle Materie zu beschreiben.
00:19:55: Das wäre jetzt ein bisschen zu umfangreich im Detail.
00:19:58: Deswegen mache ich es kurz.
00:20:00: Wir stellen uns das Universum jetzt mal als einfach gesagt eine Fläche vor, in der wir ganz viele Hellezentren haben, welche man als Materie bezeichnen kann.
00:20:08: Die hier haben eine Masse, die können wir sehen wenn sie nah genug dran sind.
00:20:13: Die besitzen eine gewisse beschreibbare Größe und andere physikalische Eigenschaften wie daraus folgend auch die Gravitation.
00:20:19: Jetzt ist es allerdings so dass zwischen diesen hellen Bereichen haufen dunkle Bereiche.
00:20:24: Sind diese dunklen Bereiche?
00:20:26: Bezeichne ich jetzt einfach mal als die dunkle Materie in dem Szenario.
00:20:30: Und jetzt ist es so, dass wir diese vielen Punkte in dieser schwarzen Masse nicht von jedem Punkt aus sehen können.
00:20:37: Sozusagen nicht jede Beobachtung ist von jedem punkt aus möglich und irgendwo her müssen dort Diskrepanzen kommen welche auf einer gewissen Ebene erklärbar sind.
00:20:47: ein Erklärmodell dafür zum Beispiel ist die dunkle Materie und ich wollte beschreiben wie die Dunklematerie in dem Szenario aufgebaut wäre dass sie eben kein Feld aus ganz vielen Punkten ist, sondern stattdessen als ein koherentes Feld.
00:21:06: Und du hast ja konkret untersucht welche Rolle sogenannte Aktionsterne im frühen Universum gespielt haben.
00:21:12: Was sind Aktion Sterne und wie kamst Du drauf?
00:21:15: das die was mit der Entstehung der ersten Sterne zu tun gehabt haben können?
00:21:21: Da müsste ich theoretisch noch ein ganze Stück weiter ausholen.
00:21:23: also erst mal wie es bei mir angefangen hat.
00:21:25: Ich wollte in Waschmitte aus den Siebzigeren Googeln Das hieß Axion Das war irgendeine Quizfrage in der Tagesschau, glaube ich.
00:21:32: Dann bin ich zufällig auf das Partikel gestoßen und jetzt ist es so dass das Aktion dann für sie nichts Neues ist.
00:21:38: Das habe ich nicht erfunden, nicht postuliert.
00:21:40: Es ist allgemein seit den Sechzig-Gangen in der Literatur bekannt.
00:21:44: Das ist ein sogenannte hypothetischer Quasi-Partikel.
00:21:48: Hypothetisch weil wir nicht wissen ob's den wirklich gibt und Quasipartikel, weil er quasi ein Partikel ist.
00:21:54: So gesehen also sind quasi nicht wirklich Partikel mit einer Masse sondern ganz viele Wellenfelder, welche sich so positionieren und überlagern, dass im Wechselwirkungsmodell eine Art Scheinpartikel entsteht.
00:22:07: Und das sind quasi Partikel!
00:22:10: Jetzt muss man auf der anderen Seite sehen ist das Aktion was tatsächlich physikalisches ist?
00:22:15: Aber das können wir mathematisch und informatisch nicht so einfach beschreiben.
00:22:18: dafür brauchen wir an dieser Stelle einen Soliton Was quasi die kohärente Beschreibung des Aktions in einer linearen Gleichungsebene wäre.
00:22:29: Das ist sozusagen der wichtigste mathematische Kern, welchen ich ineinander überführen muss und ist sozusagen diese Solitonengleichung einfach gesagt gelöst für den Fall von dem Aktion an bestimmten Stellen.
00:22:42: Dann ist dort ein Aktionenstern.
00:22:43: das heißt sozusagen dass Feld aus ganz ganz vielen Aktion klumpen und ganz ganz viele dunklematerie.
00:22:50: Konstellation ist jetzt beschreibbar über einen Solitonen.
00:22:54: dann es ist eine Aktion sterben.
00:22:58: Wie kommst du denn sozusagen zu der Erklärung?
00:23:02: der Entstehung der ersten Sterne, die hat das ja sozusagen dann ein Stück weit auch das Ergebnis seiner Arbeit gewesen ist.
00:23:09: Man hat bereits seit längerer Zeit vermutet dass Aktionen für die erste Entstehmung des Sternes verantwortlich sein können.
00:23:16: Das ist prinzipiell nicht neu.
00:23:17: was ich vor allem gemacht habe ist eine neue Grenzwahl dazu aber gleich mehr.
00:23:22: man geht davon aus dass die Aktion aufgrund ihrer verschiedenen Eigenschaften wie ihre Oszillation, ihrer Masse, ihrer Energie und anderen Eigenschaft einen potenzial kesselt bilden.
00:23:33: das heißt sozusagen wir haben einfach gesagt nen tisch auf nem tisch hat jede fläche gleich viel potenziale.
00:23:41: dass heißt sozusagen wenn ich den staubkorn an die position von dem tischpack ist es egal wo er ist, hat immer gleich viel potential.
00:23:48: jetzt gehen mir aber von einer stelle auf dem tische aus wo eine art kesse ist.
00:23:51: Das heisst sozusagen dort is nicht nur kein potential sondern sogar ein negatives und irgendwie muss das Potenzial jetzt wieder aufgefüllt werden.
00:24:02: Das ist das gleiche Prinzip, wie ein Ball der auf dem Berg liegt und zurück ins Tal räumen will.
00:24:07: Deswegen wurde vermutet dass das Gas aus dem die Sterne entstehen halt eben diese Potenzieltöpfe auffüllen will und dadurch ist das Gas jetzt so dermaßen komprimiert, dass sich Sterne entstehen können nach unserem physikalischen Verständnis.
00:24:21: Jetzt ist allerdings so, dass dieser These für längere Zeit verworfen wurde weil Direkte Koppelung zwischen Aktion und baryonischen Gas, quasi das Gas aus dem die Sterne entstehen, mathematisch inkohärent ist.
00:24:33: Das heißt sozusagen, dass die Oszillation des Aktions so dermaßen hoch in Gegensatz zu der Langsamen-Ostillation das Gas ist, dass beide Strukturen nicht gebunden werden können.
00:24:44: Nach unserer Verständnis der Physik also eine unmögliche räumliche Aufteilung, dass sie beiden am selben Ort existieren können.
00:24:52: Und ich habe jetzt den adiabatisch gemitteten Attraktor-Grenzfall eingeführt.
00:24:57: Was heißt, dass ich das Ganze auf einer chemischen, einer mathematischen und einer euleuchen Ebene beschreibe?
00:25:04: Dadurch ich quasi die Gastdynamik mit untersuchen kann!
00:25:10: Dann hast du im Grunde – wenn ich das richtig verstanden habe eine Simulation angestellt, die diese Ebenen zusammenbringt – kannst Du in einfachen Worten beschreiben um was genau am Ende zu beschreiben und zu testen.
00:25:22: Also meine Simulation Halo Genesis ist ein physikalisches Simulations Framework.
00:25:27: Das heißt, da liegt eine Engine dahinter die die ganzen wichtigen physikalischen Prozesse die simulieren will einfach gesagt anlegt und dann schaut wie indagieren diese verschiedenen Prozessen und Effekte miteinander?
00:25:40: Einfach gesagt man kann sich das so vorstellen ich pack dort das Aktion quasi in Feld mit einem Haufen Gas Dem was ich behaupte, was Dunkle Materie ist und das was das Gas machen soll.
00:25:51: Und schau wie entwickelt sich das auf das heutige Universum?
00:25:54: Hof Das ist extrem rechenintensiv.
00:25:58: Wir reden hier von Rechenleistung für die man eigentlich schon HPCs braucht.
00:26:02: High Performance Cluster Ist quasi einfach Supercomputer-Send Hatte ich nichts zur Verfügung.
00:26:07: Deswegen habe ich einige Low Tech Varianten eingeführt.
00:26:11: Zum Beispiel habe ich eine Ghost-Machine mit einem Interface, in meinem Fall war das mein Handy und einen zweiten Laptop gebaut.
00:26:19: Dadurch habe ich die Parallelisierungsprozesse auf einem FlowTX before Prozessor umbauen konnte als quasi neue MPI-Interfaces.
00:26:27: Das klingt jetzt sehr komplex ist aber vergleichbar mit dem was Malte gemacht hat nur ohne den KI Aspekt.
00:26:32: Das heißt sozusagen Ich will einfach Rundungsfehler in sehr häufig wiederholenden Prozessen vermeiden indem ich die Maschinen konvegieren lasse.
00:26:43: Das ist recht wichtig, um überhaupt überprüfen zu können.
00:26:45: Ist das jetzt was ich am Ende habe?
00:26:46: Tatsächlich ein Stern, tatsächlich eine Gasanhäufung, tatsächlich einen physikalischen Effekt?
00:26:52: oder ist es einfach nur Unsinn welcher sich dort aufgrund von verschiedenen Verschränkungs- effekten oder Überlagungseffekte wie Leising und Biasing gebildet hat?
00:27:03: Jetzt hast du ja schon die Entstehungsgeschichte erzählt, die einem zuverlängend sprungen ist also auf der Suche nach einem Waschmittel der siebziger Jahre.
00:27:09: natürlich eine fantastische Geschichte.
00:27:11: Als du dann auf deinem Forschungsfeld selber unterwegs warst, war das erst mal reines Erkenntnisinteresse was dich angetrieben hat?
00:27:19: Oder gibt es sogar etwas was man mit diesen Ergebnissen die du jetzt generiert hast im engeren Sinne auch machen kann.
00:27:25: Also jenseits der reinen Erkenntnisse und der Beschreibung bestimmter Phänomene?
00:27:30: Es war vor allem das Interesse am erkenntes Gewinn muss ich ganz ehrlich zugeben Der praktische Sinne.
00:27:36: am Preis von Brot ändert sich jetzt natürlich nichts.
00:27:39: Im weitesten Sinne ist es recht interessant für unsere aktuellen Beobachtungen.
00:27:44: Wir schicken ja Weltraum-Teleskope hoch oder bauen neue Teleskope und Instrumentation auf der Erde, wir legen die auch bestimmte Parameter aus.
00:27:53: Wir bauen ein Instrument was speziell darauf ausgelegt ist zum Beispiel sehr heiße dunkle Materie zu erfassen, sehr kaltes Dunklemateria zu erfassend, sehr schnelle, sehr wechselwirkende usw.
00:28:03: Und es ist einfach sehr wichtig, den Bereich einzugrenzen.
00:28:08: Also das Aktion zum Beispiel existiert auch in zwei relevanten Massebereichen.
00:28:13: Das heißt quasi wir wissen nicht wirklich wie rotiert das Action, wir wissen ja nicht wie schnelles das Aption, wir müssen nicht wie schwer es ist aber wir arbeiten uns nach dem Ausschlussverfahren vor.
00:28:23: Das heisst sozusagen der Beitrag wäre jetzt eher in Richtung Partikelphysik tatsächlich anstatt Tatsächlich Kosmologie für Desi oder CERN.
00:28:31: vielleicht recht interessant
00:28:33: Und das hatte ja doch die Jury hervorgehoben, dass du ein hochaktuelles Forschungsgebiet mit deiner Arbeit tatsächlich auch erweitert hast.
00:28:40: So funktioniert ja eben Wissenschaft auch sehr beeindruckend.
00:28:44: Gab's denn – weil du auch von wir vorhin gesprochen hast – gab es denn Reaktionen aus der wissenschaftlichen Community schon auf deine Arbeit?
00:28:52: Also die Arbeit ist scheinbar schon durch ganz Deutschland gegangen wie ich das so in der Hinterhand mitbekommen habe und irgendwie nach Italien.
00:29:01: Die Meinungen sind natürlich gemischt.
00:29:02: Das ist gut, würde ich behaupten.
00:29:04: Es soll heiß diskutiert werden.
00:29:07: Wenn das was ich gemacht habe stimmt dann stimmen andere Thesen nicht so einfaches.
00:29:13: Aber der allgemeine Konsens also... Ist gut!
00:29:17: Ich würde behaupte an für sich es war eine sehr positive Reaktion dabei.
00:29:23: Viele heben halt eben die Kreativität hervor.
00:29:27: An für sich ist natürlich noch keine Arbeit jetzt auf einem hoch wissenschaftlichen Niveau.
00:29:32: kommt daran so langsam zumindest und ich arbeite momentan auch an einer Publikation zusammen mit einigen Leuten, die jetzt über Jugendforscht kennengelernt haben.
00:29:42: Ich denke das bringt mir eine Menge Reaktionen und Kommentare, mit denen ich dann hoffentlich meine Arbeit noch erweitern kann.
00:29:51: Sehr stark!
00:29:51: Also kann man auch nur zu gratulieren wenn es gibt glaube ich wenig Menschen in deinem Alter, die sich soweit schon auch in Forschungscommunities damit einen Namen gemacht haben.
00:29:59: Wir werden das natürlich weiter verfolgen und die Welt hat es an dieser Stelle unter anderem zuerst gehört.
00:30:05: Ich glaube, man kann eine Menge lernen aus diesen faszinierenden Geschichten.
00:30:08: Definitiv!
00:30:09: Was noch richtig interessant ist... ich habe ja auch den Preis für die Arbeit auf dem Gebiet der Quantenverschränkungen gewonnen.
00:30:15: Das ist auch mit dem Forschungsaufenthalt in Garching verbunden am Photon Lab Und ich wollte da jetzt gebeten noch ein Essay über meine Arbeit quasi zusätzlich zu schreiben, in der ich die Quanten-Verschränkungsaspekte Also, es ist ein Teil meiner Arbeit.
00:30:29: Das sind ja Hauptteile aber das ist trotzdem recht interessant nochmal näher zu bringen und dem Essay etwas ausführlicher zu schreiben auch mit paar Visualisierungen hoffentlich und wie uns interessiert ist kann man dann demnächst auf der Website der Stiftung nachlesen.
00:30:43: Kann sich das dort anschauen?
00:30:45: Ansonsten bei Interesse immer gerne anfragen für die Arbeit.
00:30:51: Das sind wirklich ganz beeindruckende Projekte und ich hatte ja zum das große Glück, dass ich auch vor Ort sein durfte bei eurer Prämierung.
00:30:57: Und jetzt haben wir ja nochmal einen tieferen Blick reinbekommen.
00:31:00: Ich möchte mit euch drei jetzt ein Stück weit rauszoomen aus dem eigentlichen Projekt und auf euch als Persönlichkeiten auch Forscher schauen und auch den Kontext in dem ihr gewürgt habt und vielleicht dann in Zukunft noch wirken werdet.
00:31:12: Vielleicht mal Jamila was macht denn für dich überhaupt einen Forscher, eine Forscherin.
00:31:18: Jemand der innovativ ist aus oder vielleicht noch mal aus einer anderen Perspektive gefragt wie seid ihr drei denn hier anders als viele zum Beispiel eurer Klassenkameradinnen oder Freunde in Freundeskreis?
00:31:29: Also
00:31:32: ich würde sagen anders jetzt nicht.
00:31:34: aber Ich denke wie auch aus den Geschichten bis jetzt raus kamen merkt man schon oft dass auch solche Probleme oder solche Studien die da am Ende raus kommen eigentlich so klein oder Zufall zu Problemen auftauchen.
00:31:50: Zum Beispiel bei mir war es ja so, es ist einfach aus Zufalle war ich an dem Tag beim Seminar dabei oder aus Zuvoll war ich genau bei diesem Betreuer bei meinem FJ.
00:32:00: und ich denke das wichtigste ist einfach was ein Forscher ausmacht dass man neugierig bleibt und dass man weiter versucht vielleicht seine Neugiele sag ich mal zu stillen indem man halt auch versucht dadurch Lösungswege zu finden.
00:32:14: Auf jeden Fall, was für mich auch wichtig war.
00:32:17: Was ich denke, was einfach schon ausmacht ist dass man versucht
00:32:21: immer
00:32:22: selbst die Ergebnisse zu hinterfragen oder nicht einfach zu versuchen voreingenommen auf diese Sache zu gehen.
00:32:29: zum Beispiel habe ich das versucht am Anfang zu machen weil meine Ergebnisse Herzkrankheiten ja nicht gut ausfiel.
00:32:37: Und dann dachte ich einfach nur, dass es an mir liegt und das die auf jeden Fall positiv sein müssten.
00:32:41: Aber eigentlich müssen sie das gar nicht.
00:32:42: Also es geht ihr zweimal, müssen das eigentlich gar nicht beweisen?
00:32:45: Es geht allein um die Idee bzw.
00:32:48: um den Drang dahinter mal eine erweiterte Evidenz zu haben, zu Nieren transplantierten und zum Medikament.
00:32:55: Ich denke, das ist auch teilweise eine sehr wichtige Fähigkeit, die man wahrscheinlich seien demnach auch erlernen muss, dass man immer kritisch hinterfragt
00:33:03: Dass du schon mal zwei sehr schöne Aspekte beschrieben mit der Neugierde, der Stetigin und dem selbstkritischen Denken immer wieder hinterfragen.
00:33:10: Malte, möchtest du noch irgendetwas ergänzen?
00:33:13: Siehst du vielleicht noch Fähigkeiten und Eigenschaften von Forschern die Jamila gerade nicht genannt hat und die du vielleicht auch bei dir selber vorfindest?
00:33:21: Ja also ich denke es geht auch viel einfach um Durchhaltevermögen dass selbst wenn man eine gute Idee hat das man dann wirklich verfolgt und auch dran bleibt weil sonst wird daraus natürlich auch nichts.
00:33:32: Auch das ist, glaube ich ein ganz wichtiger Aspekt in der ganzen Sache.
00:33:35: Wenn was unterscheidet dich von anderen oder hast du einfach das Glück gehabt über den Zufall schon zu stolpern wie Jamila das eben so auch beschrieben hat?
00:33:43: Wie würdest du das einschätzen?
00:33:46: Also ich denke als Vorschein ist es auch sehr wichtig darüber zu reden.
00:33:49: also Ich merke dass wenn ich mit irgendwelchen Professoren rede und irgendwelche Leuten die jetzt in der Industrie sind Die kommen einfach sehr wenig dazu tatsächlich über das zu Reden was sie tatsächlich forschen den Ordnungsverbraucher einfach zu hoch und deswegen, die freuen sich richtig.
00:34:05: Da geht ein richtiges Herz auf wenn die tatsächlich mal danach gefragt werden was sie machen und das merke ich auch selber.
00:34:11: Ich meine es ist ja doch sehr komplexes was wir alle drei hier gemacht haben und die Nachfrage ist einfach am Ende des Tages nicht extrem hoch zumindest bei mir.
00:34:20: Ich weiß nicht wie's beim anderen ist aber ich freue mich immer wenn ich darüber erzählen kann und das motiviert mich noch sehr darüber zu reden und ich denke einfach sehr wichtig, transparent zu arbeiten am Ende des Tages.
00:34:31: Also auch meine Simulation zum Beispiel kann man sich vollkommen online anschauen wenn man will.
00:34:35: es ist einfach schön in einer Community sein.
00:34:38: deswegen immer auf andere zugehen das macht einen guten Wissenschaftler meiner Meinung nach auch raus.
00:34:43: Auch das ist ein toller Aspekt, auf dem würde ich gleich zurückkommen.
00:34:46: Ben, aber ich möchte vorher noch mal auch auf den Punkt gehen, den Malte angesprochen hat dieses Durchhaltevermögen.
00:34:51: und wir haben ja eben auch schon gehört es gibt so Aspekte in so einem Forschungsprojekt da geht man was schief oder das hätte man vielleicht anders erwartet gab es einen Moment wo es wirklich schwierig war die Motivation hoch zu halten im Projekt?
00:35:04: Und wie habt ihr das dann überwunden?
00:35:06: mit welchen eigenen Strategien?
00:35:07: Vielleicht fängt Malte an und danach würde ich auch Jamila gerne dazu hören.
00:35:12: Ja also Wichtig ist natürlich auch der Prozess, dass man während des Prozesses das Ziel sieht.
00:35:19: Dass man stetig daran arbeitet und weiß wenn das jetzt fertig ist, dann läuft die ganze Sache.
00:35:25: Das ist ein super schöner Moment!
00:35:28: Auch über das ganze Projekt hinweg motivierend.
00:35:30: Und was natürlich auch ein bisschen motivierender ist, sind irgendwo die Jugendvorstädte.
00:35:36: Okay, natürlich.
00:35:37: Der zeitliche Druck allein führt dazu, dass man fleißig weiterarbeitet und du hast ja gleich schon zu Beginn bei der Projektbeschreibung gesagt, du wusstest am Ende muss das irgendwie funktionieren?
00:35:46: Und du hast da stetig darauf hingearbeitet.
00:35:48: Gaffst du dir Jamena irgendwann einen schwierigen Moment und wie hast du ihn überwunden?
00:35:53: Tatsächlich waren die ersten eineinhalb Monate sehr schwierig für mich was halt die Studie angeht.
00:36:01: also ich saß ja dann weil das auch zu meinem FJ gehört hat, saß ich dann auch jeden Tag so acht Stunden an der Studie.
00:36:09: Und man muss sich auch vorstellen dass die ersten einer Monate bzw.
00:36:14: auch zwei Monate eigentlich gar nichts rauskam nicht mal gute Nierenereignisse Ergebnisse und... Das was mir halt trotzdem die Motivation sag' ich mal gegeben hat da weiterzumachen ist eigentlich auch eher gewesen weil ich es eigentlich nur hinkriegen wollte erst mal.
00:36:33: Es hat jetzt erstmal keinen tieferen Grund gehabt, also ich mag's halt einfach so erstmal Probleme zu haben.
00:36:38: Das klingt komisch aber ich mag das Probleme zu haben wo ich halt dann versuche diese zu lösen und dann kann ich auch teilweise sehr hartnäckig sein wenn ich mal an einem etwas schwierigeren Problem stehe.
00:36:48: deswegen.
00:36:49: Sehr gut!
00:36:49: Ist
00:36:49: das dann wohlkommen?
00:36:52: Also wirklich der Ehrgeiz diese Challenge zu überwinden vor der du da standest und du hast auch da Durchhaltevermögen gezeigt um die Neugier denn nie aufgegeben, nach neuen Lösungswegen zu suchen.
00:37:02: Ben du hast gerade eben ja davon gesprochen Teil einer Community zu seinen Probleme löst man ja auch dadurch indem man sich mit anderen Leuten bespricht in dem man Hilfestellungen bekommt.
00:37:12: jetzt seid ihr als Einzelpersonen premiert worden.
00:37:14: aber wie wichtig sind denn andere Menschen?
00:37:18: Sind ein Team, sind Mentoren in diesem Prozess der Forschung gerade bei solchen komplexen Projekten die ihr hier vor allem getrieben habt?
00:37:26: Also muss ich ganz ehrlich sagen das ist bei mir bisschen noch eine falsche Adresse weil Das habe ich weitestgehend allein gemacht.
00:37:31: Bei mir der wichtigste Teil war die Daktik, also in Thüringen war es so nach dem regionalen Wettbewerb und auch nochmal nach dem Landeswettbewerk gab's noch mal ein Coaching.
00:37:41: das waren bei uns einmal zwei Tage wo wir quasi nochmal intensiver von Patten, das sind ehemalige Teilnehmer, Unternehmer, Offsorn usw.
00:37:49: nochmal konkret auf den Bundeswettbetrieb vorbereitet wurden.
00:37:53: Ich fand das extrem hilfreich muss ich sagen.
00:37:55: Also bei mir das größte Problem war mit Abstand die Dakthik Selbst jetzt würde ich behaupten noch sehr unverständlich erklärt.
00:38:02: Aber es war vorher noch deutlich schlimmer, das muss man ja mal im Vergleich sehen.
00:38:06: Deswegen mir hat das sehr viel gebracht ein bisschen zu erzählen was ich tatsächlich gewacht habe auch wenn's keiner verstanden hat.
00:38:12: aber die haben sich dort wirklich reingekniert und es ist sehr wichtig solche Leute zu finden die das auch wirklich interessiert was sie macht und die jetzt nicht nur anhören weil sie sich anhören müssen selbst wenn die Ahnung haben wenn die Person nicht für das brennt was ihr macht dann ist das etwas sinnlos.
00:38:26: meiner Meinung
00:38:27: nach Ja, aber auch das ja nochmal ein wichtiger Aspekt.
00:38:31: Dass man für seine Sache brennen muss und wir können das Thomas nicht kennen aus unserer Welt von Gründerinnen und Gründern.
00:38:37: Da ist der meiste Pitch auch offen gestanden schlecht, also der kurze Pitch, das eigene Projekt die Idee beschreibt aber gerade auch wie du es eben gesagt hast darüber zu sprechen in die Community zu gehen und ihn immer wieder zu verbessern und sich das Feedback einzuholen.
00:38:50: Das ist ein ganz wichtiger Aspekt da damit dass irgendwann sitzt und ich finde ihr habt das alle drei ganz hervorragend hier heute bereits erklärt.
00:38:56: Malte welche Hilfestellung waren für dich wichtig?
00:38:59: Und mein Du hast im Bereich KI geforscht, man kann ja wahrscheinlich die KI auch schon als kleinen Freund und Helfer einsetzen.
00:39:06: In der Entwicklung von Forschungsprojekten hast du das in einer anderen Weise getan oder haben Freunde, Familie, Experten?
00:39:12: Wer war deine große Hilfe auf dem Weg?
00:39:14: Ja also ein bisschen KI habe ich natürlich auch genutzt und zwar auch teilweise hilfreich.
00:39:19: aber wo ich mich auch anschließen muss ist an Ben.
00:39:21: das Coaching was ich auch hatte war wirklich sehr hilfreich für den Bundeswehr und dazu auch noch... Ich habe das Projekt zwar weitgehend alleine gemacht, aber es wäre trotzdem vermutlich nicht möglich gewesen.
00:39:33: Ohne mein Projektbetreuer räumte der Klein, der mich auch letztes Jahr dann dabei unterstützt hat und mich danach auf die Idee gebracht hat überhaupt mit FPGAs also den kleinen reconfigurierbaren Ships anzufangen.
00:39:46: Was ja Mila du weißt ja bei im MHA so richtig auch eingebunden eine kleine Forscher-Community wenn ich das richtig verstanden habe.
00:39:52: wie war denn das für dich in der Interaktion von wem und wie hast Du von anderen gelernt?
00:39:58: Also erstmal, ich hab eigentlich nur hauptsächlich mit meinem Betreuer geredet.
00:40:02: Das war Bernard Schmidt und ich habe mich dann immer so jede Woche mal mit ihm getroffen für eine Stunde und dann haben wir darüber geredeht was ich für Ergebnisse habe oder was ich noch andere Sachen zu tun habe.
00:40:18: Vielen Dank dafür!
00:40:19: Dann haben wir auch den Aspekt sehr gut verstanden und ich würde jetzt noch in Motivation kann man ja aus Rollen vor Bildern erlangen Gibt es Menschen, die euch im ganz besonderen inspiriert haben oder heute noch inspirieren auf dieser Reise?
00:40:34: Malte gibt es irgendjemand der dein Vorbild ist.
00:40:36: Das muss jetzt gar kein großer Name sein aber irgendwann dann den du dich auch orientierst in deinem Wirken.
00:40:42: Ja also Vorbild wäre vielleicht ein bisschen übertrieben.
00:40:44: Aber jemanden wo ich sagen würde dass die Person einiges im Leben richtig gemacht hat und man sich daran Auch einen Beispiel nehmen kann wer wäre jetzt zum Beispiel Linus Torwaldz?
00:40:54: Warum
00:40:56: er?
00:40:57: weil er eben einen sehr wichtigen Teil zur Gesellschaft und der ein Leben mit Linux beigetragen hat.
00:41:04: Und das Ganze dann auch noch bei Open Source gemacht hat, was natürlich auch ein sehr risikoreicher Schritt war, der aber dann eben auch zum Erfolg gefüllt
00:41:21: wird.".
00:41:30: ganz der unterstützt bei Jugendforst und unterstützt mich auch weiterhin.
00:41:32: Der ist da wirklich in der Herde, einer von den Menschen die es wirklich versuchen.
00:41:37: Aber ich vermute mal jeder Physiker hat so seinen persönlichen Helden.
00:41:41: Bei mir... Also ich müsste wahrscheinlich François Englert sagen aber in meinem Herzen ist am Ende immer noch Dirac.
00:41:48: Deswegen, Dirak war auch als Kitchener mein großer Held würde ich sagen.
00:41:53: Was macht Dirak zum Helden?
00:41:55: Erklär das ein bisschen, gebt ein bisschen Kontext!
00:41:57: Also was ich schon immer besonders interessant finde, ist der Diracsee.
00:42:01: Das ist ein einfach gesagt Gedanke-Experiment in dem man behauptet dass es einen mehr aus unendlichen nicht simultanen Energiezuständen gibt.
00:42:10: Das heißt quasi wir haben den Raum der unfassbar groß oder unfassbare Kleines und da drin ist so viel oder so wenig Energie wie es für den Raum eigentlich gar nicht zulässig ist.
00:42:20: Und das ist tatsächlich ein sehr interessantes Gedankenexperiment weil man darüber Energiefronten beschreiben kann.
00:42:27: Ich weiß nicht, es gibt so eine Serie in Yandex des Evangelion.
00:42:29: Da drin gab's was das hieß Arteefeld?
00:42:32: Das ist quasi eine Art schwarm physikalisches Feld und das lässt sich über einen Diracsee beschreiben.
00:42:38: Das ist sehr interessant!
00:42:41: Und ich bin tatsächlich damals über Forscher und Lafinder – das war eine französische Kinderserie – auf den gekommen.
00:42:46: auch wenns nächste Episode über ihn gab, bin ich so in die Wissenschaft und auch auf ihn gekommen.
00:42:51: Deswegen hat Dirackel einfach sehr viel erreicht sehr unorthodoxe Sachen gemacht, meine meine nach und hat als Physiker alles erreicht was ich auch erreichen will.
00:43:02: Deswegen muss das mein persönlicher Held würde ich sagen.
00:43:05: Das ist doch toll dass man so jemanden schon zur Kindheit findet und der ja auch einen Antrieb gibt nachzureifern, auch in die Forschungskarriere reinzugehen.
00:43:13: Jetzt beschäftigen Thomas und ich uns auch in diesem Podcast aber nicht nur oft mit Kontextfaktoren, die dazu verhelfen – wir nennen das dann auch Ökosysteme -, dass Menschen innovativ sind, dass Menschen tolle Unternehmen gründen oder tolle Erfinder werden.
00:43:27: Jetzt würde ich mal….
00:43:28: jetzt haben wir viel darüber gesprochen wie ihr auch das als Persönlichkeitsmerkmale seht was wichtig ist um Forscher zu sein Vorbilder.
00:43:35: man muss über Zufälle stolpern.
00:43:37: Es würde mich schon auch interessieren so Bildungssystem.
00:43:41: Inwiefern das euch geholfen hat, all diese Fähigkeit zu entwickeln und da heute zu sein wo ihr seid?
00:43:48: So Ben, das könnt ihr so Zuhörern nicht sehen aber der bläst schon so leicht die Backen auf.
00:43:53: Da bin ich ganz gespannt was er dazu zu sagen hat.
00:43:55: Also Ben, wo hat die Schule dir geholft oder wo müsste sie vielleicht noch mehr tun?
00:44:00: Also ich muss sagen ja das ist wahrscheinlich ein bisschen unfair.
00:44:03: Ich habe damals meinen Realschulabschluss tatsächlich in Sachsen gemacht.
00:44:11: Die Lehrer haben mich natürlich unterstützt, sie haben mir bei Jugendforscht freigegeben.
00:44:16: Aber quasi jetzt einfach die Unterstützung in der Forschung waren ja da, das habe ich auch nicht erwartet.
00:44:22: Als ich dann meinen Abschluss gemacht hab, jetzt mittlerweile bin ich auf dem Ulfmerberg-Minasium Ich muss die zehnte Klasse normal machen wegen der Fremdsprache und weil das Abi in Thüringen nun mal die drei Jahre braucht.
00:44:33: Ich bekomme definitiv mehr Unterstützung vor allem mental.
00:44:38: Das Problem ist, also ich predige ja immer von Wissenschaftler in Communities einbringen und laut werden.
00:44:43: Aber in der Schule mache das tatsächlich gar nicht.
00:44:45: Also da muss ich auch einfach zugeben bin ich wahrscheinlich selber das Problem.
00:44:49: aber Ich bin nicht der Einzige meiner Schule der bei Jugendforst mitgemacht hat.
00:44:53: Gabaraging, Geo & Raum und eine Arbeitswelt.
00:44:57: Das sind auch tolle Projekte.
00:44:59: die wurden von der Schule sehr gut unterstützt.
00:45:01: Es sind dann teilweise Seminarfahrerbeiten gewesen.
00:45:04: Da kann definitiv Gutes bei rumkommen.
00:45:07: Aber mir persönlich, ich brauche einfach den schulischen Kontext da, finde ich ehrlich gesagt.
00:45:12: Jamila du hast ganz zu Beginn von Neugierde gesprochen, von selbstkritisch zu sein?
00:45:17: sind das auch Dinge die Schule, die das Bildungssystem eine mit gibt einem Hilf zu prägen?
00:45:24: ist das etwas was du heute bist als Forscherin?
00:45:27: Ist es etwas was die Schule auch ganz positiv mit unterstützt hat und wo würdest du Verbessungsmöglichkeiten sehen?
00:45:33: Also das ist jetzt nicht etwas, was ich primär durch die Schule gelernt habe sondern eher in meinem freiwilligen Jahr.
00:45:39: In der Schule war es auch gut.
00:45:41: da hatten wir auch auf Diskussionsrunden zum verschiedenen Themenbereichen.
00:45:46: aber Ich denke dass war auch eher darauf ausgelegt, dass man immer versucht sag ich mal ein pon, ein Kontrargument zu finden was auch gut ist.
00:45:56: Ich denke nur dass man auch nicht genügend Zeit hat in forty-fünf Minuten ein sehr tiefkündiges Gespräch zu führen zu einem teilweise komplexen Thema das man auch dadurch vielleicht nicht so die Möglichkeit hat sich richtig reinzudenken oder erstmal richtig rein zu lesen und dass man sich sehr oft auch eher darauf rein stürzt dass man vielleicht auch da teilweise erst einmal eine sage ich mal Vorarbeit leisten könnte zu dem Thema, dass man dadurch mal was nachlesen könnte.
00:46:19: Dass man das recherchieren auch eher lernt und dass man dann auch versucht, solche Diskussionen vielleicht über einen längeren Zeitraum dann zu führen und nicht nur über, sag ich mal dreißig Minuten, was aber verständlich ist da es ja gerade eng getackert ist?
00:46:34: Ja in den Aspekt können wir alle gut nachvollziehen.
00:46:37: Malte welches Fach würdest du der Schule hinzufügen damit wir mehr Forscherinnen und Forscher wie euch produzieren?
00:46:45: hinzufügen?
00:46:47: weiß ich nicht, ob es da tatsächlich wirklich einfach gibt.
00:46:50: Ich denke...
00:46:51: Dann nehmen wir uns weg!
00:46:54: Wegnehmen ist auch nicht unbedingt zielführend dafür sondern eher generell das Konzept zu modifizieren dass es nicht mehr unbedingt hauptsächlich darum geht Dinge auswendig zu lernen sondern auch wirklich einen eigenen Antrieb daran zu entwickeln solche Dinge eben auch herauszufinden und zu verstehen.
00:47:10: Und welche Rahmenbedingungen müssten wir konkret schaffen, damit das noch mehr Menschen möglich ist auch aus eurer Generation sich so zu entfalten wie ihr das gerade tut?
00:47:21: Welchen Wunsch hättet auch ihr, welcher Art von Unterstützung ihr jetzt in die Zukunft gedacht bräuchte um euch ideal zu entwickeln.
00:47:29: Wer hat hier einen ersten Gedanken?
00:47:32: Jamila auf geht's!
00:47:35: Mein erster Gedanke wäre, dass man vielleicht Schule eher so gestalten könnte.
00:47:40: Dass es teilweise Stunden gibt oder generell das man nicht so darauf ausgerichtet ist immer was richtiges zu sagen.
00:47:48: weil in meiner Schulzeit hatte ich halt immer das Problem Ich nie getraut habe, ist was zu fragen.
00:47:52: Weil ich immer noch was Richtiges sagen wollte.
00:47:55: aber das liegt ja auch an der mündlichen Note.
00:47:57: da können jetzt ja auch nicht richtig dafür.
00:47:58: Da hab' ich auch mal mit meinem Lateinjahrer drüber geredet dass er halt zwei Rollen spielen muss einmal die des Lehrendinnen und einmal die das bewährt hast Und dass es ihn in eine sehr schwierige Rolle bringt, da er gerne Menschen was beibringt.
00:48:13: Das war auch teilweise ein Adoptkunde warum ich überhaupt soweit meiner Studie gekommen bin Weil ich mit meinem Betreuer immer darüber reden konnte und ich konnte auch teilweise sage, mal dumme Fragen stellen oder dumme Sachen machen.
00:48:25: Oder sagen und das war gar nicht schlimm.
00:48:27: Da sind wir zusammen draufgekommen.
00:48:29: Und ich denke, dass geht da primär darum auch, dass man sich wohlfühlt und dass man auch sich traut, mal was zu fragen.
00:48:34: Aber die Sachen sind die ein weiterbringen letztendlich.
00:48:39: Gibt es weitere wichtige Gedanken, die ihr jetzt hier auch mal der Öffentlichkeit mitteilen möchtet?
00:48:44: Welche Rahmenbedingungen braucht ihr?
00:48:45: Jetzt ist die Chance!
00:48:47: Lieber Ben, was brauchst du?
00:48:52: Das könnte ich gar nicht so genau sagen.
00:48:53: Also, Ich arbeite gerne mit dem was ich hab Aber ich verstehe bei vielen Menschen wenn sie das einfach nicht könnten oder wollen.
00:49:01: also Was mir persönlich auffällt viele wissen gar nicht was Jugendforst den überhaupt beringt.
00:49:07: So gesehen also viel in meiner klasse wussten wieder was Jugendforscht ist noch was mehr es bringt was denen das bringen könnte?
00:49:15: Ich denke einfach man sollte natürlich nicht ein fokus auf die preise legen die sind ja nebensache aber sie sind halt eben für viele doch Motivation.
00:49:23: Deswegen, ich denke einfach man sollte bisschen mehr bewusst sein dafür schaffen wie wichtig Wissenschaft überhaupt ist und da vielleicht auch ein bisschen an den Schulen prädigen.
00:49:32: also viele Lehrer kommen aus einem rein akademischen Bereich nicht aus dem Forschungsbereich gibt dann natürlich auch Ausnahmen.
00:49:41: Ich denke einfach es ist wichtig dass alle bisschen dafür sensibilisiert werden wie wichtig es ist das wir uns quasi in eine Zukunft, in eine gute Zukunft hinein entwickeln.
00:49:51: Und das fängt bei Bildung an und hört bei Forschung auf an der Stelle.
00:49:57: Obwohl es natürlich nie aufhören sollte aber ist einfach sehr wichtig den Weg zu zeigen.
00:50:02: also ich zum Beispiel habe auch sehr lange Zeit nicht kapiert wie es funktioniert Doktor zu werden also zu promovieren.
00:50:08: Das wurde einfach nicht mein Kopf rein weil es einfach ein eigentlich so abwecheliger Weg ist meiner Meinung nach.
00:50:14: Ich meine man geht vier Jahre Grundschule Erst dann noch sieben, acht oder neun Jahre Gymnasium.
00:50:22: Alternativ können wir natürlich auch eine Ausbildung nach der Realschule machen und dann kann man studieren.
00:50:25: Dann kann man wieder nicht studieren wenn man irgendwas falsch macht.
00:50:28: das ist einfach sehr undurchsichtig meiner Meinung nach und das schreckt einfach viel ab.
00:50:33: deswegen ich denke man sollte auch da mehr vorbereitet werden.
00:50:39: Interessante Gedanken, ich muss sagen, ich teile vieles was du gesagt hast.
00:50:43: Jetzt habe ich selber eine Promotion durchlaufen schon ein bisschen länger her.
00:50:46: aber interessant wie du schon drauf schaust und weil die Frage aufgebracht hast, Malte wie würdest Du sie denn beantworten?
00:50:51: Was bringt einem dann an Jugendforscht teilzunehmen?
00:50:58: Also es bringt auf jeden Fall sehr viel, dass man sehr viele Kontakte findet die eben auch sich gerne mit einem um über diese Themen auch unterhalten und auch Verbindungen knüpft wie dann auch länger halten.
00:51:10: Das würde ich sagen eines der wichtigsten Punkte bei Jugendforst ist der Austausch mit den Gleichgesinnten Und auch wirklich einen Punkt der nicht allzu bekannt ist und wenn man jetzt von außen drauf schaut und noch nie teilgenommen hat das denkt man dann eigentlich auch nicht wirklich dran sondern wohl eher an die Teilnahme und das Projekt.
00:51:32: Jetzt möchte ich so Richtung Abschluss unseres Gesprächs hier noch auf Aspekte eingehen, die Thomas und mich auch immer interessieren.
00:51:40: Und zwar generell auch die Neugierde, die Lust auf Technologie – gerade in Deutschland beschreibt man ab und an als Technologie skeptisch oder Technologie avers, sondern nicht besonders gut darin neue Technologien auch tatsächlich in den Alltag zu übersetzen.
00:51:56: Mal euch gefragt, auch in eure Generationen wie viel spricht man über neue Technogen?
00:52:00: Über Quantum Computing, über Fusionsenergie, über die KI Wie viel ist das bei euch Thema und ist es eher positiv oder mit vielleicht im einen oder anderen Risiko besetzt?
00:52:11: Jamila, wie ist das für dich?
00:52:15: Also bei mir ehrlich gesagt habe ich in meinem Umfeld kaum was davon.
00:52:20: Aber wenn man mal drüber spricht, es gibt halt teilweise Personen die sich sehr dafür interessieren und... dann ist immer die Meinung von den meisten hat man wohl, dass es zu schwer wäre überhaupt so was zu verstehen und das man sich damit eigentlich auch erst recht nicht damit beschäftigen möchte.
00:52:36: Deswegen geht sowas auch sehr oft unter.
00:52:39: also dass es eher nur für sage ich mal sehr schlaue Leute ist dass es irgendwie glaube ich eine stereotype gerade deswegen.
00:52:46: Dabei betrifft ja jede technologie irgendwann dann auch meistens alle in der historie der menschheit oder hat ne wirkung auf ganz ganz viele Menschen.
00:52:54: Malte bis es in deinem Kreis der Freunde in der Familie.
00:52:57: Wie viel diskutiert über neue Technologien?
00:53:00: Ja, das kommt natürlich immer ein bisschen drauf an wo jetzt das Interessengebiet der Freunde liegt und mit den einen diskutieren wir mehr über das, aber an dich ist denke ich die Diskussion schon auch da.
00:53:12: Wenn mit wem diskutierst du?
00:53:15: Ich kann mich eigentlich John Milano anschließen bei mir wenig.
00:53:18: tatsächlich.
00:53:19: also meine Familie sind keine Akademiker Meine Freunde noch weniger.
00:53:24: Deswegen Diskussion ist immer schwierig.
00:53:26: Die erste Anlaufstelle wäre logischerweise wahrscheinlich das Internet, aber da kommt man sehr schnell dazu, als sie dort bezeichnet zu werden und deswegen lasse ich das in der Regel.
00:53:34: Ansonsten natürlich die Kontakte, die ich jetzt durch Jugendforscht geknüpft habe sind dort extrem wertvoll.
00:53:38: Also auch jetzt, als ich mein Praktikum bei der jenen Optik war, mich konnte mich eigentlich mit allen dort sehr gut unterhalten.
00:53:45: Ich hatte eben weniger jetzt über das was ich bei Jugendforschung gemacht hab mehr über Technik allgemein wusste sich alles hin entwickelt.
00:53:50: Aber es war auch sehr interessant, weil jetzt so in der Physik bin ich wie eine Art Bubble die meiste Zeit.
00:53:56: Ich bekomme mit was passiert?
00:53:58: In Sachen Quantencomputer, was passiert in Sachen Quantenerverschränkungen, was passieren in Sachen Kosmologie von großen oder kleinen Hellos.
00:54:04: aber ich bekomme sehr wenig mit was zum Beispiel in Lasertechnologie gerade abgeht oder in Screening Medizintechnik Interferenz Hardware KI ja auch teilweise ist einfach sehr interessant, da vieles mitzubekommen.
00:54:16: Deswegen Jugendforst war auch eine sehr gute Stelle zu diskutieren meiner Meinung nach.
00:54:21: Und ich glaube das zeichelt diese Jugendforsch-Community heraus und ich finde es ganz toll dass sie sich so bildet und aus wie vielen unterschiedlichen Perspektiven und Disziplinen ihr ja Projekte vorangetrieben habt?
00:54:31: Und letzte Frage und die müssen wir in diesem Podcast hier stellen weil wir uns auch immer damit beschäftigen wie aus Invention, Ausforschung nachher auch erfolgreiche Unternehmen und Gründungen werden.
00:54:43: Jetzt würde mich noch tatsächlich interessieren, die Karriere als Gründerin oder Gründer.
00:54:48: Das eigene Unternehmen auf Basis eurer Forschung zu bauen.
00:54:52: ist das ein Antrieb?
00:54:53: Ist es eine Karrierenweg den ihr auch im Radar habt?
00:54:56: Malte wie ist das bei dir?
00:54:57: Du bist ja schon fast da mit deiner Anwendung.
00:54:59: Ja also es ist auf jeden Fall was sich im Auge behalte aber ich sehe es jetzt auf jeden fall noch definitiv nicht als gesichert an.
00:55:08: Also ergibt sich dann ja meistens auch insofern Kann ich das jetzt noch nicht sagen und muss ja einfach schauen, wie sich das alles entwickelt.
00:55:18: Jamila, wie ist es bei dir?
00:55:19: Hast du Gründer in deinem Umfeld?
00:55:21: Du bist irgendwo inspiriert auch mal dein eigenes Unternehmen zu gründen?
00:55:25: Also es wäre schon schön etwas zu entwickeln was Menschen helfen könnte in der Zukunft.
00:55:30: Daran wollte ich eigentlich auch gerne forschen aber gerade ist es noch alles sehr unklar, ehrlich gesagt
00:55:37: Ja, der ist ja noch ein bisschen Zeit.
00:55:39: Aber ihr habt ja schon mal eine tolle Basis erreicht mit euren Forschungsprojekten und da kann man drauf aufsatteln.
00:55:45: Aber schön auch das Thema grundsätzlich im Kopf ist und bei dir bin.
00:55:49: Und wann erfolgreicher Gründer dann eigenes Unternehmen noch mehr forschen und Technologien in die Welt bringen?
00:55:55: Ist das etwas was dich antreibt?
00:55:57: Neue Technologen in die Wettbring?
00:55:58: definitiv.
00:55:59: Ja, Gründung, so Semi.
00:56:02: Mit dem Physikthema definitiv nicht aber ich habe ja auch noch an anderen Dingen gearbeitet.
00:56:06: Die Technik wo ich mir sehr gut vorstellen kann, das definitiv noch weiterzuentwickeln.
00:56:10: Also momentan ist es halt eben auf Kleinwindkraftanlagen ausgerichtet also nicht die Vertikalen sondern wirklich die großen die man kennt hat im Miniformat aber mit der Anwendung sind dort prinzipiell grenzenlos.
00:56:21: also warum bei den kleinen Aufhören?
00:56:22: Ich kann mich ja auch zu den großen Hocharbeiten oder Schiffsschrauben und Turbinen von Flugzeugen Die Möglichkeiten sind dort groß.
00:56:29: Das ist definitiv ein sehr interessantes Forschungsgebiet Und eine Gründung ist natürlich möglich Aber ich weiß nicht ob ich mich darauf beschränken würde.
00:56:38: Ich habe ja auch den Sonderpreis der Jugendunternehmen Summer School geworden, da schaue ich mir das alles nochmal ein bisschen genauer an.
00:56:45: Sehr gut und ich finde es übrigens ganz erstaunlich dass also ihr seid sehr klar in euren Aussagen und habt auch einen sehr klaren Weg beschritten und euch geht's wirklich um die Sache.
00:56:56: Das hört man raus um Probleme zu adressieren mit euren Fähigkeiten.
00:57:00: Und deswegen einfach nur noch mal zum Abschluss aller herzlichen Glückwunsch für diese ganz tollen Errungenschaften schon bis heute.
00:57:07: Und Thomas und ich, glaube ich viele andere sollten da ganz genau hinschauen was daraus wird denn es ist wirklich beeindruckend mit wie viel Engagement und Elan ihr diese Dinge vorantreibt alleine und mit anderen zusammen und wir können einfach nur hoffen und das macht Hoffnung dass ihr diesen Weg so weitergeht und auch viele andere inspiriert.
00:57:24: Und in diesem Sinne herzlichen Dank, dass ihr heute da wart.
00:57:27: Für dieses Gespräch werden wir euch weiter verfolgen!
00:57:30: Vielen vielen Dank!
00:57:30: Bis bald!
00:57:31: Das war Deep Tech Unlocked Ein Podcast mit Thomas Lange und Thorsten Lambertus von E-neun.
00:57:40: Wenn es euch gefallen hat Bewerten, kommentieren, teilen und weiterempfehlen Und wenn ihr euch für Zukunftstechnologien und Innovationen interessiert schaut vorbei auf www.e-neuen.community.
00:57:55: Bis zum nächsten Mal!
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