Peter Seeberger, Center for the Transformation of Chemistry: Wie Deutschland die Chemieindustrie neu erfinden kann

Shownotes

Wie kann Deutschland eine seiner wichtigsten Industrien neu erfinden? Und warum entscheidet sich genau jetzt, ob die Chemie der Zukunft in Europa oder in Asien entsteht? Darüber spricht Professor Peter Seeberger in dieser von DeepTech Unlocked, dem 1E9-Podcast mit Thorsten Lambertus und Thomas Lange.

Als Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung zählt Peter Seeberger zu den weltweit führenden Chemikern. Mit seiner Forschung hat er die automatisierte Synthese komplexer Zucker revolutioniert und damit neue Wege für Impfstoffe, Diagnostik und Medikamente eröffnet. Gleichzeitig hat er mehrere DeepTech-Unternehmen gegründet und begleitet. Heute leitet er das Center for the Transformation of Chemistry (CTC), das mit 1,25 Milliarden Euro Förderung die Grundlagen für eine klimaneutrale, kreislauffähige Chemieindustrie schaffen soll.

Im Gespräch erklärt Seeberger, warum die Chemiebranche vor ihrer größten Transformation seit Beginn der Industrialisierung steht, weshalb Deutschland seine technologische Führungsrolle verlieren könnte – und wie neue Forschungs- und Innovationsökosysteme helfen können, die nächste Generation von DeepTech-Unternehmen aufzubauen.

Außerdem spricht er über seine Erfahrungen als Wissenschaftsunternehmer, die Unterschiede zwischen den Innovationsökosystemen in Deutschland und den USA und darüber, warum große technologische Durchbrüche nur gelingen, wenn Forschung, Unternehmertum und Kapital zusammenkommen.

Ganz konkret erfährst du:

  • warum Zucker eine Schlüsselrolle für Impfstoffe, Krebsdiagnostik und neue Therapien spielen
  • wie die automatisierte Synthese komplexer Moleküle die Medikamentenentwicklung verändert
  • weshalb Wirkstoffe künftig in automatisierten Produktionssystemen vor Ort hergestellt werden könnten
  • warum Deutschland bei DeepTech-Gründungen noch hinter den USA zurückliegt
  • welche Rolle Risikokapital, Technologie-Transfer und Vorbilder für erfolgreiche Innovation spielen
  • wie das Center for the Transformation of Chemistry eine ganze Industrie neu ausrichten will
  • warum Kreislaufwirtschaft und neue Materialien entscheidend für die Zukunft der Chemie sind
  • wie autonome Labore, KI und datengetriebene Chemie die Forschung verändern werden
  • weshalb die Chemieindustrie für den Wohlstand Europas unverzichtbar bleibt
  • und warum die nächste industrielle Revolution gerade jetzt beginnt

Mehr über Peter Seeberger:

Mehr über unsere Hosts Thomas Lange & Thorsten Lambertus:

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Transkript anzeigen

00:00:04: Die Frage ist jetzt momentan stellt, ist nur folgende.

00:00:07: Kommen die Transformationen der Ziele in Deutschland?

00:00:09: Wird unsere Technologie Führerschaft und bestimmen wie neue Geschäftsmodelle oder kommen sie in fünf oder zehn Jahren in Asien und wir senden dran?

00:00:18: Was das für ein Bedeutung ist dass wir die Chemieindustrie in Deutschland komplett verlieren.

00:00:26: was früher sechs Personenjahre gedauert hat macht eine Maschine jeden Tag im halben Tag.

00:00:34: Eine Welt, die mir vorstelle könnte eine Welt sein in der wir Rückstoffe machen sowie McDonald's.

00:00:39: In Franchise-Unternehmen wo nicht Börl geflippt werden sondern wo Medikamente in Automaten hergestellt werden.

00:00:48: Forschung ist Mama Selbstzweck aber es soll sich nicht immer nur ein Selbstzwerks sein.

00:00:53: Am Ende des Tages ist einfach wichtig.

00:00:54: unser Wohlstand basiert auf Forschungen

00:00:57: deep tech.

00:00:59: Ihr hört Deep Tech Unlocked

00:01:02: Ein Podcast mit Thomas

00:01:03: Lange und Thorsten Lambertus.

00:01:12: Ja,

00:01:13: herzlich willkommen zu dieser neuen Folge von Deep Tech

00:01:15: Unlocked.

00:01:16: Torsten

00:01:16: wir beide sitzen wieder hier und ich habe am Anfang direkt eine Frage für dich Wie riecht Sommerregen?

00:01:23: Boah!

00:01:24: Wie soll ich das denn jetzt beschreiben?

00:01:25: Ich finde es gut, ich mag ja Regen.

00:01:27: Ich komme ja als Aachener aus einer Regenstadt.

00:01:30: Das ist was Feines aber wie das riecht.

00:01:31: Es

00:01:32: ist so viel Verschiedenes in der Luft und du hast bestimmt ganz schlaues dir einfallen lassen.

00:01:36: Ich habe

00:01:36: mir etwas ganz Schlaues einfallenlassen.

00:01:38: Aber vor allen Dingen ... Du hast aber sofort wahrscheinlich einen Geruch in der Nase oder?

00:01:43: Also man weiß wie Sommerregen riechen, nach mehreren trockenen Tagen und das regnet das erste Mal.

00:01:48: Und wie riechtest dann?

00:01:50: Und tatsächlich kommt der Geruch von einem Molekül, das Geosmin heißt und dass von Bodenbakterien produziert wird.

00:01:59: Also interessanterweise, da es riecht ein bisschen frisch aber es sind also Bakterien im Spiel, interessanter Weise kann der Mensch diesen Geruch auch in sehr geringen Konzentration wahrnehmen.

00:02:11: Also angeblich, das haben zumindest Kollegen von einem der Leibnizinstitute mal so beschrieben würde ein Teelöffel in einer Wassermenge von zweihundert olympischen Schwimmbäcken schon bei dir in der Nase ankommen ist es relativ flüchtig aber man würde es erkennen können.

00:02:28: und ja der Geruch vom Sommerregen ist also Chemie Und Chemie ist genau unser Thema, über das wir heute sprechen.

00:02:34: Aber wir reden nicht wegen des Sommerregens drüber sondern natürlich weil Chemien neben Automaschinenbau Anlagen Bau und Elektro eine der vier großen Schlüsselindustrie in Deutschland isst und die hat es im Moment ja gar nicht so einfach.

00:02:46: und dass jetzt gar nicht nur ganz aktuell wegen der Lieferengpässe im Zusammenhang auch mit dem Iran Krieg sondern auch wie ein struktureller Herausforderung und vor allen Dingen natürlich wegen des Aufstiegs Chinas in dieser Industrie.

00:02:57: Da habe ich mir nochmal zwei, drei Zahlen angesehen weil das wirklich sehr sehr beeindruckend ist.

00:03:01: also vor rund zwanzig Jahren lagen die Umsätze in China an der Chemieindustrie noch bei weit weniger als der Hälfte jeweils der Umsätze der Chemienindustrie in den USA aber auch von Europa heute.

00:03:14: es ist fast doppelt so viel wie in Europa und den USA zusammen.

00:03:18: Also da ist unheimlich viel passiert in den letzten zwanzig Jahren.

00:03:22: Und das Ganze fängt schon sehr früh an, nämlich auch in der Spitzenforschung.

00:03:25: Es ist also längst nicht nur so dass es die Produktion ist sondern ganz vorne bei den Forschungsergebnissen und bei der Innovation fängt es an.

00:03:32: du kennst wahrscheinlich den Nature Index Das ist ja eine Art Ranking um zu versuchen wissenschaftlichen Output auch Regionen und Institutionen zuzuordnen vor allen Dingen aber den hochklassigen Output also nicht jedes Forschungspapier und tatsächlich im Bereich Chemie.

00:03:47: Drieinfünfzig Prozent des Forschungs-Outputs der Welt kommt aus China in diesem Bereich.

00:03:54: Dreimal so stark wie in Europa und dreikommer sechsmal so stark, wie in den USA.

00:03:59: Und das bricht sich dann runter auch auf die einzelnen Institutionen also die Chinese Academy of Sciences ganz vorne dran.

00:04:05: Sechsmal so stark im Forschungsoutput laut diesen Ranking im Bereich der Chemie wie die Max-Plan-Gesellschaft hier in Deutschland ja auch zu den ganz wesentlichen Institution gehört und fast zehn mal so stark wir das MIT tatsächlich den USA.

00:04:18: Also das zeigt, da hat sich strukturell schon wahnsinnig viel verändert und wir reden ja deswegen darüber weil

00:04:23: wir glauben

00:04:24: in diesem Bereich ist noch was zu tun.

00:04:26: aber wir müssen wie so oft einfach auch dran bleiben und den nächsten Schritt jetzt auch für diese Industrie finden.

00:04:32: Und ich vermute, dass diese Zahlen sich deswegen so darstellen weil China so enorm gewachsen ist und wir nicht so enorm geschrumpft sind.

00:04:38: Das ist wirklich beeindruckend!

00:04:41: Geht ein bisschen über zu dem kleinen Rätsel das ich dir heute mitgebracht habe Denn ich frage dich was haben

00:04:48: Ulu

00:04:49: Ning Dö und Eindhofen gemeinsam?

00:04:54: Die Zahl der Vokale?

00:04:56: Fast Es sind zumindest schon mal drei Städte.

00:05:00: Die einen mögen sie, kennen andere wiederum nicht.

00:05:03: Das sind eher kleinere Städte und die sind aber alle drei große Innovationszentren.

00:05:08: Ulu aus Finnland ist Home of Radio also ein absolutes Innovations-Zentrum weltweit für drahtlose Technologien.

00:05:16: Nokia hatte da einen großen Standort aus Nokia.

00:05:19: dann als der große Fall kamen haben sich ganz viele neue auch Unternehmen dort angesiedelt.

00:05:23: also richtig eine florierende Startup Szene und damit wie ein ganzes Ökosystem.

00:05:27: auch Nokia ist heute sehr aktiv.

00:05:29: Eindhoven kennen wir alle ASML, NXP, Europas klügste Quadratkilometer wenn man so möchte.

00:05:36: Und Ning Dö von dir eben auch angesprochen in China ist ein und wir merken schon dass wir einen kleinen sprachlichen Unterschied haben wie bei Chemie und China.

00:05:47: Ganz wichtig für mich Vom Bauernhof zur Batterie, Welthauptstadt.

00:05:51: Denn dort ist CATL zu Hause und groß geworden und hat dann auch die ganze Region groß gemacht.

00:05:56: Und aus das wird uns ja heute ein Stück weit begleiten.

00:05:58: es geht nicht nur um die Chemieindustrie sondern auch an dem Standort in dem sie dann erwächst.

00:06:03: Wenn ich das richtig im Kopf hab, hat Nokia doch mit Gummistiefeln angefangen oder Verwechselung?

00:06:08: Ja ich glaube

00:06:08: Autoreifengummistiefeln und dann irgendwann mal Handys

00:06:11: Ganz genau, also da ist man dann sowohl bei dem Bauernhof als auch bei der Chemie oder bei der chemie.

00:06:16: Nachdem du hast mich ja mal sehr geschulten dass ich immer Chemie sage seitdem versuche ich ab und zu Chemie einzustreuen.

00:06:21: Ich bin gespannt ob unser Gesprächspartner den Du heute zu Gast hattest uns da etwas mehr Erhellung bringen kann.

00:06:27: wir hören einfach ganz genau hin.

00:06:28: Wir hören aber vor allen Dingen deswegen auch ganz genauhin weil Du mit jemandem gesprochen hast der einerseits aus dem wissenschaftlichen Olymp kommt Also von der Max-Planck Gesellschaft Gleichzeitig aber unternehmerisch sehr starkes und ja genau eben aus dem Bereich der Chemie.

00:06:43: Ich würde sagen vorhin auf, wir hören uns seinen Gespräch an!

00:06:47: Heute bauen zu Gast Professor Peter Seeberger.

00:06:50: er verbindet Spitzenforschung Unternehmertum und industrielle Transformation wie kaum ein anderer Wissenschaftler aus Deutschland.

00:06:56: Sein Weg führte vom Chemiestudium in Erlangen unter anderem als Fulbright Stipendiat nach Boda ans MIT an die ETH Zürich und schließlich als Direktor ans Max Blank-Institut in Potsdam.

00:07:07: Über sixhundertfünfzig Publikationen, mehr als fünfzig Patente.

00:07:10: Der Körperpreis für europäische Wissenschaften, der Stifterverbandspreis die Mitgliedschaft in Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

00:07:17: Vizepräsident der DFG!

00:07:19: Und heute Gründungsdirektor des Center for the Transformation of Chemistry.

00:07:23: mit eins, zwei fünf Milliarden Euro Förderung der Versuch eine ganze Industrie neu zu erfinden.

00:07:29: Wir könnten uns hier bei DeepTech Unlocked fast keinen besseren Gast vorstellen.

00:07:32: Lieber Herr Sehberger, fantastisch dass es heute klappt und Sie bei uns sind!

00:07:35: Und meine erste Frage an Sie?

00:07:37: Wann entdecken sie Ihre Liebe zum Zucker?

00:07:39: und war sie erst kulinarisch oder wissenschaftlich?

00:07:43: Ja natürlich zuerst Kulinarisch ist ja klar.

00:07:46: als Kind aber dann jetzt ohne Spaß.

00:07:49: als Doktorant ich habe in dem Chemielerburg gearbeitet mit DNA gearbeitet wurde und das im Bereich der Zucker noch nicht so viel Forschung gab dachte ich sehr gut Schaus, die Sachen, die wir schmecken auch mit denen zusammen bringen und in der Chemie machen.

00:08:03: Und das war eine ganz gute Entscheidung.

00:08:04: jetzt nach dreizig Jahren.

00:08:06: Sehr gut!

00:08:06: Dann wollen wir auch gleich ein bisschen tiefer einsteigen weil wir wollen natürlich auch verstehen wie ein Chemiker auf das Thema Zucker drauf schaut und all die Dinge, die sich daraus entwickelt haben.

00:08:16: Wir haben aber vorher eine kleine Tradition hier in diesem Podcast.

00:08:19: Wir lassen die KI immer eine kleine Zukunftsvision vorstellen und da hören wir mal gemeinsam rein und ich freue mich auf ihre spontane Reaktion.

00:08:28: Mai-Zweißen-Sechs und Dreißig In einem Gesundheitszentrum

00:08:32: in Santiago wird ein neuer Impfstoff

00:08:34: nicht mehr aus dem Ausland geliefert, sondern vor Ort hergestellt.

00:08:38: Die entscheidenden Zuckerstrukturen entstehen in kompakten Synthese-Systemen automatisch.

00:08:43: Präzise, reproduzierbar und innerhalb weniger Stunden verfügbar.

00:08:48: Was lange als eines der schwierigsten Probleme der Chemie galt, wurde in den zweitausendzwanziger Jahren zu einer programmierbaren Technologieplattform Die automatisierte Synthese komplexer Kohlenhydrate.

00:09:00: Heute bilden so erzeugte Impfstoffe die Grundlage für neue Therapien gegen resistente Keime, Krebs und bislang schwer kontrollierbare Infektionskrankheiten.

00:09:09: Viele Länder produzieren lebenswichtige Medikamente inzwischen selbst.

00:09:13: Statt global abhängiger Lieferketten verbreitete sich vor allem eines – das Wissen, wie biologische Moleküle gezielt hergestellt und verstanden werden können.

00:09:24: Das war leider

00:09:27: auch nicht ganz so.

00:09:27: Ich glaube, dass immer dann, wie das die KI gesagt hat, hoffentlich doch in zehn Jahren wobei wir zwei Sachen vermischt haben.

00:09:34: Das eine sind die Impfstoffe und das andere ist die Wirkstoffe.

00:09:38: Ich glaub bei den Impfstoffen dauert es noch länger.

00:09:40: Bei den Wirkstopfen könnte man's eigentlich heute schon machen.

00:09:43: Eine Welt, die mir vorstelle, könnte eine Welt sein der wir Wirkstoffe machen sowie McDonalds in Frenchies-Unternehmen, wo nicht Burger flipped werden sondern wo Medikamente in Automaten hergestellt werden, kontrolliert immer zu den gleichen Bedingungen.

00:09:58: Genau wie das auch bei großen Burgerketten der Fall ist und so was man über auf der Welt den richtigen Medikamenten machen könnte.

00:10:06: Das ging heute schon und ich hoffe dass es nicht ganz lang mehr dauert bis es überall geht.

00:10:12: Jetzt bevor wir... Da würde mich interessieren, was sind denn die technologischen Hürden auf dem Weg?

00:10:16: Bevor wir das tun für Nichtschemiker!

00:10:20: Warum sind komplexe Zucker so entscheidend?

00:10:23: Zur Behandlung zur Therapie von Krankheiten für auch das Thema Immunreaktionen.

00:10:28: Zucker sind überall, wenn Sie rausschauen sehen sie Bäume die sind aus Zellose, zellose besteht aus Glucose, Glucoses ist ein Zucker und diese Ketten immer zusammenbauten sind Zuckerketten, die gehen wie vielen Tausende, die formen dann Fäden und die können sich so vernetzen dass da am Schluss ein Baum rauskommt der auch stehen kann.

00:10:47: aber das gleich gilt für alle Pflanzen.

00:10:49: es gilt für Tierschalen.

00:10:51: Die Käferschalen sind Chyptin, das ist auch Glukose leicht verändert.

00:10:56: Aber das andere was wichtig ist wir alle sind von Zucker umgeben und zwar an der Außenseite.

00:11:01: unter Zellen ist die so eine Glyko-Kalix.

00:11:04: Das darf man sich den so ein Mantel wie so einen kleinen Pelz vorstellen um unser Zell herum geht.

00:11:10: und dieser Pelz der unterscheidet sich zwischen menschlichen Zellen wenn sie gesund sind, menschliche zählen wenn die zum Beispiel Krebszellen sind.

00:11:18: Das heißt, ich kann gesunde Zellen und Krebszellen unterscheiden.

00:11:21: Und die unterscheinen sich wieder von bakteriellen Zellen oder parasiten Zellen.

00:11:27: Ich kann in dem man das Außensein der Zelle ansehe merken ist es eine gesunde Selbstzelle?

00:11:33: Ist es eine Krebszelle?

00:11:35: Oder ist es ein Eindringling?

00:11:38: Wenn ich das im Immunsystem beibringe zu sagen schau lernen diese jetzt unterscheidend dann kann das Immun System sich natürlich wehren.

00:11:46: Wir haben erst mal die Möglichkeit Diagnostik, das heißt wir können die Zellen unterscheiden diagnostisch.

00:11:51: Und das Zweite, wir können dann sagen okay wir können Impfstoffe machen oder Wirkstoffe in denen wir sagen okay Körper, Immunantwort wenn du diesen Zucker an der Ohrfläche siehst Dann bringst Du was da dran hängt um weil das ist dann wahrscheinlich ein Dringling und den brauchen wir ja nicht.

00:12:08: Oder aber ich erzeuge einen Immunantwort In dem Tier.

00:12:13: Das werden dann Antikörper diese Antikörper humanisieren.

00:12:17: Und dann kann man sagen, okay wenn jetzt jemand Krebs hat, dann gebe ich ihm diesen humanisierten Antikörper.

00:12:22: Der Antikörper erkennt die Zucker auf der Ohrfläche der Krebszelle und bringt die Krebszeile um.

00:12:28: das nennt man dann passive Immunisierung und auch diese Ansatz bemomentaren verfolgt.

00:12:34: Das heißt Zuckers sind überall um uns herum und man kann sie in verschiedenen Arten und Weißen einsetzen.

00:12:40: Und was sind dann jetzt die technologischen Durchbrüche, die wir noch brauchen um zu der Vision hinzukommen?

00:12:45: Die sie haben.

00:12:46: Die auch in der KI eben skizziert worden ist.

00:12:48: Was ist der Weg dahin?

00:12:50: Was wir gemacht haben... Ich habe angefangen von achtundzwanzig Jahren Gedanken zu machen.

00:12:54: wie kann man solche Zucker chemisch nachbauen?

00:12:57: Das Problem ist dass Tour diese Zucker in Mischungen vorliegen In sehr komplexen Mischung.

00:13:04: oftmals ist es dann sehr schwierig Sachen rauszuholen Und die Attraktive ist natürlich für eine Chemiker zu sagen, dann baue ich das halt nach aus Bausteinen wie Lego und baue es zusammen.

00:13:16: Ich war in einem Krebszellen im US ab Post-Dag und da haben wir für einen Zucker neun Bausteine damals drei Post-Tags zwei Jahre gebraucht also sechs Personenjahre und wir haben uns Gedanken gemacht können wir diesen Synthese Prozess so vereinfachen, dass am Ende des Tages eine Maschine den Prozess ausführen könnte.

00:13:38: Und meine frühen Arbeiten als Professor an der IT haben sich mit dem Verständnis der Reaktionen beschäftigt die es braucht um diese Bausteine zusammenzusetzen.

00:13:47: Wir haben die viel besser verstanden und haben neue Methoden entwickelt.

00:13:50: Diese Method sind so einfach das jetzt kein Mensch mehr braucht der das macht sondern es sind repetitiv erzielt wiederholende Vorgänge die dann von einer Maschine durchgefährt würden können.

00:14:01: Und dann haben wir es geschafft, dass eben heutzutage so ein neuer Zucker in ungefähr neun bis elf Stunden hergestellt wurde.

00:14:08: Das heißt was früher sechs Personen jahre gedauert hat macht heute eine Maschine jeden sage mal im halben Tag und das zeigt natürlich an den Quantensprung was die Geschwindigkeit angeht.

00:14:19: das heißt ich kann mehrere solche Moleküle herstellen kann dann testen was passiert am besten wenn ich sehe was am Besten funktioniert.

00:14:26: da kann ich ihm diesen Kandidaten nutzen voranzubringen.

00:14:31: Technologisch haben wir also viel geschafft, aber was jetzt im gemacht werden muss ist diese Beulekühle zu testen.

00:14:38: auch das machen wir seit langer Zeit.

00:14:40: Wir haben im kommerziellen Bereich den ersten Impfstoffkandidaten gegen ein Krankenhaus keimen.

00:14:46: Klosstieren die Vizille über eine Spinnerfirma in Berlin da soweit gebracht hat dass sie in die Klinik ging zwischen die erste klinische Farce durchlaufen ist damit ein Prototyp für viele weitere Kandidaten gegen verschiedenste Arten von Erregern.

00:15:02: und wir machen uns gleich Gedanken wieder zu überlegen, wie könnte die nächste Firma aussehen, die solche Sachen voran bringt?

00:15:08: Das heißt der Flaschenhals ist heute nicht mehr so stark.

00:15:12: Die Chemie, die schon Tese, wie es es vorher zwanzig, schwunzwanzig Jahren war oder auch noch über zehn Jahre.

00:15:16: Der Spottleneck ist heute eigentlich die Testung in der Plague-Klinik und dann in der Klinik, was auch sehr schnell sehr teuer wird.

00:15:25: Und wenn man so viele Jahre, Jahrzehnte an diesem einem Thema dran ist.

00:15:30: Was treibt sie an?

00:15:31: Was ist der Drang immer wieder auch den nächsten Schritt zu machen und technologisch den nächsten Bausteinen wiederzulösen und Deep Tech quasi zu anlocken?

00:15:40: Ja für uns natürlich diese Grundsatz.

00:15:43: ich möchte erstmal verstehen wie kann ich die Chemie besser machen?

00:15:46: weil ich habe verstanden richtig die Chemien besser macht.

00:15:48: Dann kann ich Moleküle machen, die vorher niemand gemacht hat.

00:15:52: Das haben wir immer gesagt, dann können sie Gott spielen und Dinge tun, die sonst keiner gemacht hat bis er in der Erste, der das machen könnte.

00:15:58: Es ist natürlich auch für die Mitarbeiter ein tolles Gesühl.

00:16:01: Aber das andere heißt natürlich, dann beginnen wir Biologie zu verstehen, die wir vorhin nicht verstehen konnten.

00:16:06: Und wir haben im Hintergrund natürlich immer die Idee vielleicht könnten wir Leute schützen dem Impfstoffen oder Leute kurieren?

00:16:12: Am Ende sage ich es euch, dass was man machen möchte.

00:16:14: Ich denke, ihr möcht doch Leuten helfen!

00:16:17: Technologie, das Leben der Menschen besser machen.

00:16:20: Ich habe das sehr frühzahlig erlebt.

00:16:21: Man spricht ja oft von Rollenmodellen die entscheidend sind bei mir als mein Doktorvater gewesen in den USA.

00:16:27: Marvin Caravors hat in den Frühen achtziger Jahren die Synthese vom Erbcode also von DNA entwickelt und hat eine Firma gegründet heißt Amgen ist die größte Biotechform auf der Welt.

00:16:39: und dann wird natürlich klar okay wenn wir hier so chemischen Durchbrüche feiert macht man biologische Durchbrücke Die können sich Medizinisch-Durchbrüchen führen.

00:16:46: Am Ende des Tages kann es dann auch noch Wertschöpfung reagieren, in dem Fall ist er dadurch sehr wohlhabend geworden und wichtig.

00:16:52: die Firma hat eben ganz vielen Leuten geholfen und dann ist klar okay das macht ja auch Spaß denke ich Forschungen zu machen von der man sieht dass im Ende des Tages wieder beim Menschen ankommt und weiterzusagen.

00:17:05: wir bekommen als Forschende sehr viel Geld Steuergeld typische Arbeitsungsstart wenn da was dann wieder Firmen entstehen die Steuern bezahlen Dann sehen wir auch diesen Kreislauf des Geldes, das Geld, das man investiert wurde.

00:17:16: Auch wenn ich investieren würde dann zum Start in die Forschung wieder zurückfließen in die Volkswirtschaft und ich denke dass ein Aspekt den man kommunizieren muss denn Forschung ist mal nur ein Selbstzweck aber es soll nicht immer nur selbstzwecks sein.

00:17:29: Am Ende des Tages ist einfach wichtig.

00:17:30: unser Wohlstand basiert auf Forschungen deep tech.

00:17:34: Und was war für Sie persönlich der Trigger?

00:17:37: Sie haben eh schon angesprochen, einen Spin-off gegründet.

00:17:39: Noch ein weiteres ist in der Planung.

00:17:41: sie haben mehrere Unternehmen selber gegrüntet und haben mit Menschen zusammengearbeitet die das getan oder tun.

00:17:47: Was war so Ihr erster unternehmerischer Moment wo Sie das was Sie gerade artikuliert haben auch für sich verstanden haben?

00:17:53: Forschung muss am Ende auch irgendwo ankommen und dafür braucht es auch den Weg der Kommerzialisierung.

00:17:57: Ich habe die Kommerziellisation gesehen gehabt bei meinem Chef damals im Colorado.

00:18:02: In USA ist es eh sehr gängig, dass man eben Forschung auch anwendet.

00:18:07: Ich war dann Assistenzprofessor später Vorprofessorm MIT in den USA, MIT Boston Area ist natürlich eine von den Gegenden wo es sehr viel und wenn ihr mal tummst sowieso unterwegs ist, dann sieht man seine Kollegen, da denkt man ja wir machen hier Firmen, machen auch Geld mit den Firmen.

00:18:23: ich bin auch nicht dummer als die.

00:18:24: soll ich nochmal probieren?

00:18:25: vielleicht bei mir war es dann so war fast Zufall gewesen weil die ersten Erfindungen gemacht haben.

00:18:30: die waren sehr grundlegend.

00:18:32: Und dann sagt mein früher Chef, ja sie werden kannst du mal zur Texanz-Verstelle gehen.

00:18:36: Vielleicht sollen die es mal patentieren und haben dich meine Videos wollen Sie lieber nicht machen.

00:18:42: Ich überleg mich selbst das Patent rauszunehmen anzumelden.

00:18:44: Das kostet sehr viel Geld.

00:18:47: Wenn der Assistenzprofessor das macht, dann soll ich vielleicht doch bezahlen.

00:18:50: Haben's da also gemacht?

00:18:50: zum MIT?

00:18:52: Haben wir am ersten Doktoran zusammen den MIT... Wir haben schon mal ein Geschäftsplan, eine Leute kennengelernt aus der Wirtschaftslingsseite und habe die erste Firma gemacht, die wir nach elf Jahren uns verkauft haben erfolgreich.

00:19:09: Und dann war es einmal gemacht, da landen auch so ein bisschen die Spieler kennen, die in den Fels sich so bewegen... ...und dann wird's zum zweiten mal einfacher.

00:19:17: Und dem als USA gemacht, haben wir das auch in Deutschland gemacht.. ..und dann kennt man natürlich verschiedene Leute.

00:19:21: und ich muss sagen eigentlich wollte ich... Anfangs habe ich so nicht gründen.

00:19:25: Es kamen mehr oder weniger fast als selbstläufe.

00:19:28: Wir können jetzt Dinge tun, die vorher keiner konnte.

00:19:31: Es gab Kunden, die wollen irgendwie Zucker haben am Anfang und es gab Leute, die einen Interesse an gewissen anderen Dingen gemacht haben.

00:19:37: Und das war die einzige Möglichkeit, dass im Selbstauszug Gründenweil ansonsten nicht gemacht ist.

00:19:41: Und dann haben wir es getan!

00:19:43: Inzwischen glaube ich hat sie auch rumgesprochen, dass Leute bei uns eine Abteilung sind, dann halt sowas mehrfach gemacht haben mit mir aber ohne mich... Gleich sind die Leute zusammengekommen.

00:19:54: Ich glaube, es ist wichtig diese Ökosysteme aufzubauen wo Leute dabei sind, die sagen man kann das machen aber es ist immer wichtig zu sagen man muss das nicht machen.

00:20:04: Man kommt jetzt nicht hier an's Max-Planck und sagt okay du musst ja jetzt hier am Schluss der Sommer machen?

00:20:09: Nein, das heißt hier eine tolle Grundlagenfassung machen ist super!

00:20:12: Aber manchmal kommen wir durch diese tolle grundlagenforschung eben auch dann zu Dingen die wir vorher nicht vermutlich gehalten haben und die auch einen kommerziellen Wert haben könnten.

00:20:21: Und dann weigern wir uns eben aufhören da weiter zu denken, sondern sagen wir machen weiter und pushen das voran.

00:20:27: Wenn es Leute gibt wie ich sagen möchte, sondern finanzieren durch Investitionen natürlich ist eine prima Sache.

00:20:33: Zum Einen wird der Wert geschöpft, dass kommen Leute in Arbeit.

00:20:36: Die Leute zahlen wieder Steuern und ich glaube, das sind tolle Sachen und das zieht sich alle gute Leute an.

00:20:40: weil die Merkhoppler weg dahin gehen habe ja auch eine Chance, dass sie nachher bei einer guten Firma arbeiten kann um echt Spaß und auch wirklich cutting edge.

00:20:50: Wir reden ja seit Langem auch immer oder nutzen diesen Vergleich zur USA im Sinne von wir vergleichen uns in der Forschung da.

00:20:58: kann man so über den Daumen gepeilt sagen, sind wir immer noch auf Augenhöhe und sind stark unterwegs.

00:21:03: Es kommt natürlich mal ein bisschen aus Feld an.

00:21:04: dann wenn es in die Unternehmerische Aktivität geht um große Unternehmen zu bauen da kommt dann eine große Lücke.

00:21:10: da sind wir hinterher.

00:21:12: sie als jemand der die USA von innen gesehen hat in diesem Technik-Transfer Forschungsbereich Startup Ökosystem Und natürlich auch Deutschland Europa sehr gut kennt Zeit an der ETH verbracht.

00:21:22: wo sind wirklich für Sie Aus dem Innenleben heraus gesehen die großen Unterschiede.

00:21:27: Warum sich einfach diese Lücke zeigt in der Unternehmerischen Aktivität?

00:21:30: Also ich glaube, Sie haben es klar schon gesagt Herr, dass ich glaube das Grundlage ist ganz klar.

00:21:35: wissenschaftlich gibt's da aus meiner Sicht kaum Unterschiede.

00:21:39: Deutschlands spielen wir grundsätzlich auf einem sehr hohen Niveau.

00:21:42: an Hochschulen, an den Außen- universitären wird tolle Faschen gemacht aber muss überhaupt nicht so verstecken.

00:21:47: Ich glaube daran liegt nichts nicht.

00:21:49: Die Frage ist dann wie kommt zur Umsetzung?

00:21:52: Jetzt müssen wir in den USA qualifizieren.

00:21:55: Wir fokussieren mit MIT, Boston, Stanford und Silicon Valley.

00:22:01: Wenn wir die USA als Ganzes anschauen würden, würden wir auch feststellen dass der größte Teil weniger als Deutschland beiträgt möglicherweise.

00:22:10: In Deutschland gibt es auch Zentren wie München, Berlin oder andere noch mehr machen aber global gesehen über ganz deutscher USA haben wir weniger.

00:22:19: Die Frage ist warum ist das so?

00:22:20: Ich denke, das eine ist, dass in Amerika dieses Gründergehend da ist.

00:22:25: Dass Leute eben diese Rollmodelle haben – ich habe es ja vorhin beschrieben gehabt und sie sehen mein Gott!

00:22:30: Also hab's auch getan, ich kann das auch machen.

00:22:32: Dass das auch anerkannter von der Gesellschaft ist.

00:22:35: Das mag sagt Jawohl, eine Firma zu gründen ist etwas Tolles.

00:22:38: Leute Arbeit zu bringen, das ist was Anerkennenswertes.

00:22:42: Und in Deutschland bringe man nicht immer ganz sicher.

00:22:44: Die meisten werden schon sagen, ja es ist toll das die Föhr machen.

00:22:46: Aber es schwingt auch teilweise mit, naja... Das sind ja Ausbeute, die auf dem Rücken andere Leute das Veramt bringen.

00:22:51: Am Schluss des Tages verdienen auch noch Geld, also falls das da nicht vorher kaputt geht, verdienen noch Geld.

00:22:56: Das ist ein bisschen andrücklich.

00:22:58: Die haben doch sonst noch einen Job als Max-Planck-Direktor oder so.

00:23:01: Man muss das denn wirklich sein?

00:23:02: Die reichern sich hier aus öffentlichen Geldern.

00:23:05: Ich sage es nicht dass das allgemein so ist aber das springt oft mal durch und ich glaube, das ist insgesamt mich hilfreich!

00:23:11: Das andere ist bei den jungen Kolleginnen und Kollegen Es ist natürlich lange sein in Deutschland der sichere Weg in die Großindustrie bevorzugt gewesen, denn da weiß ich.

00:23:21: Ich habe einen geregelten Arbeitstag und ich bekomme oftmals eine Chemieindustrie, Teilzenef haben Industrie sehr gutes Gehalt.

00:23:28: Und ich weiß, dass ich jetzt einige Lebensländer auskomme.

00:23:31: Wenn ich eine Startupform mache, dann weiss ich eigentlich nichts von dem als ich weiß zuversichert arbeiten muss.

00:23:37: Ich weiß hier keine Sicherheit und das kann alles am nächsten Tag zu Ende sein und zwar aus Gründen, die ich nicht beeinflussen kann.

00:23:43: Also es kann aus welchem Grund auch immer eben einfach nicht funktionieren und das muss uns mal gewahr sein.

00:23:51: Ich denke trotzdem, dass es Leute gibt die diese Physik eingehen würden auf der wissenschaftlichen Seite.

00:23:55: Wir brauchen auch die wirtschaftliche Seite Und was ich in Deutschland halt oftmals auch herausfordernd finde ist, dass wir aus der wirtschaftlichen Seite im DeepTech auch weniger Leute haben, die das befeuern.

00:24:08: Im Boston ist ein Ökosystem, das eben aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern besteht, aus anderen Seiten von Leuten die Erfahrung haben In der Start-up Szene eben Firmen in der Imperial Phase zu machen, ganz am Anfang oder dann fünfzig bis hundert oder zweihundert bis tausend.

00:24:21: Und es gibt so Spezialistinnen und Spezialisten die sind eigentlich so in ihrem ganz frühen Stadion oder späteren Stadium und die machen das immer wieder.

00:24:28: Wenn sie eine Firma verkauft haben oder dies gewachsen oder kaputt gegangen, dann gehen Sie zur nächsten und machen das weiter.

00:24:35: Ich glaube dass ist ganz wichtig weil bei verschiedenen Sachen sehr gut man muss Teams zusammenstellen.

00:24:44: Das andere, was sie in den USA interessant fand ist, dass es dort Leute gibt.

00:24:47: Sie sind im Alter von der Alta Fünfzig-Fünfzig-Plus, die vielleicht eine großen Firma waren und da schon erfolgreich waren.

00:24:53: Sie haben ihr Pensionspaket durch Einzahlung in die Pensionskassen.

00:24:59: Dann machen wir noch etwas ganz Neues.

00:25:02: Es geht zu einer kleinen Firma, das mit Aktienpaketen geben.

00:25:06: Wenn es funktioniert super, dann mache ich auf dem Geld und wenn nicht habe ich noch mal fünf bis sieben Jahre Spaß gehabt.

00:25:10: Auch ein ganz gutes Gehalt aber es hat auf meine Tensionen keinen Einfluss mehr.

00:25:14: Ich denke solche Leute die einfach sehr tief drin sind auch mit Expertise.

00:25:18: Das finden wir in Deutschland selten weil es auch teilweise unser Pensionssystem etwas schwerer hergeben würde.

00:25:23: Denn wer verzichtet am Schluss auf den Boot ist gehalten der großen Firma Werden bei einer kleinen Firma weniger macht Und damit zwei Rentner am Ende des Tages ohne Umständen schmälern könnte.

00:25:32: das sind Dinge die sicherlich eine Rolle spielen.

00:25:35: Und der letzten Ende ist natürlich das Geld entscheidend und da habe ich auch keine Lösung.

00:25:40: Die USA hat den großen Vorteil, dass es dort durch das Pensionssystem sehr große Pensionskassen gibt.

00:25:46: Diese großen Pensions-Kassen haben extrem viel Geld weil da eben ganz Kalifornien einzahlt und dann ist nur so viel Geld was sie in den Aktienmarkt investieren können mit Anleihen.

00:25:57: und dann kommt irgendwann mal dazu die sagen na gut dann gehen wir auch in riskantere Anlagen d.h.

00:26:02: wir gehen ins Risikokapital Avenger Capital.

00:26:04: Und das heißt, in den USA werden traditionell sehr große Summen Geldes im Risikokapital angelegt.

00:26:10: Viel viel größer als in Deutschland.

00:26:12: Das heisst dann zum einen dass man dort auch große Firmen machen kann, sehr frühzeitig mit so hohen Valuationen oder dass dann Firme die sagen wir in Deutschland gegründet wurden, die jetzt auch schön wachsen aber jetzt die Finanzspritze brauchen von hundert, zweihundert, dreieinhalb Millionen, dass es in Deutschland fast nicht mehr stemmbau ist, dass das in der USA aber gar und gäbe ist.

00:26:32: Und da sehen wir ab und zu in Deutschland was sich Firmen entwickeln bis zu einem gewissen Punkt kommen.

00:26:36: Noch nicht, weil es für den Aktienmarkt sind, aber die man dann durch Menschekapitel oder durch Private Equity aufpumpt und in der USA einen Markt bekommt.

00:26:46: Die Lösung ist für das letzte Problem, aber ich misst, weil das deutsche Pensionssystem umzubauen wird ein bisschen dauern und ich glaube insgesamt von der Marktgröße her ist das eine Herausforderung, die noch schwieriger sein wird.

00:26:58: Ich glaube, das was Sie gerade skizziert haben ist ein absoluter Dauerbrenner.

00:27:02: Natürlich das Thema Wachstumskapital und dann gibt es auch eine Menge Leute die daran arbeiten wie wir diese Lücke schließen.

00:27:07: ich glaube sie ist offensichtlich und ein ganz wesentlicher Baustein.

00:27:10: Sie haben angesprochenes Thema Rollen vor Bild.

00:27:13: Ich glaube da baut er sich einfach eine Generation die das vorlebt und dieser Erfahrungslücke die wir den Amerikanern gegenüber zum Beispiel haben dann schliessen.

00:27:22: und das ist ja genau auch ne Rolle so wie ich sie verstanden habe die sie einnehmen durch ihre nicht nur wissenschaftliche Arbeit, die sie über Jahrzehnte gemacht haben.

00:27:30: Sondern eben auch durch eigene Spinoff-Aktivitäten.

00:27:33: und dann wenn Sie mit Ihren jungen Kolleginnen und Kollegen sprechen und vielleicht diese erste Gedanke kommt ein Unternehmen zu gründen ist aber nicht ganz sicher.

00:27:42: Vielleicht bleibe ich auch in Akademia?

00:27:43: Was geben Sie denen mit um diesen Sprung ins kalte Wasser dann auch zu gehen?

00:27:49: Also ein großer Vorteil von den ganzen Leuten, die jetzt sagen wir mal im Postdocs sind oder glaube ich Doktorarbeit fertig werden.

00:27:56: Ich sage Schaut!

00:27:57: Ich empfehle immer noch einen Post-Vlog zu machen, wenn das möglich ist bei uns.

00:28:00: In einem anderen Land zum Beispiel.

00:28:01: Aber wenn die Leute aus dem Ausland kommen nach Deutschland und dann ist der nächste Schritt entweder Professorinnen oder Professoren zu werden... ...oder in den Industrie zu gehen?

00:28:09: Wenn sie jetzt ihre eigene Firma gründen, was ist ihr Risiko?

00:28:13: Sie sind auch ganz jung!

00:28:13: Sie sind Ende im Jahr zwanzig Anfang dreißig.

00:28:15: Sie machen zwei bis drei Jahre Star-Up-Firma und jetzt gehen wir vom schlechtesten Möbeln am Outcome aus.

00:28:21: Nach drei, vier Jahren wird das Ganze nichts.

00:28:23: Sie haben alles richtig gemacht, das Medikament ist doch nicht so gut gedacht oder es gibt ein paar Probleme die ich vorher nicht wusste was ihm eigentlich alles richtig macht.

00:28:30: Das heißt sie bekommen eine Erfahrung die sie in einer großen Firma so zum Zeitpunkt nicht machen würden.

00:28:37: Sie müssen hart arbeiten aber sie machen sich Gedanken nicht nur über die Wissenschaft, sie machen sie Gedanken über Geschäftspläne und Business Plans, sie sprechen mit Kunden, sie bauen ein Netzwerk aus weil er weiß wie sie es als kleines Rätchen in der großen Maschine nie machen könnten.

00:28:53: Und wenn es dann ein paar Jahre nicht funktioniert, haben sie eine Erfahrung gewonnen die eigentlich am Schluss des Tages sehr wertvoll ist.

00:28:59: Ich denke das war in Deutschland oftmals anders gesehen.

00:29:01: Das Leute denken naja, wenn das nach vier bis fünf Jahren nicht funktioniert da ist es vielleicht schlecht für mich weil ich habe ja Ende des Tages nichts, aber es war keine Erforsik.

00:29:10: Ich glaube nicht dass wir es immer nur als Erfolg hinstellen dürfen wenn es wirtschaftlich auch ein Erfolg war.

00:29:15: natürlich wollen alle haben und ich glaube jederzeit hat man funktioniert.

00:29:18: Aber es kann ja immer Möglichkeiten geben warum es nicht funktioniert oder Man hat was ändern muss, aber die Leute oder man hat vielleicht Lust mehr weiterzumachen.

00:29:25: Und wir haben auch schon gehabt von Leuten wie es dann übergeben haben... ...aber sie lernen unheimlich viele Sachen und während solchen Dingen sparser der soll sich das überlegen!

00:29:34: Ich bringe diese Möglichkeit bloß mal ins Spiel und oftmals sind da Leute dabei, die es eigentlich vorher gar nicht so auf dem Schirm gehabt haben zu sagen, ach Mensch habe ich schon gedacht immer interessant lasse mich mit den Leuten reden, die auch schon mal hier bei ihnen waren.

00:29:47: Das heißt wir haben Alumnien natürlich im solchen Abtagung gemeinsam was lang genug macht Wundere von Leuten, die da waren und die am verschiedensten der Karrierewege einschlagen.

00:29:55: Man muss sagen, das reden wir mit den Leuten.

00:29:56: Die können dir sagen was war gut?

00:29:57: Was war schlecht?

00:29:58: Am Ende des Tages muss jeder die Entscheidung über sein Leben treffen.

00:30:02: Ich kann den Leuten nur Möglichkeiten aufzeigen.

00:30:05: ich glaube welche Möglichkeit kann man einschlägt?

00:30:07: Das müssen die Menschen alle für sich selbst entscheiden.

00:30:11: Wir haben bei mir traditionell in Abteilung beim Max Planck insgesamt sehr viele Wissenschaftler aus dem Ausland.

00:30:18: Und gerade unter denen sehen wir viel Leute Die Willen sind das Risiko einzugehen, eine Firma zu gründen.

00:30:25: Warum ist es so?

00:30:26: War vielleicht bei mir in den USA ähnlich.

00:30:27: Auch mit US-Achslings oftmals, weil die Migration sehr ergründet.

00:30:30: Wenn Sie nach der USA gehen wie ich damals, nach sechs Semesters Studium ohne Diplom und direkt promovieren, dann gehen sie risiko ein.

00:30:37: Sie gehen wohin wo sie wollen auch nicht waren... ...sie gehen das Risico ein, sie bergen nicht kann das, ihr selbst vertrauen steigt.

00:30:43: Wir machen's wieder mal anders, werden gesagt, ich kann das noch mehr selbst vertrauen, kann man vielleicht hinkriegen Das gleich wie Leute, die rüberkommen zu uns Mergen Hoppler.

00:30:51: Ich bin an der Land, andere Sprache, andere Umgebung.

00:30:53: Ich habe das hingekriegt.

00:30:54: Warum soll ich nicht auch hinkriegen, eine Firma zu gründen?

00:30:57: Und dass ist das auf das Sehen des Leuten, die diese Erfahrungen gemacht haben und dann sagen, ja, ich gehe das Risiko ein.

00:31:03: Wer vielleicht anderes sagt, naja meine Familie lebt schon immer hier.

00:31:06: Ich mache halt auch was anderes gemacht hat.

00:31:08: Ich möchte auch gar nicht umziehen.

00:31:10: Und das ist lustigerweise nicht nur in Deutschland so.

00:31:13: Das sind USA ganz genauso.

00:31:14: Man sagt man auch in China es ist ähnlich.

00:31:16: Dass Leute wenn sie mal einen gewissen Level erreicht haben... dann eigentlich in der Komfortzone bleiben möchten und dann mal rausworen.

00:31:22: Und deswegen haben wir Leute gesehen hier bei mir ein Beispiel, die eines haben wir in Berlin gemacht, da war damals eine dreißig Millionen Investitionen der ersten Runde.

00:31:29: Da war die Führungsmannschaft aus Indien zwei Leute, zwei Leute aus Korea, eine Brasilianerin und zwei Deutsche.

00:31:36: Man hat auch so gesehen dass man Leute kann sich schon hier und haben dann gemeinsam gesagt lasst es uns in Berlin machen.

00:31:40: und die leben heute noch im Berlin und sind inzwischen jetzt ich glaube zwölf-dreizehn Jahre da gewesen.

00:31:45: also ich glaub das kommt wesentlich weh darauf an.

00:31:47: Wo kommt man her?

00:31:48: Und Deutsche machen das nicht oder Ante machen das schon.

00:31:50: Es ist eine Frage, wie ich gehe ins Leben ran und möchte ich Risiko eingehen, macht mir neue Spaß oder möchte ich es nicht?

00:31:57: Das geht's nicht richtig oder nicht falsch!

00:31:59: Das ist so wie es ist und ich kann eben nicht jeden Zwinger das eine oder das andere zu tun, sondern die Leute müssen das machen womit sie sich am Schluss des Tages auch identifizieren können.

00:32:08: weil glaube ich, es gibt nix Schlimmeres als jeder ein Star-Apple reinzukommen und denken oh Gott, oh Gott heute geht alles schief.

00:32:12: Es wird alles ganz fürchterlich, da waren Sie irgendwann wahnsinnig.

00:32:15: Also ich denke, es muss zur Persönlichkeit passen.

00:32:18: Ich glaube ein ganz wichtiger Hinweis für alle, die hier zuhören und vielleicht selber mit dem Gedanken spielen einmal einen DeepTech-Unternehmen zu gründen.

00:32:25: Und vielleicht auch noch zu dem Thema DeepTech zurück und auch mit ihren Gründungserfahrungen, Ausgründungserfahrungen.

00:32:32: Wohin liegt für Sie als Wissenschaftler?

00:32:34: Sie haben schon so viele Hürden in Ihrem Technologiefeld überwunden erfolgreich – das haben wir ganz am Anfang schon skizziert und darüber gesprochen!

00:32:41: Was ist dann in der Gründung von Unternehmen die eigentliche Herausforderung?

00:32:45: Woüber sind sie regelmäßig

00:32:46: gestolpert?!

00:32:48: Ich hoffe, dass wir nie regelmäßig über das Gleiche stolpern.

00:32:51: Es soll immer Lanneffekt einsetzen irgendwann mal sonst was zum Problematisch nehmen ohne Spaß.

00:32:56: ich glaube aber was wir als Technologen als Chemie einschätzen können ist der technische Aspekt.

00:33:03: Das heißt hierbei eigentlich weniger Angst vor dem was wir technologisch machen können weil es kann ich sehr gut abschätzen das meine Expertise.

00:33:08: Was ich brauche sind Leute auf der anderen Seite in der Wirtschaft und die Expertise die gut dazu passen.

00:33:14: bei meiner ersten Firma da kam jetzt inzwischen noch ... zwanzig Jahren sagen, da haben wir vielleicht den ersten CEO... ... ausgesucht.

00:33:21: und dann weiß ich, was sagt Sprecher White anders machen.

00:33:23: Könntest

00:33:23: du darauf eingehen, was sie vielleicht anders machen würden?

00:33:25: Ja, ich denke die Personen nicht für dem Gepass, was Sie gemacht haben.

00:33:28: Und das war die falsche Person auf falschen Zeitpunkt.

00:33:30: Ich hatte damals aber keinelei Benchmarks also keinelei Ahnung wie es anders gehen könnte.

00:33:36: Was ich jetzt bei anderen Firmen, die wir gemacht haben hier mitbekommen habe ist dass wenn sich Leute haben, die sage mal das Management kommen, die schon Erfahrung hatten vorher Also bei der Formatacalix, die wir in Berlin jetzt haben.

00:33:46: Das ist eine Krebsfirma.

00:33:48: Dann haben wir den CSO und einfach CEO Peter Sondermann.

00:33:52: Der hatte extrem viele Erfahrungen im München.

00:33:54: Bei Startups war er erfolgreich verkauft gehabt.

00:33:56: Und dann haben wir einfach jemanden da gehabt, der kannte sich technisch aus.

00:33:59: Er hat auch schon Ahnung gehabt wie das beinahe in der Früh-Farsing-Forma funktioniert.

00:34:03: Und nachdem es gut lief, haben wir einen nächsten CEO reingebracht, während er an CSO geblieben ist.

00:34:08: Und dann merkt man sofort, dass die Leute Erfahrung von anderen Firmen wieder reinbringen.

00:34:12: Das ist einfach ganz wichtig und das meine ich auch mit dem Ökosystem.

00:34:15: Ich denke es haben in diesen Systemen Leute, die schon Erfahrungen gesammelt haben, die dann in eine Firma reinkommen mit dieser Erfahrung, die Firma voran bringen.

00:34:22: Ich habe ja vielleicht im technischen Bereich einige Erfahrungen aber in der Wirtschaft fliege eben nicht.

00:34:27: Und ich denke da braucht Leute, mit denen man auf Augenhöhe zusammenarbeiten kann um gemeinsam besser zu werden, in einem Team zu spielen.

00:34:34: Das ist auch nicht mehr ganz einfach für viele Leute weil oftmals gibt es auf der einen oder anderen Seite Leute die sehr dominant sein möchten.

00:34:39: Ich will mich daran ausschließen.

00:34:41: das heißt man braucht da entsprechende auch Gegendruck in diesen Fällen und ich glaube da sind Deutschland Herausforderungen dass es einfach weniger Leute gibt.

00:34:50: Da sind Boston Sodas in dem Umfeld Einfach sehr, sehr viele Leute da sind die dauernd zirkulieren.

00:34:55: Weil sie haben gerade hier vor mal verkauft so was Neues.

00:34:58: überlegst du das anders zu tun von der wissenschaftlichen oder von der finanziellen Seite aus operativen Seite aus.

00:35:04: man kennt sich gegenseitig mal spricht mal drüber weiß schon ein bisschen wie leute ticken auch wenn man sich schon mal paar Mal gesehen hat und dann gibt es eben diese ja mehrfach unternehmer Sture Entrepreneurs die dann sich auch in gewissen Konsortien zusammen finden auch von der Finanzeite her haben natürlich eine gewisse Zahl von Ein Risikokapitalgeber in WC ist, die man aufhört und erkennt.

00:35:24: Und da war für mich eine wichtige Erfahrung im IT in der Technologietransferstelle einer Person.

00:35:29: Das waren die Lita Nelson, das war eine Flaus um die Sechzig damals.

00:35:34: Als ich meine erste Firma gemacht habe, dann sagte sie selber ja, reden Sie mal mit der, der und der Adventure Capital Firma?

00:35:39: Da habe ich gesagt, ja, ich könnte auch mit der lehnen.

00:35:41: Nein!

00:35:41: Prohe, Sie alle mit den drei.

00:35:42: Ich dachte hier was will ich jetzt?

00:35:44: Die Frau von mir... Dann stellst du dich raus, die hat einfach wahnsinnige Erfahrungen gehabt.

00:35:47: Du wusstest genau wo ist der Schwidspat für diese Risikokapitalgeber?

00:35:51: Wo ist auch der persönliche Match?

00:35:53: jetzt sage ich mal zum Gründerteam und mit dem kann man gut zusammenkommen!

00:35:56: Und das war unglaublich viel wert weil sie sehr schnell einschätzen könnte was könnte von der Textseite oder von der operativen und von der finanziellen Seite aus gut zusammenpassen.

00:36:06: und deswegen sind glaube ich Einzelpersonen in so einem Ökosystem extrem wichtig um die Leute und zu vernetzen.

00:36:12: Und ich glaube, das ist ja das was wir versuchen jetzt auch in Deutschland einig Standorten zusammenzubringen, eben eine kritische Masse zu erzeugen von Leuten die sich immer wieder sehen und dies vielleicht auch gegenseitig helfen oder es heißt helfen meist nicht dass das jetzt dann diese Person in dem Unternehmen zusammen sein müssen.

00:36:26: aber sie vielleicht sagen ah Mensch du machst momentan das und jenes.

00:36:29: ach da könntest du mal Personen Y reden weil die haben schon mal so etwas Endes gemacht.

00:36:33: die könnten natürlich ganz gut passen und dieses Netzwerk eben aufzubauen um zu sagen Lass uns viel zusammenspielen, weil wenn den einen gut geht auch die anderen davon profitieren können.

00:36:43: Mein Lieblingssprich war das wissen alle die mir jeweils gearbeitet haben.

00:36:47: Rising Tide, lifts or ships also wenn die Flühe nach oben geht da gehen alle Boden nach oben und ich glaube es ist wichtig in dem Bereich bei uns hier müssen einfach Rehnventilationen schlafen.

00:36:57: Am Ende des Tages müssen alle beteiligen profitieren, weil man es nicht macht dann kommt irgendwann zurück und dann wird's schwieriger.

00:37:05: und da es im Technologiebereich eh schon schwer genug ist Wie es sich darstellt, macht es eigentlich keinen Sinn sich gegen sein Leben noch schwer zu machen.

00:37:12: Und sie haben vorüber Scheitern gesprochen.

00:37:14: ich glaube da wo wir Probleme hatten war es immer dann wenn es persönliche Probleme gab wie man gedacht hat.

00:37:20: ich kann das andere über Vorteilen kann mir selber da ein Riesenvorteil heraus verschaffen weil was ich merkte dass kurzfristig kann das unabständen funktionieren.

00:37:28: am mittel bis langfristig ist das meistens ganz eine gute Idee und deswegen ist es meistens vielleicht besser so zu spielen dass alle einige Masse zufrieden sind.

00:37:36: Ein sehr klarer und guter Grundsatz.

00:37:38: Und mich freut auch deswegen die Geschichte, die Sie gerade erzählt haben.

00:37:42: im konkreten Beispiel weil selten gut über Technologietransfer-Offices gesprochen wird in diesem Fall ganz explizit hat da eine Dame ihren Job sehr gut gemacht und das sollten wir vielleicht auch nochmal aufnehmen wie man als TTO seine Rolle auch effektiv interpretieren kann um genau diese Brücke zu schneiden, die Birke zu schlagen zwischen dem Markt und den eigentlichen technologischen Entwicklung.

00:38:03: Vielleicht darf ich dazu noch vorhin das sagen.

00:38:05: MIT ist im Moment an, glaube ich, der Technologietransfer-Office unterwegs.

00:38:09: Das war die Chefin gewesen damals und es sind zwischen nicht mehr.

00:38:12: Aber man darf nie vergessen in Deutschland gibt es Universitäten da ist der Technologie Transfers ein bis zwei Personen und das kann niemand leisten.

00:38:21: Das wäre unmöglich wenn eine komplette Erfolgensität mit einem bis zwei Menschen in dem Technologiatransferoffice bespielen könnte.

00:38:29: Das ist einfach nicht realistisch!

00:38:30: Und ich denke, dass es in den USA übrigens auch große Unverschiede gibt.

00:38:34: Aber man muss schon gewisse Investitionen leisten und am Anfang ist die wenig darauf Zeit schafft.

00:38:38: aber auf Dauer kann das dann sehr viel Sinn haben.

00:38:41: In Deutschland haben wir eine gewisse Landkurve hinter uns, aber ich darf sagen, USA ist eigentlich für die meisten Unis genau so der Fall als MIT.

00:38:47: sicherlich nicht der Durchschnitt

00:38:50: Ja und es gibt dann einzelne Personen, die stechen nochmal heraus.

00:38:52: Und wie sie sagen auch wenn's sehr kleine TTOs gibt, die machen vielleicht alle zwei Jahre mal eine Ausgung ist natürlich auch schwer die Erfahrung zu kumulieren, die man in so Tech Ransware Einrichtungen wie MRT zum Beispiel hat.

00:39:03: Jetzt haben wir schon darüber gesprochen.

00:39:05: Es ist natürlich jede einzige Innovation herausfordernd.

00:39:08: Das sollte niemand davon abhalten, wenn er oder sie dann möchte auf diesen Weg zu gehen gegebenenfalls zu scheitern aber hoffentlich natürlich auch ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen.

00:39:16: und jetzt haben Sie sich neben all Ihren bisherigen Aktivitäten ja vor einigen Jahren ein großes neues Projekt auch vorgenommen.

00:39:23: da wird eine ganze Industrie jetzt transformiert und kommt sicherlich mehrere Startups und Innovationsprojekte die dadurch laufen nämlich das Center for the Transformation of Chemistry.

00:39:32: geben Sie mal den Hintergrund.

00:39:33: wie kam es dazu dass Sie sagen das ist genau Mein nächstes Großprojekt, was ich angeben möchte.

00:39:39: Also die Inspiration kommt aus dem Bundesanzeiger der jeden Abendwesen.

00:39:43: Einer ist den Spaß nach der Bundeseinzeiger veröffentlicht ja wo gibt es denn das weiter Geld?

00:39:48: und Ich würde darauf hingewiesen dass die Bundesregierung etwas ganz Tolles gemacht haben.

00:39:51: wir beschweren sie auf über Politik.

00:39:53: mit diesem Fall zwei Komma fünf Milliarden Auskohle Ausstiegs geldern um in Sachsen In Sachsanhalt Zwei Großfaschungszentren Aufzubauen jeweils eins Komma zweifel Milliarden Über Fünfzehn Jahre Wart gebeten, dass man einfach mal Vorschläge einreicht.

00:40:08: Wir haben einen eingereicht und ich sage wir dann war es ein Mitarbeiter von mir und ich haben uns sehr hinsichtlich geschrieben.

00:40:14: Es ist untypisch normales machen das eine ganze Reihe von Professoren zusammen.

00:40:18: Und wenn man sich überlegt, wenn man im Mitteldeutschen Revier also in der Gegend zum Schleifzügel Halle wo lange Browncore Revier war, wo eben ausgestiegen wird und da was machen würde, was wollen wir machen?

00:40:28: Was wir wissen ist, das ist die Wiege der deutschen chemischen Industrie Ein extrem starker Chemiestandort.

00:40:34: Zu der Endseite der DDR haben dort zweiundneinzigtausend Menschen in der Chemie gearbeitet, nach der Wende noch zwölftausenden inzwischen wieder ca.

00:40:41: forty-fünfzehntausender.

00:40:42: Wir kennen jetzt die Probleme, die sie ergeben haben und wir haben das vor vier Jahren vorgeschlagen.

00:40:45: Es war damals schon klar dass es eine Transformation der Chemies brauchen wird.

00:40:50: Warum?

00:40:50: Die Chemie ist extrem energieaufwendig.

00:40:53: Die Chemien basiert auf fossile Rohstoffen, auf Öl und Gases Ausgangsstoffen.

00:40:58: Das heißt eine Decarbonisierung der Chemier solcher Persönlich möglich, weil die Materialien noch da sein lassen.

00:41:05: Die Aufgabe des CTC ist eigentlich live, wie.

00:41:08: die Generationenaufgabe muss sein.

00:41:10: Wir müssen eine über hundert und siebzig Jahre gewachsene Industrie komplett ändern weg von fossilen Rohstoffen, weg von Öl- und Gas hin zu nachwachsenden Rohstoffe und hin zur Recycling um eine wirkliche Kreislaufwirtschaft zu erzeugen.

00:41:25: Das ist eine riesige Aufgabe, das ist eine Generationsaufgab.

00:41:29: Ich werde vielleicht das Ende nicht mehr sehen.

00:41:32: Und ich denke, dass in die Art von Projekten, die man angehen muss um eine klare Vision zu entwickeln, wirklich für den Großfaschungszentrum.

00:41:38: Es muss jetzt aber klar gemacht werden auch im Großfassungszentraum Auch mit dieser Art von Investitionen wird es alleine nicht schaffen, eine komplette Industrie zu transformieren.

00:41:48: Wir sehen uns als ein Karelisator und Antreiber, um anderen mitzunehmen.

00:41:52: Das Schöne ist jetzt in der drei Jahre Zeit, in der Projektphase begonnen, weil jetzt ja noch nicht zur Stellung geht.

00:41:58: Dann haben wir es geschafft, dass Holland England Kanada Singapur inzwischen alle wieder bei sind und das damit machen wollen.

00:42:06: Wir führen auch in Deutschland in diesem Bereich Und ich glaube, wir haben auch gar keine Chance, denn diese Transformation die muss kommen und wird kommen.

00:42:13: Die Frage ist jetzt momentan stell ist nur folgende Kommen die Transformationen jetzt hier in Deutschland?

00:42:18: Mit unserer Technologie-Führerschaft?

00:42:20: Und bestimmen wir noch eine Geschäftsmodelle oder kommen sie in fünf oder zehn Jahren In Asien?

00:42:26: und wir sind hinten dran.

00:42:27: Was das für uns bedeuten würde, ist dass wir die Chemieindustrie in Deutschland komplett verlieren.

00:42:32: Da viele sagen, ja gut, die Chemiedistrie ist eher Sauerei und das zeuchten die Flussier an alle, der im Umweltserschmutzung.

00:42:38: Ja, die chemie hat auch absolute negative Seiten gehabt aber, von einem Prozent aller Produkte, die wir heute konsumieren sind entweder chemisch hergestellt oder chemisch behandelt.

00:42:48: Das heißt wenn wir nicht mehr die Chemien in Deutschland haben dann bricht uns ein ganz großer Teil unserer Volkswirtschaft weg.

00:42:55: Die Investitionshebe der Chemieindustrie sind vier Times größer als in der Automobilindustrie.

00:42:59: Nicht weil die Chemie Industrie so viel besser ist, sondern weil die Krimi Industrie viel früher eine Wertschöpfungskette ist.

00:43:04: Das heißt also diese Transformation muss stattfinden damit wir weiterhin eine Chemie in Deutschland haben werden und das CDC Wixar zieht sich nach einer Führungsrolle.

00:43:14: Das haben wir begonnen und wir sehen auch jetzt schon interessante Geschäftsmodelle.

00:43:18: Dr.

00:43:18: Häusler, der bei Max Bank begonnen hat als der erste Gruppenleiter am CTC war, hat zum Beispiel einen Holli mehr entwickelt der Schollbruchstellen in Einbaut.

00:43:28: Das heißt, am Ende des Lebenszyklus von diesem Polymer gehen Sie nicht so sagen da gut das Ding wird weggeschmissen und verbrannt?

00:43:35: Nein sie können hergieren, können es eine Bausteine auflösen und können aus dem Baustein genau das gleiche Polymer wiederherstellen.

00:43:42: Und ich glaube da kommen wir auf einen wichtigen Punkt denn endes Tages haben wir heute chemische Werkstoffwerte die vor hundert Jahren entdeckt wurden.

00:43:50: und damals kommt man halt PE machen oder PET.

00:43:54: Das war haltbar, kräftig und leicht.

00:43:57: Aber man hat nicht über den Seiclin nachgedacht.

00:44:00: Wenn wir heute in der Natur schauen, gibt es Zucker aus denen Bäume bestehen.

00:44:07: Die sind sehr stabil.

00:44:08: Halt noch lange.

00:44:09: Und wenn sie kaputt gehen, verfahren sie dann ihre Bausteine auseinander.

00:44:13: Vieles von dem kann man aus der Natur inspiriert hinkriegen.

00:44:17: Dazu gesagt die Aufgabe ist keine Leichte

00:44:20: Das ganz sicher nicht.

00:44:21: Dafür stehen aber und so lässt es sich auch von der Homepage entnehmen, tausend Menschen sollen irgendwann am CTC arbeiten.

00:44:29: Eins Komma zwei fünf Milliarden sind eine Menge Geld.

00:44:32: das heißt was wird dort auch mit diesen Ressourcen entstehen?

00:44:36: Und was ist auch ihre Strategie um zu vermeiden dass sie haben eben angesprochen in China Industrie die entsteht globale Wettbewerber Die wir haben dass all die Forschungsleistung die wir dort erbringen nachher auch wirklich wieder zu deutschen zu europäischen Champions wird und nicht all die Vorarbeiten, die gemacht wurden sind nachher irgendwo im Ausland dann zu Hause sind.

00:44:57: Und dort die Wertschöpfung generiert wird.

00:44:58: Ja

00:44:59: wir organisieren das CTC ganz anders als normale Forschungseinrichtungen in Deutschland.

00:45:03: Typischerweise haben wir es ja nach Spaten, Chemie, Inschlerwesen usw.

00:45:08: fokussiert.

00:45:09: Wir haben gesagt lassen uns missionsgetrieben arbeiten.

00:45:11: Wir haben zwei so an den Mund scharzt.

00:45:13: Das heißt eine ist ein komplett autonomes Labor ohne Menschen.

00:45:17: Es ist natürlich wichtig in Deutschland, wenn wir überlegen, dass unsere Arbeitskosten sind.

00:45:21: Wir können gegen ASEA nur ankommen, wenn man den Faktor Mensch stark rausnimmt.

00:45:26: Das heißt, da brauchen noch Menschen die Maschinen bauen und die Automation warten

00:45:29: usw.,

00:45:29: die nicht mehr händisch alles vorhanden produzieren.

00:45:32: Das ist durchaus machbar.

00:45:34: Das haben wir hauptsächlich in Merseburg verfolgen, drei Leute in Sachsanhalt, sieben Leute bei den Dälischen in Sachsen.

00:45:41: Der zweite große Mondshot ist ein komplett rezyklierbares Auto Wenn Sie sich überlegen, dass es eigentlich völliger Wahnsinn ist.

00:45:48: Wir wollten halt ein großes Konsumprodukt nehmen.

00:45:51: Das deutsche Lieblingsauto hat extrem viel Chemie, seltene Erden in den Batterien, Lacke, Klebstoffe und Farbe, also Reifen als Chemie im Ende des Tages.

00:46:02: Und das zu machen ist ziemlich schwierig.

00:46:04: aber wir denken es muss eben wirklich hoch angesetzt werden und sagen lasst uns in diese Richtung arbeiten!

00:46:10: Wen möchten wir an dem Institut Hammond CTC?

00:46:12: Wir möchten Leute haben, die an Forschungsbasen mit Technologie entwickeln möchten.

00:46:16: Sei es Chemie, sei es Ingenieurwesen und andere Anwendungen.

00:46:19: Aber wir möchten nicht so ein Science-Prinöre.

00:46:21: Das heißt, Leute, die bereits als Unternehmer gehen oder dabei haben, sie sagen ja wohl ich sehe mich auch unternehmerisch tätig, sei das nämlich Ausgründe oder vielleicht auch selbst dann aus dem CTC in eine eigene Firma gehe Und das wird aktiv von uns unterstützt Von Anfang an.

00:46:37: Das hat damit zu tun, wie gestalten wir Verträge?

00:46:40: Wie schützen wir geistiges Eigentum?

00:46:43: Man muss die Leute dort arbeiten und auch gleich dahingehend unterrichten.

00:46:46: Damit sie verstehen was ist ein Patent?

00:46:48: Was ist das Geistiges eigentum, wie schützt sich das als wichtige Aspekte?

00:46:52: Und das ganze was mir vorschläbt ist eine eigene Risikokapitalfonds.

00:46:57: Wir haben da auch schon Leute, die das Geld einzahlen wollen.

00:46:58: leider es nicht ganz so einfach im öffentlichen Raum dann sowas dazu machen dass wir momentan noch dabei Da das aufzuziehen, aber wie gesagt das erste Beispiel gibt es jetzt im Magenhäusler's Emo Loop eine solche Ausführung sehr frühzeitig zu schaffen.

00:47:10: und heute haben wir in Sachsen eine Stunde schon mal twenty-fünf Leuten die aus dem CDC hervorragend ist.

00:47:16: Das wird nicht die letzte bleiben, wir sprechen gerade über Ansiedlungen im Raum des CTC von Firmen die Chemie nah sind auch im Bereich der Grünchemie unterwegs sind.

00:47:25: und was wir hinkriegen müssen ist wirklich zu schaffen einen Konzentrationspunkt, einen Kristallationskeim zu finden.

00:47:32: An dem sich Leute andocken und in denen Leute mit den kleinen Gedanken gut zusammenkommen.

00:47:36: Die haben gerade ausgeschrieben die ersten Gruppenleiterstellen.

00:47:39: Und Gruppenleader können ein bis zu sieben Jahre bleiben.

00:47:42: Es gibt keine Daueranstellung.

00:47:44: In Deutschland ist ja oftmals Oro kein Daueransteller.

00:47:46: Das könnte problematisch werden.

00:47:47: Das mache ich seit Jahren lang so und wir bekommen die besten Leute.

00:47:50: Die besten Leute wollen eine Jobinstitution sein.

00:47:53: Denn es ist egal was in zehn Jahren passiert weil die haben so viel Selbstvertrauen.

00:47:56: Wir haben jetzt die Bewerbungen da, wir haben momentan in der Änderung der sechs Leute und ehrlich gesagt werden wir sie kriegen.

00:48:03: Da konkurrieren wir jetzt hier mit USA, Top-Universitäten oder mit Oxford und wenn nicht alle kriegen wahrscheinlich leider aber ich hoffe dass wir das alle kriegen.

00:48:11: und wenn wir diese zusammenbringen dann haben wir auch einen ersten Nucleus und diese Art von jungen Leuten ganz zusammenzubringen und sagen dazu macht was du möchtest und sobald etwas rauskommt den zu helfen das entweder auszuwechsenzieren oder selbst zu machen.

00:48:24: darum geht es.

00:48:24: zum Ende des Tages Können wir alles in Europa halten?

00:48:28: Müssen wir nicht, aber ich denke, wir müssen einfach Angebote machen und Möglichkeiten schaffen.

00:48:32: Und es ist gut, dass wir heute schon hundertundachtzig Firmen hinter uns stehen.

00:48:36: Das sind nicht nur die üblichen Verdächtigen aus der Chemieindustrie, das sind Firmen aus der Luft- und Raumvertechnik, da sind Leute aus Big Tech – das sind große Automobilschirmen!

00:48:45: Die merken hoppla, was die Materialien für uns wichtig sind.

00:48:48: Und diese Austausche an den Firmen ist auch extremst wichtig weil wir möchten eben nicht nur Dinge forschen, die akademisch interessant sind Wir möchten ein Ding entforschen, die einen wirklich unterschrieben machen.

00:48:58: Und ich darf sagen wir wurden aus einem Industrie von der ich vorher wirklich nichts wusste, war kontaktiert und haben gesagt wir haben dieses Problem es ist ein chemisches Problem.

00:49:06: Wir möchten das gelöst sehen.

00:49:08: Wir können sich lösen und sind keine Chemiker.

00:49:10: bis jetzt hat's keiner gelöst.

00:49:12: Das ist das unweltmäßigen Problem.

00:49:13: Es ist langfristig ein Problem.

00:49:15: Und wir haben dies Thema genommen.

00:49:17: so demnächst eine Ausschreibung geben, eine globale, wo man sagt wenn jemand dazu gute Ideen hat kommt zu uns Befascht dieses Thema, wenn ihr das löst habt der Chance Problem in einer Industrie zu lösen von der ich bis vor ein paar Monaten nicht mehr wusste was so ein Problem auch gibt.

00:49:31: Und ich glaube darum geht es Problemstellen aufzuzeigen und dann schlaue Leute zu kriegen um zu versuchen die Probleme zu lössen.

00:49:38: Ich habe das im Bereich der Zucker gemacht früher, ich werde zum TTC nicht mehr Tennis machen.

00:49:42: meine Aufgabe ist jetzt die Leute herzubringen in dieses Umfeld zu bringen wo sie wirklich gut arbeiten können und einfach mal machen lassen damit die gute Lösungen kriegen weil ich glaube das andere ist wichtig.

00:49:52: Man darf es nicht nur kurzfristig sehen muss, ebenso muss die Leute ein paar Jahre Zeit geben um erhöhtlich gute Lösungen für herausfordernde Fragen zu arbeiten.

00:50:00: Also das habe ich sehr gut verstanden.

00:50:02: zum einen, dass über den Typforscher, den Sciencepreneur wie sie ihn genannt haben.

00:50:07: Den Sie an den Standort holen wird es ganzes schon mal anders ticken und gleichzeitig aber auch verstanden.

00:50:12: also wir sprechen ja nicht wirklich klassisch von einem Großforschungsprojekt oder dem entsprechenden Standort der dir aufgebaut wird sondern der Technologietransfer.

00:50:19: die Translation ist ja gleich eingebettet in das Modell was ihnen davor schwebt weil sie gleich mit Sie haben Venture Capital als Möglichkeit angegeben, also ein Fonds der auch dediziert investieren kann.

00:50:31: Wahrscheinlich auch das Investor-Netzwerk drum herum aufbauen können darüber hinaus dann die Möglichkeit auf diese vielen Industriepartner einzubinden.

00:50:38: Das will alles orchestriert werden und das ist sicherlich auch keine einfache Herausforderung aber für sie ist es wirklich eine Innovationsplattform die alle Akteure, die es braucht um diese Industrie zu transformieren dann zusammenzubringen.

00:50:50: Ich glaube dass wir es insgesamt brauchen Die Marktplätze schaffen, wo Leute zusammenkommen können um ins Gespräch zu kommen.

00:50:57: Ich denke da sind wir schon Luft nach oben in den Bereichen.

00:50:59: Da geht es gar nicht nur ums Geld aber ich denke die Sichtbarkeit auch zu erzeugen und diese Rollmodelle zu haben das ist dass wir uns auf die Fahnen schreiben und fürs CTC wird's eben wichtig sein wenn wir über Key Performance Indicator sprechen.

00:51:11: also was?

00:51:12: Wenn wir lauter Science & Nature Paper schreiben weil der Wissenschaft toll ist dann ist es hier wirklich zu kurz gesprungen hier etwas zum gehen.

00:51:18: schaffen wir es Technologien rauszubekommen die am Ende des Tages sich in Arbeitsplätze ummünzen, idealerweise in der Region.

00:51:26: Und die Region für mich ist natürlich Sachs- und Sachsanhalts, ist Deutschland und ist eigentlich Europa.

00:51:30: Sie haben es vorhin gesagt gehabt.

00:51:31: Aber ich muss auch sagen wir arbeiten jetzt schon viel mit Kolleginnen und Kollegen im Ausland.

00:51:35: Singapur ist ein guter Partner für uns.

00:51:36: Die haben sehr ähnliche Probleme wie wir, hohe Arbeitskosten, einzelne Bevölkerung keine natürlichen Rohstoffe.

00:51:44: England war unser erster Partner gewesen.

00:51:47: Oxford University probiert bei Deniz, die haben keine chemische Industrie mehr Und ich glaube, in Deutschland haben wir das noch und es soll man auch behalten.

00:51:53: Weil wenn wir es nicht mehr haben wird's extrem schwierig.

00:51:57: Sachsen-Anhalt ist Mersenburg, Delitzch in Sachsen.

00:52:02: die meisten großen Startup-Ökosysteme sind ja eher angebunden, angepflanzt an auch die Großmetropole.

00:52:09: An San Francisco, an Boston haben wir angesprochen ob sie an Europa dann London Paris usw.

00:52:15: so fort sind.

00:52:16: wie möchten Sie auch das internationale Auge des Start-up Ökosystems auf diesen Standort lenken?

00:52:24: Ja, ich denke für die meisten Amerikaner, die würden wahrscheinlich zwischen Berlin und Leipzig kaum unterscheiden können.

00:52:29: Weil es ja nicht so weit auseinander ist.

00:52:30: jetzt aber nur zum Spaß!

00:52:32: Ich denke das Mitteldeutsch revieren, dass man wirklich eine der Sorgen am Anfang und Leute gesagt wäre es auch nie schaffen da internationales Klientel hinzukriegen.

00:52:40: Es stellt sich heraus, dass das Mitteldeutsche wie eigentlich viel anzubieten hat.

00:52:44: Bedeitig.

00:52:44: und Halle haben sie zwei Städte, es ist nicht Riesenstädte aber groß genug.

00:52:48: Sie haben viele Kulturangebote, Sport alles da, aber sie haben auch die ländliche Region.

00:52:53: Und das Sonderweise haben wir einen Teil von unseren auch ausländischen Kolleginnen und Kollegen jetzt neu dazukommen gehabt, ich möchte gar nicht in der Stadt leben.

00:53:00: Ich traue mich ein Haus kaufen, das ist noch einigermaßen erschwinglich.

00:53:02: Kann ja ganz gut leben.

00:53:03: auf meiner Familie kann ich erforschen.

00:53:05: Super Sache!

00:53:06: Und ich denke für jeden was dabei Würdest du es demnächst in New York sein oder Paris?

00:53:10: Nein, das wird's nicht sein.

00:53:11: Aber ich denke was für viele Forscher und Forscher wichtig ist, muss die Möglichkeit sein ordentlich arbeiten zu können im Ordnungumfeld.

00:53:20: Es muss möglich sein dass man seine Kinder eine Familie unterbringt, dass da Möglichkeiten geschaffen werden.

00:53:25: Die gibt's aber auch in Deutschland in diesen Fällen.

00:53:27: Wir haben eine gute Gesundheitsversorgung wir haben eine gut schulische universitäre Infrastruktur in Deutschland Auch wenn wir uns an der Hand beschweren.

00:53:33: Aber so viel kann dazu sein.

00:53:35: Das läuft ganz gut bei uns.

00:53:37: Aber ich glaube, warum es dann geht ist sie euch auch zu halten.

00:53:39: Und dann wird's eben darauf ankommen die Firmen dort lokalisieren zu können.

00:53:43: Weil das wir ja auch aufgefallen sind, extrem wichtig die Firme in der Nähe Institutionen zu haben.

00:53:49: und ich bin jetzt alt genug.

00:53:50: als ich im MIT war, ich hab' Achtundneinzig angefangen da gab´s in Boston kaum Fahreindustrie.

00:53:55: Das ist im Nachgang fast unvorstellbar und es gab einen entscheidenden Beschluss.

00:54:01: Der Beschluss der Firma Nervartes, also ein Neckoverbrick, das war eine Schokoladenfabrik neben dem MIT zu kaufen und sich dort anzusiedeln.

00:54:08: Und mit der Ansiedlung von Erwartung ist dann der ganze Raum hinter dem MIT plötzlich Height Tech geworden, das war früher ein Parkplätze.

00:54:16: noch ein paar Jahre vorher kann man gar nicht hingehen weil es da also alles mögliche Antizäure gab aber keine Wissenschaft und inzwischen sind das die teuersten Laborte die sie mieten können.

00:54:23: In der Gegend des Ganzen hat es okay.

00:54:25: für uns haben Sie jahrelang gedauert aber es ist schaffbar wenn wir es in Delish morgen schaffen.

00:54:29: nein aber ich glaube ich weiß immer nicht probieren dann schaffen das gar nicht.

00:54:33: und ich denke wir müssen anfangen diese Zentren aufzubauen Diese Nuklei aufzubauen und dann werden manche Leute kommen, die an der Zeile arbeiten, wenn wir noch wieder gehen.

00:54:41: Auch vielleicht zu den Großmetropolen Das ist okay.

00:54:44: Manche Leute bleiben auch hängen und hierbleiben.

00:54:47: Ich denke das ist das normale Spiel, dass wir aufbauen müssen Aber es geht nur mal sich langfristig auf sowas einschießen Und sagt, das ist ganz genau mein Ziel und das habe ich bisher nicht gesehen.

00:54:56: Aber ich denke es gibt Unternehmer Tum hat es gezeigt in München wo es super funktioniert hat Wo man es in Garching ganz teug machte, das kann für uns ein Beispiel sein.

00:55:04: Und dann muss man einen langen Atem haben.

00:55:06: Also ich weiß nicht, dass es in fünf Jahren sich alles geändert hat.

00:55:08: Es wird sich vieles ändern aber ich denke um das wirklich umzusetzen brauchen wir diese fünfzehn Jahre.

00:55:13: Das ist eine spannende Geschichte!

00:55:14: Das war mir gar nicht bekannt wie der Standard-Bossen da entstanden ist und ich glaube es ist sehr richtig.

00:55:18: Wir vergleichen uns immer mit sehr reifen Ökosystemen.

00:55:20: die hatten teilweise Jahrzehnte Zeit so zu wachsen.

00:55:23: Die Frage ist ja wie man am Anfang diesen Nucleus baut?

00:55:26: Und da sind sie gerade genau dran.

00:55:27: Ich würde gerne noch tiefer verstehen die zwei Moonshot.

00:55:36: Was sind denn die großen technologischen Herausforderungen hier und was wachsen da eigentlich für Technologiebereiche zusammen, um das zu ermöglichen?

00:56:01: Wir kommen zusammen, wir nehmen zwei Kennekaner und dreibischen die zusammen, hitzen sie und irgendwas kommt noch raus.

00:56:06: Die Frage ist wie beschreiben wir das?

00:56:08: Und wenn Sie jetzt was kochen würden, dann würde ich sagen als jeder Pasta genommen haben, ihr habt ja ein Zehen gekocht bei hundert Grad und da war die Alldente super!

00:56:16: Weil es genauso ist mir beschrieben.

00:56:17: und jetzt stellt sich heraus mir hat's nicht geklappt.

00:56:19: Das liegt vielleicht nicht dran weil der Herr Landtus mich angelogen hat Sondern weil Sie vielleicht gesagt haben naja es waren... Ich hab's nämlich gedacht, erstes war doch nur neunzehnt Grat oder sehnachtzig Grat.

00:56:28: Das war nicht zehn Minuten, sondern es waren zwölf Minuten und genau so geht's in der Chemie auch.

00:56:33: Bisher war das noch sehr viel Handarbeit.

00:56:35: Und was uns klar ist, wir müssten versuchen möglichst viel zu standardisieren und möglichst viel automatisieren, denn die Automaten machen immer den gleichen Fehler.

00:56:45: Es ist dann wichtig wenn ich mir jetzt überlege Maschinen-Learnings und Künstlinigenz einzusetzen.

00:56:51: Dazu brauche ich Daten!

00:56:52: Wir gehen davon aus dass heute in der chemischen Literatur zwischen vierzig und fünfzig Prozent der Daten nicht korrekt sind.

00:56:59: Nichts weil die Leute absichtlich betrogen haben oder dass irgendwas Absicht Böses getan haben, nein!

00:57:03: Weil es da zum Teil Fehler gemacht hat oder ist vergessen haben oder ja mal was nicht eingetragen an und auch Dinge die vor allem nicht funktioniert haben dann oftmals Hauptmischberichte.

00:57:13: das heißt ich habe überhaupt keine negativen Daten, denn das ist ja schlecht, das lassen wir als Literatur raus.

00:57:17: Das heisst wenn ich automatisiert Reaktionen machen kann, dann hab' ich die Chance auch datengedrimme Chemie zu machen.

00:57:24: Wann funktionieren Reaktionen gut?

00:57:26: Die funktionieren dann gut, wenn ich die Reaktionen verstehe und wenn ich sie in einem Automaten machen kann.

00:57:32: Das heißt eine Reaktion nicht gut funktioniert lässt sich auch schlecht im Automatemachen.

00:57:36: D.h.

00:57:36: muss ich überlegen wie kann ich eine Chemie so weit bringen dass sie auch im Automaten funktioniert?

00:57:41: Und wie baue ich denn die Automaten?

00:57:43: Ich glaube dieses Wissen haben wir jetzt schon sehr weit gebracht.

00:57:46: Es gibt Einzelanwendungen sehr sehr overengineered in manchen Phasen und ich wurde mal vor Jahren von einer großen Tech-Formage gefragt Wir geben hundert Millionen, bauen sich genau das auf und dann wissen wir wie die Chemie funktioniert.

00:58:01: A plus B gibt zehn ganz vielen Bereichen.

00:58:03: wenn wir Daten haben regieren wir die Chemies und daran glaube ich absolut.

00:58:07: Ich glaube die Chemien werden in Zukunft gemacht werden wie in Serverräumen Remote irgendwo.

00:58:12: Sie können ihren Büro setzen im Berlin oder sonst wo Und die Chemier wird ganz anders gemacht und sie bekommen die Daten zurück und wer die Daten hat gewinnt.

00:58:21: Das ist der Teil den man eben auch heute schon abbilden kann.

00:58:24: Aber diese Connection zwischen Ingenieurwesen, Chemie und Informationssystemen und Daten.

00:58:31: Das ist ein Punkt wo es CdCACR massiv investiert weil da auch die Schnittstellen sind zwischen Ausbildungen.

00:58:37: Wenn sie in Chemik haben wie mich, ich habe für Datenwissenschaften keine Ahnung, bei den Ingenieurswesen auch nicht und das gleiche kann aus der manchen Ingenieure gesagt werden oder Datenwissen schaffen.

00:58:44: Das heißt wir müssen auf einer Ausbildung Leute ausbilden, die zwar in ihrem Fachgebiet gut sind ja auch wissen was im Anfachgebiet läuft Und das ist übrigens im Practice Cover als eine Medizinalkämie wichtig, genauso jetzt wie in der Automarisierung.

00:58:59: Das in der Hochschule so lange ist fast unmöglich weil es natürlich immer in einem Quassett der bestehenden Studiengeher sind.

00:59:05: und wenn sie in einem Missionsgetriebene Ansatz arbeiten dann geht's indem man sich Leute zusammenkommt die sie brauchen um die Mission zu erfüllen.

00:59:11: ob das jetzt von Haus aus ein Kamerkei ist oder Fahranstechnikerin oder dann das Schaffel ist eigentlich danebensächlich.

00:59:17: Sie wissen nur sie brauchen die weil du nur zusammen könntest schaffen.

00:59:20: Ich glaube dass es ist die Gemeinsamission auszustellen und dann zu einem größeren Ziel hinzuarbeiten.

00:59:25: Das ist das, was wichtig ist!

00:59:27: Und ich sage mir mal aus meiner eigenen Erfahrung von den ersten Jahren in den USA, da kam mir gesagt, wir werden das humanen Genom sequenzieren.

00:59:34: Ich dachte mir, ihr spinnt komplett.

00:59:36: Wir konnten damals einen guten Tag, zwanzig Basenpale sequenziren und die wollten mehr als eine Million machen.

00:59:41: Mazdaq schaffte davon elf Jahre und diese letzte Woche wurde bekannt gegeben dass heute die Sequenzierung eines menschlichen Genoms unter hundert Dollar kostet.

00:59:51: Das heißt es hat sich auch wirklich komplett auf die KF verändert, in der man groß gedacht hat und ich bin erst zu sagen Ich habe es damals nicht gesehen.

00:59:58: Und vielleicht sagen jetzt viele Menschsehwerker komplett automatisiertes Labor oder ein Zügel über das Auto ist völlig verrückt und hoffentlich sagt eine dreißigahre Mensch.

01:00:05: Vielleicht war es gar nicht so verrückt.

01:00:07: Vielleicht haben wir es doch hingebracht?

01:00:08: Das muss das Ziel sein.

01:00:09: Ich weiß ja wenn wir nicht groß denken und große Ziele setzen dann kommen auch da nicht hin.

01:00:14: Ich glaube man muss sich realistische Ziele geben und mit aller Macht von Arbeit hier umzusetzen.

01:00:21: Ich glaube mit dieser Vision können wir diesen Podcast, diese Episode sehr gut beenden.

01:00:26: Herzlichen Dank für das tolle Gespräch und wir verabreden uns an dieser Stelle schon mal dass wir dann in ein paar Jahren nochmal gemeinsam drauf schauen und über reden was die ersten technologischen Durchbrüche denn wirklich sind, die auch in diesem Feld da passiert sind.

01:00:38: Lieber Ersehrbeger herzlichen Dank noch einmal für Ihre Zeit!

01:00:41: Danke Alabetos, danke schön.

01:00:44: Ja, das war ein hoch spannendes Gespräch lieber Torsten für alle unsere Zuhörerinnen und Zuhöhrer, die vielleicht nicht jeden unserer Podcast hören.

01:00:55: Was natürlich sehr bedauerlich wäre aber würden wir doch wahrscheinlich dringend empfehlen in Kombination zu dem Gespräch mit Peter Seeberger auch unbedingt die Folge mit Sabine Kunst und Philipp Barske nochmal anzuhören weil sie im Grunde im Dreieck eigentlich sehr gut die Facetten ausleuchten wenn es drum geht wie kriegen wir Forschungsergebnisse eigentlich gut und gezielt, in hoher Qualität dann auch in die Umsetzung.

01:01:20: Und wie muss eben auch ein Wissenschaftssystem aber eben aussehen was das vernünftig befeuert?

01:01:25: Das sind sehr unterschiedliche Facetten, aber doch das gleiche Ziel.

01:01:28: also deswegen lohnt es sich tatsächlich alle drei auch mal ein bisschen nebeneinander zu legen.

01:01:32: Ansonsten um mal einzusteigen, was mir natürlich auch nochmal sehr gut gefällt und dass ist einfach wenn man mit Wissenschaftlern, die auch anwendungsorientiert unterwegs sind, Welchen Zweck hat Forschung eigentlich?

01:01:45: Insbesondere Grundlagenforschung.

01:01:48: So, jetzt ist natürlich ein Max-Planck-Forscher sozusagen die Urgestalt eines Grundlagen-Forschers der immer sagt naja, Grundlagen Forschung ist per se zweckfrei und es hat auch einen sehr guten Grund und das möchten wir als Gesellschaft zu haben weil wir wissen eben nicht so ganz genau was uns da möglicherweise in Zukunft über den Weg läuft und Forscher sind dann besonders gut wenn sie ihrer Neugier gefolgen.

01:02:08: also über diese Sachen haben wir ja mal gesprochen auch im Zusammenhang mit der Gründungsgeschichte Das IS in Princeton, Abraham Flexner damals.

01:02:14: Also diese grundsätzliche Idee gibt dem Forscher den Freiraum, lass ihn machen.

01:02:19: wer möchte ihm schon bitte sagen welche Richtung er da laufen soll?

01:02:22: und insofern ist immer sehr interessant.

01:02:23: also wenn gerade auch Leute aus der Max-Planck-Welt sagen naja das stimmt schon Forschung sollte aber auch nicht nur selbst weg sein sondern man sollte sich schon eine gewisse Zielorientierung punktuell dann erlauben.

01:02:36: Und wir beide waren ja gestern auf einer Veranstaltung zusammen die neue Präsident der LMU ausgerichtet hat und wir haben dort einen Nobelpreisträger zugehört, dem Ferens Kraus nämlich hier aus München.

01:02:48: Der dort am Max-Planck-Institut für Quantenoptik forscht und vor einigen Jahren glaube ich den Nobelpreis bekommen hat.

01:02:54: und zwar hat er geforscht an Elektronenbewegungen genauer gesagt an der Messung von Elektronenewegungen.

01:03:01: Und was sich bemerkenswert fand ist dass er gestern in dem Abend ja erzählte das zu dem Zeitpunkt als er da dran forscht völlig unklar war, was er damit machen kann.

01:03:15: Und dass jetzt aber diese Erkenntnisse und die Technologien, die da drauf basieren nochmal sehr interessant sind und relevant werden können wenn es um die Frühdiagnostik von Volkskrankheiten geht.

01:03:28: Also das ist vielleicht noch mal so ein bisschen das Gegenbild.

01:03:31: Es ist kein Widerspruch zu dem was du mit Peter Seeberger besprochen hast Aber es zeigt einfach nur aus beiden Welten Wir sind mal missionsorientierten Forscher, wo man sagt ich gönne mir durchaus schon auch auf einem bestimmten Zweck hin zu forschen selbst wenn ich Grundlagenforscher bin und auf dem anderen Seite des Spektrums aber eben erstmal die völlig zweckfreie Forschung laufen zu lassen.

01:03:51: Und dann aber im richtigen Moment wendern Leute jetzt wie Ferenz Krauss eben doch sehen mit das was wir hier haben ist verwertbar dass dann die Strukturen so gut sind dass man tatsächlich auch etwas damit anstellen kann.

01:04:02: Ja und beide haben ja gemeint beide auch klar betonen, dass die Gleichwertigkeit nachher die Anwendung auch zu ermöglichen und die auch aktiv zu suchen.

01:04:13: Und Peter Seeberger hat das ja in mehreren Facetten.

01:04:15: also gab wir ganz viele Aspekte zum Thema auch Gründungs-, Start-up- und Innovationskultur als Gesamtgesellschaft, als einzelne Institution aber natürlich auch als Individuum und jemand der natürlich in sich so wie du eben gesagt hast all diese Felder Wissenschaft auf dem höchsten Niveau gleichzeitig Unternehmertum selber vorzuleben, andere zu ermutigen.

01:04:39: Bisschen dann auch Strukturen zu bauen die wiederum die Anwendung von Grundlagenforschungen ermöglichen, die das Unterneemertum befördern, dass eben alles miteinander zu vereinen.

01:04:50: Und ja, das sind doch genau auch die Leute und die Art und Weise über Wissenschaft nachzudenken.

01:04:56: Nach der wir suchen weil neben der... Das hat er auch noch mal bestätigt.

01:04:59: Auch aus seiner Sicht dass unsere Grundlagenforschung, das war auch gestern Abendtenor absolut auf weltweit kompetitiven Niveau ist aber eben gerade dieser Fokus auf die Anwendungen und die unternehmerische Umsetzung da gibt es weiterhin eine ganze Menge zu tun und das liegt einfach am Ende des Tages an Personen Art und Weise skizziert, ob es um das Gründerteam geht wo man auch die richtige Person finden muss für das jeweilige Unternehmen.

01:05:28: Für die Technologie aber dir auch zu der Konstellation passt, den Wissenschaftler passt, der dann vielleicht diese Ausgründung mit unterstützt bis zum Technologietransfer-Office die richtigen Personen zu finden oder Orte zu haben.

01:05:39: und natürlich hat er viel Zeit in Boston verbracht und konnte dafür sehr, sehr plastisch darüber sprechen wie es dort funktioniert und warum das anders ist.

01:05:48: Wo's ja auch wiederum geht dass sich einfach Menschen treffen die dann miteinander gemeinsame Sache machen und einander Vertrauen finden noch mehr Innovationen gemeinsam zu gestalten.

01:05:57: also das war für mich eine ganz spannende Facette über mehrere Punkte und ja auch etwas was wir beide in vielen unserer Podcast Episoden jetzt schon herausgearbeitet haben als immer wiederkehrendes Muster

01:06:09: Ja, das sind und er hat glaube ich viele Puzzle Steine einfach jetzt auch noch mal offen gelegt die man sich nochmal bewusst machen kann.

01:06:14: Was sind denn so Erfolgsfaktoren?

01:06:16: Also dieses Thema Rollenvorbilder, das hört man oft aber es gibt ja gar nicht so wahnsinnig viele oder ist ein überschaubarer Kreis und da hat Amerika natürlich einen Teil in Vorteil.

01:06:25: Er hat das so ein bisschen en passant erzählt dass sein Doktor Vater einer der Gründer von MGen.

01:06:31: also Nur um das auch noch mal für alle Leute die nicht in dieser Welt vielleicht so zu Hause sind, zu sagen Mgen ist eines der größte wenn ich das grösste biotech Unternehmen der welt.

01:06:39: also dass es natürlich auch eine Dimension von Qualität und in so einem Umfeld arbeiten zu können sagen Spitzenforschung.

01:06:46: Gleichzeitig dann so ne Unternehmer Geschichte auch zu erleben und zu sehen und ermutigt zu werden selber vielleicht so Schritte in diese Welt zu machen schon hoch beeindruckend.

01:06:54: und ich habe mich mal gefragt wie viele Namen würden einem in Deutschland so auf Anhieb einfallen wenn man sagt Superforscher, aber eben auch erfolgreiche Unternehmer und das sind gar nicht so viele die man so kennt.

01:07:05: Also vielleicht gibt es welche, die das im Verborgenen machen.

01:07:07: dann wollen wir denen natürlich auch keinen Unrecht tun.

01:07:09: auf einen Fall eingefallen werden mir aber zum Beispiel Ugo Schein und jetzt im Türi G Biontech natürlich als als ein ganz großes leuchten das Beispiel die jetzt ja auch noch mal eine Neugründung gehen.

01:07:19: sehr interessant natürlich auch die Geschichte von Stefan Hell ich bin nur Bellpreisträger der im Bereich der Mikroskopie unterwegs ist also Unternehmer Und der auch keine ganz einfache Gründer Geschichte hatte jetzt, auf während seiner wissenschaftlichen Zeit.

01:07:31: Also das ist auch nochmal hoch interessant.

01:07:33: oder vielleicht aus deiner Heimat Dosten?

01:07:36: Aus Aachen Günther Schuh, der sozusagen mit verschiedenen Varianten immer von Elektrofahrzeugen neben seiner Professorentätigkeit also als Ingenieur für Furore und Aufsehen gesorgt hat zumal er dann diese Gefährte oft noch selbst gelenkt hat was bei der Körpergröße von glaube ich über zwei Metern die er hat auch gar keine so einfache Aufgabe ist.

01:07:54: Also will nur sagen diese Vorbilder Sie könnten gerne noch häufiger an der Zahl sein, weil sie eben auch Talentmagneten sind.

01:08:00: Auch darauf hatte Peter Seeberger ja angesprochen also Professoren, Direktoren die diese Freiräume bieten aber auch über auf die Alumni dieser Gruppen im Grunde Zugänge geben können um für Möglichkeiten aufzuzeigen Optionen zu zeigen und gleichzeitig vorne in der Kette Dass aber so Dinge wie diesen Business Planwettbewerb beschrieben durchaus auch ganz interessante Trigger Punkte sein können.

01:08:26: Also steht vielleicht schon jemand da der spielt mit dem Gedanken, aber er hat vielleicht das Konzept noch nicht so ganz zusammen und dass dann oft zu ganz kleinen Instrumente am Anfang schon so einen Anschub leisten können.

01:08:35: also insofern ist glaube ich ein zweites wichtiges Puzzle Stein und dritt es dann natürlich dieses ganze Thema Ökosysteme.

01:08:41: reden wir ja sehr viel darüber mittlerweile vielleicht schon wieder fast so viel, dass man gar nicht mehr ganz genau weiß was verbückt sich jetzt hinter dem Begriff eigentlich.

01:08:48: Also so erscheint mir das manchmal aber die Idee viele kluge Leute auf Augenhöhe in seinem Umfeld auch physisch vielleicht im Umfeld sogar tatsächlich vorzufinden, die man gerade zu den Themen befragen kann aus, zu denen man selber nicht die größte Expertise hat.

01:09:03: also wenn man aus der Technologie kommt sozusagen wer versteht eigentlich das Geschäft?

01:09:07: Wer versteht die wirtschaftlichen Zusammenhänge wie man ein Geschäft aufbaut und skaliert oder wie man es eben auch finanziert.

01:09:14: Und da braucht's eine kritische Masse, auch glaube ich wirklich physisch an Orten und das funktioniert einfach nicht so gut digital.

01:09:19: Was mir abschließend dazu auch nochmal sehr gut gefallen hat ist sein Hinweis zu sagen Es macht einen sehr großen Unterschied wer das Unternehmen finanzieren.

01:09:28: Es ist eben mehr als Geld was man sich dort mit reinholt.

01:09:31: klar sind Gesellschafter Mit denen ist man sehr lange unterwegs.

01:09:34: uns gibt passende und weniger passende gesellschaften.

01:09:37: Auch das ist glaube ich noch mal wichtig.

01:09:40: Du brauchst eben auch in der Finanzierungslandschaft eine gewisse kritische Masse, nicht nur um die nötigen Mengen dann auch aufbringen zu können für die Finanzierung.

01:09:48: Das ist ja immer ein großes Thema aber vor allen Dingen auch um eine Art Auswahl zu haben.

01:09:53: also wer ist denn der Investor?

01:09:55: Der einfach auch am besten zu dir als Gründer und zu dem Unternehmen was du aufbauen möchtest passt?

01:10:00: und wer sind wieder diejenigen die dich dann vielleicht hin bringen können zu diesem Investor.

01:10:03: Also die Geschichte, die Peter Seeberger erzählt, dass er offensichtlich aus dem TTO den richtigen Hinweis bekommen hat zu sagen, wenn ich rede mal mit diesen drei Leuten.

01:10:10: Ich glaube das sind sie, mit denen man sich zusammen tun sollte.

01:10:14: also das sind glaube ich ganz gute auch so generell realisierbare Puzzlesteine, die sich vielleicht auch an andere Hochschulstandorte Wissenschaftsstandorte ganz gut übertragen lassen.

01:10:23: Ja und er hat ja auch nochmal darauf hingewiesen Wenn man über Reife-Ökosysteme, wo all das schon vorhanden ist von dem du gerade sprichst, dann muss einem auch bewusst sein.

01:10:32: Die haben irgendwo, sind die mal gestartet und er hat von einer Schokoladenfabrik gesprochen.

01:10:37: Er hat von Novates erzählt.

01:10:38: Er hatte von der ersten Gründung und das hat sich dann fortgepflanzt über das ganze Ökossystem, dass du heute einfach diese Dichte hast.

01:10:45: Und genau wie du richtig sagst, die Leute, die auf dem Niveau wissenschaftlich aber auch als Unternehmer unterwegs sind können wir hierzulande noch an wenigen Händen abzählen.

01:10:53: Aber das wird sich im Ende dann eben genau durch so einen Wirken.

01:10:56: und das sehr auch nochmal was ich spannend fand.

01:10:58: Ich erinnere mich einer meiner ersten Besuche beim CERN und nicht nur dass mir da nochmal aufgefallen ist, dass dort... Wie wurde es beschrieben?

01:11:07: Die Doktorarbeiten, an denen wir gerade arbeiten sie irgendwann auszuschreiben.

01:11:11: Wenn das irgendwann mal abgeschlossen ist, dann weiß ich nicht ob ich hier überhaupt noch arbeite.

01:11:15: Also so weit wie die dann im Voraus schon Forschung klaren.

01:11:18: einfach auch nochmal zu deinem Punkt.

01:11:19: es dauert einfach wahnsinnig lange.

01:11:21: und eine zweite Erkenntnis war einfach Sie haben gesagt naja jeder kennt eigentlich die Schweizer Uhrenindustrie und all die Luxusuhren.

01:11:28: Die sind alle von Einwanderern aus insbesondere auch Frankreich und anderen Ländern drum herum entstanden.

01:11:34: Und das hat er ja auch noch mal gesagt, dass er jungen Menschen empfiehlt macht diesen Schritt ins Ausland, mache einen Schritt in kalte Wasser habe für dich.

01:11:42: ich glaube es gibt heute im Begriff der Selbstwirksamkeit, dass du in der Lage bist auch Dinge wenn du sie möchtest selber anzupacken, Lösungen zu finden mit solchen Situationen umzugehen und sie erfolgreich zu bestehen und deine Ziele zu erreichen.

01:11:54: und das hilft dir dann auch einfach mit Unternehmertum gut umzugehen.

01:11:58: und gründe deine erste Firma.

01:12:00: möge sie vielleicht auch nicht erfolgreich werden, hoffentlich schon.

01:12:03: Aber du wirst daraus gestärkt hervorkommen und aus Ausleihen nicht einsetzen aber Auslandssemestern oder mal einigen Forschungsjahren im Ausland wirst Du gestärkter vorgehen weil es eine Herausforderung ist die Du greifst und die Du für Dich überwindest und erfolgreich gestaltet ist.

01:12:19: Und das ist genau dann auch die Persönlichkeit, die nachher Unternehmen gründet weil sie einfach diese Situation kennt und damit umgehen kann.

01:12:26: Das fand ich nochmal ein ganz wesentlichen Hinweis dass wir natürlich so als Gesellschaft Vielleicht ein Stück weit auch satt geworden sind, es gibt wahnsinnig viel zu Hause an Wohlstand und immer gute Jobs und große Unternehmen und Tolle und so weiter und sofort.

01:12:38: Dass ja dieser Karriereweg vielleicht mal Abonnenten wieder ganz bewusst stimuliert werden muss und das hat er ja getan und wirbt ja auch ganz speziell für den Standort, an dem er baut für Sciencepreneurs und versucht glaube ich international führende Köpfe.

01:12:52: Er hat schon von welchen gesprochen die sind in der Pipeline und die hoffentlich auch bald kommen Und das ist dann der Anziehungspunkt, den du auch brauchst und so die nächste Generation unternehmerischer Wissenschaftler-Scienceproneurer auch in diese Transformation mit einzuspannen.

01:13:05: Ja zumal eben diese frühere Gewissheit dass die Jobs sicher sind Dass es, dass die Löhne weiter fließen und das es diese Industrien weiter gibt.

01:13:13: Und dass sie weiter wechseln.

01:13:14: Die Geräte sind ja schon ins Wanken geraten.

01:13:17: Also jedem ist eigentlich klar, dass gerade in den Leitindustrieen, die wir im Deutschland haben eben auch was passieren muss.

01:13:23: Wir brauchen Innovationssprünge teilweise sehr grundlegender Art.

01:13:26: Deswegen fand ich den Ansatz auch für seinen Zentrum für Transformation der Chemie sehr interessant nicht nur von der Gründungsgeschichte wie ihr es beschrieben hat Auch die sehr bewusste Ortswahl zu sagen, wir gehen in das traditionelle Chemiedreihe in Mitteldeutschland, und wir nutzen sozusagen die Kohleausstiegsgelder genau dann für die Zukunft eben zu sorgen.

01:13:46: Für die Dinge, die in den nächsten fünfzig Jahren dann für uns relevant werden auch um diese Chemieindustrie anzustützen.

01:13:51: Für nächste Phase bewusst auch positioniert als Antreiber.

01:13:54: das fand ich hoch interessant zu sagen.

01:13:55: ein Akteur kann jetzt nicht eine ganze Industrie verändern aber er kann vielleicht der Vorreiter- und Antreber für andere sein die sich dann anschließen.

01:14:01: und warum sollen diese Impulse nicht aus der Forschung kommen wenn sie sehr anwendungsorientiert ist?

01:14:07: Das fand ich sehr interessant und das auch direkt zu verknüpfen mit zwei Mundschutz.

01:14:12: Also sozusagen, wir nehmen uns zwei schwierige Themen vor die sehr einfach klingen oder sich auf einen Satz oder ein Wort, also Autonomen oder zwei Worte autonomes Labor oder drei Worte komplett zykläbares Auto beschränken und damit eine Vision ins Schaufenster zu stellen sagt, dass wollen wir erreichen?

01:14:28: Wir wissen vielleicht noch nicht ganz genau wie und mit wem Und wir haben aber Zutrauen in unsere guten Köpfe, wenn wir sie in Ruhe forschen lassen sich vernetzen lassen und ihm das schwere Aufgabe vor die Füße legen, dies aber wert ist gelöst zu werden.

01:14:42: Dass da etwas Tolles daraus entstehen kann also im Regelfall der Vorteil dieser missionsorientierten Forschungsansätze ist ja dass auch wirklich dann Druck herkommt und dass das Geschwindigkeit in dieses System reinkommt weil man möchte ja nicht bei dieser Mission möglicherweise noch jemand anderes überholt.

01:14:59: Also auch andere Akteure der Welt gucken natürlich auf diese Fragen.

01:15:04: Das ist glaube ich ein sehr gutes Format weil die Agedität eigentlich von vornherein schon eingebaut ist und auch die eigene Innovationsfähigkeit allein schon dadurch, dass man sagt es gibt in diesem Institut keine Daueranstellung.

01:15:16: Das ist natürlich phänomenal.

01:15:17: also jetzt lassen wir vielleicht mal sozusagen den administrativen Bereich da kann man sich das möglicherweise erlauben aber es vollkommen klar im wissenschaftlichen Bereich gibt es nicht.

01:15:25: Und es ist eigentlich eine gute Entwicklung weil diese Institutionen natürlich auch atmungsfähig macht immer wieder neue Leute rein spült.

01:15:34: Oder auch die Leute, die aus dieser Institution kommen mit den Ideen diese dort aufgenommen haben und Erfahrungen auch wieder in andere Welten reingehen.

01:15:41: Ob das dann Wissenschaft ist oder Industrie kann eigentlich nur gut sein.

01:15:45: Ich finde vor dem Hintergrund auch immer etwas befremdlich dieses ganze Tenure-Track-Debatte.

01:15:49: ich weiß nicht wie es dir da geht.

01:15:50: also ich bin nicht der Meinung jeder Wissenschaftler muss auf dem Karriereweg zwingend automatisch an die Festanstellung.

01:15:55: vielleicht ist dieser teilweise so auch sehr harte Weltbewerb gar nicht so schlecht weil am Ende doch die Spitzenleistungen ja sind die den großen Unterschied machen.

01:16:03: Ich hoffe, ich mache mich bei keinem unbelebt.

01:16:04: Aber ich glaube, Exzellenz in der Wissenschaft muss und darf man doch auch hochhalten.

01:16:09: Interessant fand ich in dem Zusammenhang mit seinem Institut noch mal die Anekdote, die er erzählt hat von einem Unternehmen, was sich diesem Center nähert und sagt wir haben ein chemisches Problem für das wir keine Lösung haben.

01:16:24: Er könnte dir uns unter Umständen helfen!

01:16:26: Und die Forscher an dem Institut überhaupt gar keine Idee davon hatten, dass dieses Problem überhaupt geben könnte.

01:16:30: Geschweige denn das sie selber im Besitz einer möglichen Lösung sein könnten.

01:16:35: und es hat mich noch mal zu der Frage gebracht wo sind eigentlich die Orte wo solche zufälligen Begegnungen auch eine Chance haben stattzufinden?

01:16:43: Ich kann mich leider nicht mehr ganz genau erinnern welches Unternehmen es war.

01:16:45: ich meine zwar beim Digitalbereich was sehr gezielt wie so Art Forschung Seminare auch auf dem eigenen Campus gemacht hat, wo völlig unterschiedliche Disziplinen sich Themen vorgestellt haben.

01:16:57: Zweckfreie!

01:16:59: Weil man geahnt hat dass dort Leute plötzlich zusammenkommen können wo der eine erkennt Mensch da ist jemand der hat ne Lösung für mein Problem von dem ich gar nicht wusste das es diese Lösungen gibt und der andere wusste gar nicht dass es das Problem gibt.

01:17:10: und schon ist man da im Gespräch.

01:17:11: also wo man das so ein bisschen auch provozieren kann vielleicht dass sowas mal zufällig entstehen kann.

01:17:16: Das gefällt mir so gut.

01:17:17: Und welche Orte sollen das denn sein, wenn es eben nicht große Laps sind, große Forschungseinrichtungen oder Universitäten?

01:17:23: Ich glaube, das ist vielleicht auch ein Ansatz, den man durchaus noch stärker forcieren

01:17:27: kann.".

01:17:31: Für mich wird das immer ein bisschen zu stark betont.

01:17:33: Da gibt es doch immer, ja dafür borte die Kaffeemaschine und dann wurde irgendwie zur Kaffeemaschine immer noch so einen Whiteboard gestellt weil da kommen die Leute im Unternehmen random zusammen und dann passiert der Entrepreneurship und dann kommt eine ganz große Sache raus.

01:17:44: ich glaube die Geschichten gibt es immer.

01:17:46: aber genau wie du richtig sagst Orte zu schaffen Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sich einfach Kompetenzen, Interessen treffen die sich jetzt so in dem natürlichen Ökosystem und wir kennen das alle.

01:17:58: Wir sind immer dergleich ein Babel unterwegs.

01:18:00: es kommen am Ende des Tages die Veranstaltungen auch die wir gehen.

01:18:03: zum Beispiel gestern Abend sind ja auch ganz viele Menschen die wer die wir schon kennen.

01:18:06: Natürlich kommen auch neue Gesichter hinzu Und damit auch neue Perspektiven.

01:18:11: aber genau Orte zu schaffen Die das wahrscheinlicher machen Dass der Technologie-Experte auf den Auf das Unternehmen trifft konkrete Herausforderungen hat und vielleicht gar nicht wusste, dass im Labor gerade die potenzielle Lösung dafür schlummert.

01:18:25: Und das auf einmal den Weg der Zusammenarbeit gibt weil die richtige Umgebung auch gestaltet ist.

01:18:29: Ich glaube genau darum geht es!

01:18:32: gesagt, dass jetzt Mersenburg-Delitsch und das ganze Region wird natürlich nicht das neue Epicenter.

01:18:39: Und morgen eine Weltmetropole.

01:18:41: aber wir wissen ganz genau, da waren ja auch im Intro ein paar Städte mit dabei die in ihrer Spezialisierung einfach mal genäht werden, die Lebensqualität haben für eine gewisse Zielgruppe unglaublich attraktiv sind zu arbeiten weil Top Leute da sind.

01:18:56: Dann wird es ein Nukleus für wer weiß was in Jahren und dann Jahrzehnten daraus entsteht.

01:19:02: Und in fünfzig Jahren kennt diese Region jeder international für das Thema neue Chemie und automatisierte Labore etc.

01:19:12: Und ich glaube, dass es machte gerade, hat er ja beschrieben als jetzt seine wesentlichen Aufgaben da jetzt Aktivierungsenergie reinzugeben und die richtigen Menschen an diesen Ort zu bringen.

01:19:22: Damit genau das passiert von dem du sprichst sich einfach Dinge ergeben, die du nicht klaren kannst.

01:19:27: Du kannst so die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sie passieren.

01:19:30: Ich glaube genau das hat er gerade vor.

01:19:32: So klingt das für mich auch.

01:19:33: und auf die Herausforderung, die jetzt auf uns dazukommen oder auch auf die Chemie jetzt mal als Disziplin zukommen Die klingen ja einfach erstmal unfassbar aufregend und spannend.

01:19:44: Das war mir auch nicht bewusst, ehrlich gesagt dass es so ist das Chemie eben noch sehr viel Handarbeit ist um das jetzt erst über die Möglichkeiten von Standardisierung und Automatisierung dann auch erst datengetriebene oder von mir aus KI getriebene Chemie möglich wird.

01:19:58: Man hat es ja immer irgendwie anders herum im Kopf, aber... Ja und

01:20:01: dass die Kochrezepte vielleicht teilweise falsch sind?

01:20:03: Weil sie falsch aufgenommen worden sind oder fehlgeschlagene Kochrezepte gar nicht dokumentiert sind war mir auch nicht bewusst.

01:20:09: also das macht sich der Leier einfach nicht so schnell bewusst.

01:20:11: und da aber zu sagen, dass wenn wir das jetzt richtig aufgesetzt bekommen, dass das nochmal vollkommen auch die Art und Weise wie dann Technologie stattfindet oder wie dann eben Chemie produziert wird Ende sind das dann Moleküle für Wirkstoffe, für Impfstoffe so wie er das ja im Anfang eures Gesprächs auch am Beispiel der Glokose aufgenommen hat.

01:20:30: Wofür man diese Dinge dann am Ende braucht?

01:20:32: Das sind wirklich wichtige Sachen.

01:20:33: aber dass sich dann eine Industrie komplett noch mal verändern kann durch diese Arten der Durchbrüche und naja das sollte eigentlich ein Riesenmagnet eben sein für junge Forscher, für junge Ingenieure, für Datenwissenschaftler die vielleicht sagen ich such einen Anwendungsfeld oder eine Industri wo jetzt schon sehen kann auf welchen Impact steuern wir denn da möglicherweise zu.

01:20:52: Also auch diese Interdisziplinarität ausgerichtet auf dieses Ziel, was jetzt in dem Fall auch noch mit diesem Mundshot verbunden ist.

01:20:58: Das autonome Labor das gibt bin ich Hoffnung und Perspektive

01:21:04: Ja, und um vielleicht mit einem Zitat nochmal zu enden aus dem Gespräch.

01:21:10: Wenn wir nicht groß denken uns große Ziele setzen dann kommen wir auch nicht dorthin.

01:21:15: Und wir beide setzt uns das große Ziel weiterhin so spannende Gäste wie Peter Seeberger einzuladen und von diesen Persönlichkeiten zu lernen.

01:21:23: und dass mit ihr gemeinsam.

01:21:24: da freue ich mich drauf.

01:21:25: Danke Thomas!

01:21:26: Auch wieder für diese Folge

01:21:27: Ditto, danke Thorsten, ciao Tschüss

01:21:30: Das war DeepTech Unlocked Ein Podcast mit Thomas Lange und Thorsten Lambertus von E-neun.

01:21:39: Wenn es euch gefallen hat, bewerten, kommentieren, teilen und weiterempfehlen!

01:21:45: Und wenn ihr euch für Zukunftstechnologien und Innovationen interessiert schaut vorbei auf www.e-neuen.community.

01:21:53: Bis zum nächsten Mal.

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