Roman Sick, Holoplot: Die Audiorevolution eines DeepTech-Start-ups aus Deutschland
Shownotes
**Wie baut man das vielleicht spektakulärste Soundsystem der Welt? Und wie schafft es ein Berliner DeepTech-Startup aus einer Garage bis in die Sphere nach Las Vegas? Das erzählt der Unternehmer Roman Sick, ehemaliger CEO von Holoplot, in der neuen Folge von DeepTech Unlocked, dem 1E9-Podcast mit Thomas Lange und Thorsten Lambertus. **
Roman Sick erzählt die Geschichte hinter Holoplot, das eine Audiotechnologie entwickelt hat, mit der sich Schall präzise im Raum steuern lässt: vom Einstieg in ein fast insolventes Startup über technologische Durchbrüche bis hin zur Zusammenarbeit mit Madison Square Garden Entertainment und dem Verkauf des Unternehmens. Dabei geht es um DeepTech, Unternehmertum unter harten Bedingungen und die Frage, wie man Teams aufbaut, die scheinbar Unmögliches möglich machen.
Außerdem spricht Roman über seine Erfahrungen aus Extremsituationen, die Parallelen zwischen Abenteuer und Entrepreneurship– und darüber, warum echte menschliche Erlebnisse im KI-Zeitalter immer wertvoller werden.
Ganz konkret erfährst du:
- wie Holoplot Schall präzise im Raum steuern kann
- warum die Sphere in Las Vegas technologisch so einzigartig ist
- wie ein Berliner Startup zum exklusiven Audiopartner der Sphere wurde
- weshalb große Innovationssprünge oft erst durch neue Chip- und Softwaretechnologien möglich werden
- warum DeepTech-Gründungen in Deutschland lange schwer finanzierbar waren
- wie man außergewöhnliche Teams aufbaut und Spitzenkräfte anzieht
- weshalb große Kunden gleichzeitig enorme Chancen und Risiken bedeuten
- und warum menschliche Experiences im KI-Zeitalter noch wichtiger werden
Mehr über Roman Sick:
Mehr über unsere Hosts Thomas Lange & Thorsten Lambertus:
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Transkript anzeigen
00:00:03: Adventure und Adventure sind für mich zwei Dinge, die sehr nah miteinander gehen weil man geht bewusst Risiko ein.
00:00:12: Wenn wir es schaffen schall besser zu kontrollieren als das heute möglich ist dann haben wir schon einen riesen Marktpotenzial.
00:00:22: Plötzlich sitzt du in der spektakulärsten Veranstaltungshalle der Welt mit dem größten Audiosystem der Welt was du mit deinem Team entwickelt ausgedacht und gebaut hast.
00:00:37: Sphere ist so abhängig von dieser Technologie, der ganze Venue funktioniert nur jetzt und auch alle zukünftigen Venues mit Holoplot-Technologie.
00:00:45: Die menschliche persönliche Experience wird glaube ich in Zukunft ein sehr hohes Gut werden – in jeglicher
00:00:51: Form.".
00:00:52: Ihr hört DeepTech anlockt!
00:00:56: Ein Podcast mit Thomas Lange und Thorsten Lambertus Von eins e neun Eure Community für Zukunftsoptimismus.
00:01:09: Hallo Thomas,
00:01:10: freue mich auf unsere nächste Episode Deep Tech Unlocked.
00:01:14: Dieses Mal sprechen wir über ein Thema das auch mich jeden Tag in meinem Wohnzimmer beschäftigt.
00:01:21: Nein!
00:01:21: Wir reden weder bei Gardinen noch über Saugroboter sondern über das Thema Audio und bevor wir da auch tiefer einsteigen habe ich so ein kleines... nicht Rätselspiel aber mal schauen was uns ein bisschen dann wissen.
00:01:32: testen.
00:01:33: heute aus welchem Land Kommt denn die Entwicklung von MP-III?
00:01:39: Ja, da hast du mich jetzt natürlich Gott sei Dank gut vorbereitet erwischt.
00:01:43: Das ist ja eine ganz bekannte Geschichte.
00:01:44: Das dachte
00:01:45: ich
00:01:45: mir!
00:01:45: MP-II kommt aus Deutschland und wir wissen es aus der Frauenhoferwelt.
00:01:48: Ich könnte dir jetzt nicht mehr genau das Jahr sagen aber ich erinnere mich deswegen so gut weil es ja immer eine ganz große Geschichte war.
00:01:54: für welche neuen Innovationen steht Deutschland eigentlich Die dann aber vollkommen woanders kommerzialisiert werden?
00:02:00: Und da war MP III ja immer das absolute Paradebeispiel.
00:02:04: Insofern.
00:02:06: Aber es
00:02:06: passt hier natürlich hervorragend zu unserem Thema heute.
00:02:09: Ja, und an dem Thema MP-III kann man glaube ich noch viel mehr ableiten aber auf jeden Fall ohne das wäre die heutigen Musikindustrie so kaum denkbar.
00:02:18: Ich habe dir einen einfachen Einstieg gegeben.
00:02:19: jetzt machen wir uns ein Stückchen schwerer.
00:02:21: Das erste praxistaugliche Tonbandgerät aus welchem Land?
00:02:27: Also wenn ich jetzt sagen würde Deutschland wär's ein bisschen zu einfach.
00:02:29: oder
00:02:30: Naja, es ist Deutschland.
00:02:31: Es ist genau richtig!
00:02:32: ARG BASF in den dreißiger Jahren ist der Ursprung moderner Turnstudios.
00:02:37: Nächste Frage Entwicklung der Stereotechnik aus welchem Land?
00:02:41: Also ich jetzt sage einfach mal Deutschland
00:02:45: Du hast das Muster erkannt, da sieht man einfach noch mal was du für ein smarter Kerl bist und ist ja auch in diesem Zeitraum dreißiger-vierziger Jahren in Deutschland entstanden.
00:02:53: Und heute weltweiter Standard.
00:02:54: Das gleiche gilt übrigens ich frage ein bisschen anders mit aus welchem Landstatt das Mikrofon?
00:02:59: Mit denen zum Beispiel The Beatles oder Frank Sinatra
00:03:01: auch aus Berlin.
00:03:02: Da bin ich jetzt sehr gut vorbereitet Torsten weil ich mir nämlich mal angeguckt habe Was haben wir denn eigentlich für Unternehmen in diesen Bereich die so typische hidden Champions sind?
00:03:10: und man sagt naja man hat den einen oder anderen Namen gehört aber vielleicht nicht alle Aber sie sind absolut wichtig.
00:03:15: japanische und in dem fall kannst du wahrscheinlich nur von neumann sprechen die nundzehn achtundzwanzig in berlin gegründet wurden.
00:03:22: Und soweit ich weiß mittlerweile zu senheiser gehören, die ja auch eines dieser dieser tollen unternehmen sind, die man vielleicht immer auch eine consumer brand ist dann wahrscheinlich schon kennt als namennahe Hannover gegründen.
00:03:35: Und so ein anderer Hidden-Champion, den ich noch gefunden habe heißt D&B Audio Technik.
00:03:40: Die kommen ja aus dem Süden der Republik.
00:03:41: da geht es um Beschallungssysteme also für Konzertsäle.
00:03:44: die kommen wir aus den Anfang der achtziger Jahre und hat mir auch nochmal gezeigt Ja das ist echt ein Thema.
00:03:51: was so ein bisschen unter dem Radar läuft wenn man über Innovationen in Deutschland spricht war vollkommen zu Unrecht und das ist natürlich genau der Grund warum wir uns dieses Thema auch ausgesucht haben und heute darüber sprechen wollen.
00:04:02: So ist es.
00:04:03: Wir haben eine ganz tiefe Tradition, weltweit wird auf Basis deutscher Technologie immer noch Audio Experience geliefert und jeden Tag gehört und von daher fand ich das ganz klasse dass wir das auch heute so hier besprechen können und du hast ein Interview geführt und zwar mit dem Gründer von Holoplot Roman Sick und das sollten uns jetzt unbedingt anhören.
00:04:24: Unser heutiger Gast hat eine deutsche Industrie revolutioniert die seit fast hundert Jahren Weltmarsch der besetzt ohne dass aus einer breiten Öffentlichkeit so gewusst wäre.
00:04:33: Wir reden also nicht über das Auto, nicht über Maschinenbau und auch nicht über Chemie.
00:04:37: Wir reden heute über Audio-Technik.
00:04:39: Unser Gast ist als Außenseiter in diese Industrie gekommen – er ist Betriebswirt und hat in seinem ersten Unternehmerleben Concept Stores für den Einzelhandel entwickelt.
00:04:47: Für die Website seiner Ersten Firma ist ihm zudem das Kunststück gelungen einer Porno-Webseite, die Domain abzukaufen, die er unbedingt für sein Geschäft haben wollte.
00:04:54: Nach einem kurzen Umweg über Rocket Internet der einzigen Zeit in seinem Leben, wie er sagt, in der er mal angestellt war, hat er im Jahr zweizigzehn Holoplot übernommen.
00:05:02: Das Berliner Audio-Tech-Unternehmen hatte damals vier Mitarbeiter und stand kurz vor der Pleite.
00:05:08: Sieben Jahre später ist Holoplot der exklusive Audio-Lieferant einer der spektakulärsten Eventlocations in der Welt, nämlich das Vier in Las Vegas.
00:05:16: Vor zwei Jahren hat er die Firma an den amerikanischen Betreiber des Viers verkauft seitdem er als Berater und Investor unterwegs.
00:05:22: und heute so unser Gast Roman Sigg.
00:05:25: Lieber Roman herzlich willkommen!
00:05:26: Ja danke, freut mich.
00:05:28: Ich glaube ja, dass es kein Zufall ist.
00:05:30: Dass im Englischen die Worte Adventure und Venture denselben Wortstamm haben.
00:05:36: vor diesem Hintergrund vielleicht was verbindet denn den Abenteurer Roman mit dem Unternehmer-Roman?
00:05:45: Ich glaube relativ viel.
00:05:46: Es ist interessant.
00:05:47: Ich habe das noch nie so gesehen wie du es jetzt eigentlich gerade gesagt hast aber ich würde das absolut so unterschreiben.
00:05:53: Ich glaube da gibt's sehr viele Parallelen Und ich bin schon jemand, der auch außerhalb meiner unternehmerischen Venture-Tätigkeit das eine oder andere Adventure sich im Leben schon immer so rausgesucht hat um ein bisschen versuchen die Grenzen zu testen an denen ich mich nicht mehr wohlfühle.
00:06:18: und auch das weiterhin mache.
00:06:21: Nach meinem Exit habe ich es, glaube ich, ehrlicherweise muss ich gestehen.
00:06:24: Habe ich gemerkt, habe ich das noch mal stärker vorangetrieben also nachdem ich die Firma abgegeben hab war dann und dann auf die operativ verlassen, da habe ich schon gemerkt so ein Drang!
00:06:35: Ich muss jetzt oder ich will jetzt und jetzt kann ich irgendwie... Jetzt habe ich natürlich mehr Zeit und Flexibilität und habe mich direkt in das eine oder andere Abenteuer reingestürzt.
00:06:45: Das erste war gleich ein bisschen sehr extrem und war schlussendlich mehr Abenteuer, als sie es eigentlich mir gehofft hat.
00:06:52: Und zwar war ich in der Arktis und wollte segeln auf einem Segelboot von Spitzbergen nach Grönland also eine Überquerung der grönländischen See weil ich segle und ja immer mal so einen Offshore-Meertagessegel tritt machen würde die nicht alleine mir jetzt nicht zutrauen würde oder nicht machen würde und bin bei jemandem mitgesegelt.
00:07:16: Und das ging schon so ein bisschen holprig los, dass wir technische Probleme hatten.
00:07:20: Schlechtes Wetter und dann noch ein bisschen länger in Spitzbergen hingen aber es dann irgendwann geschafft haben in See zu stechen und auch eine relativ tropige Überfahrt zehn Tage lang hatten.
00:07:32: Wir wollten eigentlich in Ostgrönland in Kulussuk heißt das ankommens.
00:07:37: Ein kleines Dorf aus Grönland ist einer der linksen Gegenden der Welt.
00:07:44: Und was interessant war, war dass wir eigentlich wussten das sehr viel Eis, sehr viel Treib-Eis vor der Küste von Grönland.
00:07:56: Von dem Polen vom Nordpol runterdrückt.
00:07:59: und ich hatte mich im Leben vorher noch nicht mit Seeeis beschäftigt ja.
00:08:02: aber wenn man sich so ein bisschen da einließend es gibt zu Eisschartzer hat man gesehen okay die Wasseroberfläche ist eigentlich bis zu achtzig Prozent bedeckt mit Eis.
00:08:10: Und es gibt dann so ein Buch auf jedem Boot, wo in den Gewässern, indem man fährt die Tipps und Tricks, die man berücksichtigen muss.
00:08:17: Wenn man da reinguckt, dann steht da drin mehr als zehn, fünfzehn Prozent sollte man eigentlich nicht befahren.
00:08:22: Robert hat das unserem Kapitän gesagt und er sagt ne, ne, passt schon und er weiß, er hat bessere Infos und wir sagten okay gut.
00:08:30: Dann war das echt ziemlich spektakulär haben wir uns... Ich muss mir vorstellen, dieses Eis was da die Küste runtertreibt das sind fast zweihundert Kilometer breit.
00:08:39: Also man kämpft sich dann im Schneckentempo durch einen Eisfeld durch was fast komplett geschlossen aussieht haben wir uns ja fast über vierundzwanzig Stunden lang dadurch gekämpft und leider war es so dass wir zehn fünfzehn Mal vor Grönland im Eis stecken geblieben sind mit unserem Segelboot.
00:09:01: Dann die Situation hatten, dass klar war okay.
00:09:05: In fünf Tagen haben wir relativ starken Sturm und es nicht klar war wie wir wieder aus dem Eis rauskamen.
00:09:12: Wir hatten zwei Kapitäninnen, die seit dreißig vierzig Jahren zusammen gesegelt sind auch sehr erfahren, haben auch Weltumrundungen zusammen gemacht, haben ein Weltrekord aufgestellt und der Co-Kapitän hat direkt gesagt, wir müssen evakuieren super gefährlich Sturmeis.
00:09:28: Also es ist nicht gut fürs Boot und wir sind sehr entlegen gegen, wir müssen hier raus.
00:09:33: Aber wie gesagt der Kapitän, der ist ein bisschen schwierig und das ist sein Boot und seine Rente muss ich jetzt in ihn einmassieren.
00:09:40: Das haben wir dann mehrere Tage lang probiert.
00:09:42: also hing dann mehrere Taget davor im Eis und der Kapitan hat sich tatsächlich geweigert sozusagen den Mayday abzusetzen weil er Angst hatte seinen Boot aufzugeben.
00:09:55: Wir sind dann, also relativ spektakulär.
00:09:58: Also relativ viele Dinge sind da passiert.
00:10:00: ja aber in Endeffekt war das brenzliche dann vor allem auch und es hatte ich so natürlich noch nie erlebt du treibst mit diesem Eis quasi mit einer Meile pro Stunde die Küste runter und wirst da quasi mitgedrückt.
00:10:17: Das ist erstmal solange du nicht irgendwo dagegen gedrückt bist okay Aber dann kommen Eisberge dadurch gezogen.
00:10:24: Also man sieht ja immer wie so Bilder, wie groß ein Eisbäck ist.
00:10:27: Aber man kann sich das eigentlich nicht vorstellen bis man so ein Ding mal wirklich aus der Nähe gesehen hat, wie gigantisch groß die sind.
00:10:34: Die waren da so hundertfünfzig Meter hoch zwischen dreihundert Metern und drei Kilometern breit Und die sind dann natürlich irgendwie tausend Meter tief und bewegen sich in eine komplett andere Richtung als man sich mit diesem Treib-Eis bewegt.
00:10:45: Das heißt die kommen teilweise direkt einfach auf einen zugetrieben werden wenn man die Küste runter treibt Und dann ist das wie so ein Verkehrsunfall in Zeitlupe.
00:10:53: Man sieht das Ding am Horizont oder drüben und dann steht es drei Stunden später neben einem, aber man kann nichts machen!
00:10:58: Man kann auch nirgendwo hin, es kann auch keiner zuher im Kommen.
00:11:01: Soweit steht uns an Deck und hofft jetzt, okay werden wir jetzt in einer Stunde an diesem Ding zerschellen?
00:11:05: Oder nicht... Das hatten wir zweimal.
00:11:09: Da lagen die Nerven schon bei allen ziemlich blank.
00:11:12: Dann ist irgendwann unser Trinkwasser eingefroren und die Rettungsmissionen von anderen Schiffen haben nicht geklappt
00:11:16: etc.,
00:11:17: und da habe ich gemäutert schlussendlich mit meinem Teil der Crew.
00:11:22: Und es war auch interessant, weil alle waren eigentlich gewillt was zu machen aber hatten unterschiedliche Gründe warum sie sich zurückgehalten haben jetzt einzugreifen.
00:11:32: Der eine war langjähriger Freund vom Kapitän und die andere war irgendwie mal angestellt bei ihm.
00:11:40: Es gab immer so Gründe irgendwie Und schlussendlich bin ich dann, als der Kapitän unten war und hab den Notruf ausgelöst am Funkgerät.
00:11:51: Da gab da tatsächlich eine Rangelei zwischen mir und dem Kapitäen, der mich aus dem Boot vom Boot schmeißen wollte... ...und hat mich dann irgendwann durchgesetzt und hat die Wettungsmission mit der NATO eingeleitet.
00:12:08: Also das ist so ein Arktik-Command, also verbunden in der NATO.
00:12:13: Und die haben dann die Rettungsmission eingeleitet.
00:12:16: Aber die da oben eben so, dass sie den Helikopter schicken, der braucht sechzehn Stunden bis er bei einem ist.
00:12:23: Der wurde abgesagt wegen schlechtem Wetter und dann haben Sie einen Kriegsschiff geschickt aus Island was sechsunddreißig Stunden gebraucht hat, bis sie quasi bei uns gewesen wären.
00:12:33: Wir haben es dann Schluss endlich kurz bevor das Kriegsschiff da kam zusammen mit einem deutschen Forschungsschift geschafft ums aus dem Eis zu befreien und sind dann nochmal nach Island gesägelt.
00:12:41: So, long story short.
00:12:42: jetzt auf deine Frage ja aber es war ein prägendes Erlebnis für mich auch persönlich weil das schon so eine Situation war wo ich gemerkt habe okay wenn ich jetzt nicht mache ist die Wahrscheinlichkeit dass ich sterbe hier relativ hoch und man hat aber trotzdem diesen Widerstand irgendwie gespürt sich gegen diese Autorität durchzusetzen.
00:12:59: man konnte Situationen noch nicht einschätzen etc.
00:13:02: Und ja war eine sehr interessante Erfahrung.
00:13:05: Aber danach war ich so ok jetzt kann Got to take it easy, little bitch.
00:13:10: Schlimmer kann es dann bald nicht mehr kommen.
00:13:12: und hast du das Gefühl Roman dass dein Unternehmerleben dich vielleicht ein Stück weit also jetzt auf diesen Moment vorbereitet wird sicherlich zu hoch gegriffen aber dir vielleicht eine Form von Sicherheit schon gegeben hat zu sagen Das hat mir das nötige Rückgrat gegeben.
00:13:28: Oder ist es anders, dass du das Gefühl hast, es ist ein Zug oder es sind Eigenschaften, die dir angelegt sind und die dir in beiden Situationen geholfen haben auch in deinem Unternehmerleben?
00:13:39: Ich glaube beides!
00:13:40: Also ich glaube, als Unternehmer musst du ja auch Entscheidungen treffen und dich oft gegen die Dynamiken der Gesellschaft von anderen des Marktes.
00:13:55: Idee, Hypothese in einem Ansatz mal anzufangen den ja in der Regel vorher keiner so gemacht hat.
00:14:00: Also erstmal musst du dich irgendwo positionieren und auch durchsetzen... ...und dann an dich selber glauben.
00:14:07: Und ich glaube das hat mich schon geprägt.
00:14:10: auf der anderen Seite musste wahrscheinlich eine gewisse... ...Type Person sein damit du überhaupt sowas machst person also unternehmerisch tätig zu werden und dann vielleicht auch in so einer Situation also ich glaube es hat schon Beides dazu beigetragen, aber auch so diese Dynamik die dann in so einer Gruppe irgendwie entsteht und dann so rattle the groups.
00:14:33: Wir machen das jetzt.
00:14:34: Hat mich schon ein bisschen an die unternehmerischen Tätigkeiten irgendwie erinnert zu sagen, wir meutern jetzt ist die Zeit gekommen nicht morgen erst oder neusten.
00:14:43: Es klingt
00:14:43: auch so wie du es so ein bisschen angedeutet hat dass alle zögern dann so ein bißchen.
00:14:47: also es ist jedem bewusst man muss was tun aber keiner ergreift die Initiative.
00:14:50: ich glaube der Fachbegriff dazu ist Diffusion der Verantwortung bis dann zu dem Moment, wo jemand sie dann eben doch ergreift und die Möglichkeit hat auch andere hinter sich zu versammeln.
00:14:58: Ich glaube das ist ja ein Phänomen was man in vielen Lebensbereichen ja auch erleben.
00:15:02: Ja genau ich glaube es hätten ganz viele Menschen genauso gemacht wie ich ne?
00:15:05: Ich will jetzt gar nicht sagen dass das irgendwie so besonders war aber es war schon interessant zu sehen diese Dynamik okay wir sind eigentlich uns alle klar das ist jetzt wirklich der letzte Moment wo wir noch irgendwas machen können weil wir wissen es dauert ewig lange bis die Hilfe kommt.
00:15:23: Aber irgendwer muss den ersten Schritt irgendwie machen und vielleicht fiel es mir natürlich auch ein bisschen einfacher, weil ich dann mit den Konsequenzen hätte irgendwie auch einfacher leben können.
00:15:31: Also wenn ich sage okay, wenn der jetzt irgendwie der Helikopter kommt, dann müssen wir das halt irgendwie... Ja kriegen wir's nicht finanziell daran zugrunde, wenn er uns die Versicherung doch jetzt nicht übernimmt?
00:15:41: Das war für mich dann natürlich auch immer irgendwie vielleicht einfacher.
00:15:44: Das muss ich natürlich auch sagen.
00:15:46: Obwohl nachher so eine fregatten Militärschiffrettung, die kann ich mir auch nicht leisten!
00:15:55: Zum Glück kam dann die Rechnung, ja.
00:15:56: Aber... Ja ich glaube da finde ich viel abgeschweigt von deiner Frage.
00:16:02: aber ich glaube so dieses Venture und Adventure sind für mich zwei Dinge, die sehr nah miteinander gehen weil man muss in beiden Fällen geht man bewusst Risiko ein, aber man muss sich permanent entscheiden wieviel Risiko gehe ich ein?
00:16:19: Und wie viele Absicherungen will wie viel Seil will ich sozusagen dabei haben, um mich abzusichern.
00:16:26: Damit dieser Weg schlussendlich erfolgreich ist und ich nicht nachher irgendwo nicht mehr vorne oder zurück
00:16:35: kann.".
00:16:39: einen ganz besonderen Tag springen.
00:16:49: Vielleicht in den September, die Eröffnungstag des Vier in Las Vegas mit einem Konzert von Yotou und Bono soll.
00:16:58: während einer der Proben mal gesagt haben wir noch nie in einer Halle dieser Größe so gesungen dass es sich anfühlt als Werder Saalen Studio.
00:17:05: Haben uns doch mal mit in den Tag.
00:17:07: wo warst du an dem Abend?
00:17:08: Und was war das für ein Gefühl?
00:17:11: Das war schon... Also ich war an dem Tag, saß ich natürlich in der Sphere Und in der Mitte zusammen mit einem großen Teil des Teams und auch meinen Eltern.
00:17:26: Es war ein total emotionaler, überwältigender Moment weil wir werden ja gleich noch darüber reden.
00:17:34: aber du hast so diese ganze Journey hinter dir die ganzen ups and downs, die ganzen Challenges alles was nicht funktioniert durch diese ganzen Themen durch die man sich irgendwie durchgearbeitet hat.
00:17:45: und plötzlich sitzt du in der spektakulärsten Veranstaltungshalle der Welt mit dem größten Audiosystem der Welt, was du mit deinem Team entwickelt, ausgedacht und gebaut hast.
00:18:02: Der erste Ton fängt an bis zu dem Zeitpunkt.
00:18:06: Wir hatten natürlich schon andere Kunden und andere Veranstaltungen
00:18:08: usw.,
00:18:09: aber es ist nicht vergleichbar mit der Eskalierung.
00:18:12: Bis zu diesem Punkt waren wir immer nur alleine, wenn wir das getestet haben Und plötzlich sitzen da zwanzigtausend Leute mit dir, die total euphorisch natürlich auch wegen dieser Band da sind.
00:18:23: Aber du hörst auch alle permanent um dich herumreden wie das klingt und wie der Sound ist und dass sie Bono noch nie so nahe gehört haben usw.
00:18:31: aber du bist natürlich auch unfassbar nervös.
00:18:34: Wir wissen es geht jetzt eigentlich nichts mehr schief ja?
00:18:37: Wenn was schiefgeht dann ist richtig schlecht!
00:18:43: Super der Abend lief... lief perfekt, für den Opening und alle waren total happy.
00:18:49: Wir waren absolut begeistert und euphorisch.
00:18:53: Das ist ja auch eine riesige Belohnung natürlich dann für diese Strecke.
00:18:55: Und wir gucken uns die Streckel mal jetzt zusammen so ein bisschen an weil deine Gründergeschichte mit Holoplot in vielerlei Hinsicht finde ich sehr bemerkenswert ist.
00:19:03: Und zwar weil sie schon ganz untypisch erstmal gar nicht auf einer grünen Wiese beginnt sondern wenn man es jetzt mal zuspitzen will eigentlich auf einem Scherbenhaufen.
00:19:12: Du hattest das Team drei Jahre vorher sehr zufällig mal kennengelernt.
00:19:17: In einer kleinen Garage, in Potsdam.
00:19:19: damals glaube ich eher so eine adlaborartige Setting und du hast man im anderen Zusammenhang erzählt dass du zwar immer schon gern Musik gemacht hast also anfangt in der Familie mit Instrumenten später als Selfmade DJ weil dir die Musik auf Partys nicht gefallen hat die du besucht hast.
00:19:34: da hast du dich also engagiert aber dass du eigentlich keinerlei Ahnung hatt es wie ein Lautsprecher funktioniert Und dann kommt das Jahr zwanzigsechzehn und übernimmst Holoplot aus der Insolvenz.
00:19:44: Wie kam es denn dazu?
00:19:45: Was hast du damals gesehen, was andere vielleicht nicht gesehen
00:19:48: haben?".
00:19:50: Ja also die Geschichte war ja so... Das war eigentlich ein totaler Unfall, dass ich an diese Firma gekommen bin oder da gelandet bin.
00:20:00: Es war so, ich glaube in Ende zwanzich vierzehn, Anfang zwanzicht fünfzehn Hatt ich gemeinsam mit meinem Vater, der ist Ingenieur und sehr technisch.
00:20:09: Und hat viele Patente gemacht.
00:20:11: Der versteht auch besser wie ein Lautsprecher funktioniert als ich.
00:20:15: Sind wir angesprochen worden oder bekannten?
00:20:18: Ja da gibt es dieses Startup und die machen irgendwas mit Sound interessant.
00:20:22: und ob man sich das mal irgendwie angucken will.
00:20:23: Das hatten wir uns angeguckt aus so einer Business Angel Perspektive.
00:20:29: Wir haben es angeschaut und es war technisch irgendwie... Da lief noch nicht so viel!
00:20:35: wirklich noch so eine Holzbox mit irgendwie so gaffert getapen Electronics, die hinten raus singen und so.
00:20:40: Aber ein paar Sachen haben funktioniert.
00:20:41: aber man wollte damals noch was anderes machen und ich war komplett dagegen dass wir uns dort engagieren weil meine Sicht war okay das ist technologisch auf jeden Fall sehr interessant.
00:20:53: aber ich glaube das Team was damals da war die das beiden ersten Bistoren, die Geschäftsführer waren.
00:21:00: Ich habe gesagt ich glaube nicht dass es das richtige Team ist was es schafft diese Firma auf dieses Level zu heben.
00:21:07: und mein Vater wollte sich dann da trotzdem irgendwie beteiligen aus technischen Interessen und hat das auch gemacht und hatte da auch eine super Vision drauf.
00:21:17: und ich hab gesagt gut dann macht ihr das ja und ich mache noch meine anderen Themen weiter.
00:21:23: und dann war's aber so dass ein Jahr später Ziele alle nicht irgendwie annäherndweise erreicht wurden, weiterentwickeln.
00:21:31: Wir hatten mehr investiert als wir eigentlich wollten und die beiden Geschäftsführer slash Gründer, die aber eigentlich die Investoren waren, die hatten das Unternehmen verlassen.
00:21:41: Ja also die waren irgendwie hatten darauf aufgegeben, haben das Handdruck geschmissen.
00:21:45: Aber der eigentlich Erfinder zu dem damaligen Zeitpunkt Mitte-Sechzig war plus wir waren drei Engineers der war weiterhin an Bord, also die Leute, die eigentlich die technische Idee und auch die Umsetzung gemacht haben.
00:22:01: So dann war die Frage ja gut jetzt sind wir hier irgendwie manäutisch in dieser Firma und es ist aber irgendwie keiner mehr da und das ist auch noch ein weit weg von Umsatz und Produkt fertig und Produkt funktioniert auch nicht und mag sowieso stehen wir noch nicht.
00:22:14: und was machen wir jetzt hier weiter oder nicht?
00:22:16: Ich habe dann gesagt ich war gerade raus und dabei etwas Neues zu gründen Und ich schaue mir jetzt mal ein paar Monate an, um zu entscheiden was wir hier machen sollten.
00:22:26: Also irgendwie müssen wir mal genauer verstehen was eigentlich Status ist und bin dann rein und habe angefangen mit dem Team zu arbeiten.
00:22:36: Ich hab gemerkt okay das ist schon ein dickes Brett aber ist auch super interessant.
00:22:43: ja und wenn wir es nachher schaffen... Und so viel habe ich schon verstanden aus meiner DJ und Partyzeit, wenn wir es schaffen Schall besser zu kontrollieren als das heute möglich ist.
00:22:56: Dann haben wir schon einen riesen Marktpotenzialer.
00:22:58: weil das hast du mit Sicherheit schon selber oft erlebt Schall heutzutage bis Heutzutag eigentlich immer noch wenn man aussah man hat ein Holoplot System ist eigentlich nicht kontrollierbar.
00:23:08: Jede Schallquelle, die du anmaßst dann Handy, Computer des Audiosystems zu Hause oder im Konzert der Schall breitet sich mehr oder weniger kuppelförmig in alle Richtungen aus reflektiert von Oberflächen dir trifft wieder zurück erzeugt Echoes verliert sehr viel Energie über die Distanz es wird sehr schnell leiser bei einem Konzern auch aber dann gewisse Frequenzen dann doch sehr weit dass man die Partie auch noch relativ weit hört.
00:23:35: Und das ist einfach ein Riesenproblem, wo sehr viel investiert wird baulich meistens um das einzugrenzen.
00:23:43: Und die Firma wollte eigentlich initial eher was im in drei D Audio Bereich also im massiven Audio Bereich für so sehr premium High-File Kunden machen aber was wir in dem Kontext halt konnten war dass wir eine Schallquelle sehr präzise quasi auf Kopfgröße bundeln können.
00:24:01: also kommt es da stehen und das hast du Genau in deinem Kopfposition gehörten, wenn du deinen Kopf ein bisschen rechts und links bewegt hast dann hast Du schon gemerkt okay ich höre es nicht mehr oder deutlich weniger.
00:24:10: also wir konnten dieses Schallfeld Drei-Dimensional kontrollieren.
00:24:14: Und sozusagen die Idee war gut.
00:24:18: werden wir schaffen das zu skalieren und auf professionelle Anwendungen im kommerziellen Probereich zu bringen?
00:24:25: Dann lösen wir schon ein großes Problem.
00:24:28: und Da habe ich gesagt Gut Ich glaube dass Ist ein dickes Brett, aber auch ein spannendes Thema.
00:24:34: Ich glaube wir können es
00:24:35: bekommen.".
00:24:35: Aber wenn ich das mache dann will ich natürlich auch irgendwie komplett ownership über die Kampagne haben und habe von den beiden alten Geschäftsführern im Prinzip die Anteile übernommen und hatte dann die Firma und die Schulden, weil ich ihnen gesagt hab, ich zahle ihnen ihr investiertes Geld wieder zurück verzinst über die nächsten Jahre Und das Team und immer noch kein Geld, ja?
00:24:59: Und haben dann eigentlich einen kompletten Neustart hingelegt.
00:25:01: Also das hatte ich ein bisschen unterschätzt auch.
00:25:04: Ich hätte vorhin eine eigene Firma gegründet und bei Rocket haben wir ein Unternehmen gegrundet.
00:25:08: Wenn du da ne Firma übernimmst die schon so ein paar Jahre irgendwie... Da ist und wo andere Leute Dinge irgendwie gemacht haben.
00:25:15: Das ist was anderes, weil da muss man erstmal sehr viele Deckel aufmachen und reingucken was da eigentlich drin ist und warum das so gemacht wurde.
00:25:23: Das ist danach plötzlich viel Aufräumarbeit, weil man es dann nicht so vorfindet wie man es hatte vielleicht selber am liebsten gemacht.
00:25:30: Lass uns mal vielleicht noch Roman ein Stück bei der Technologie hängen bleiben, weil das ja eine hochhoch interessante Sache ist.
00:25:35: Was ihr gemacht habt, wenn man jetzt ganz stumpf und vereinfacht sagen möchte, ist im Grunde eigentlich das komplexeste Lautsprecher-System in der Welt.
00:25:43: Ich glaube, dass wäre zwar vielleicht so ne Headline also die sehr zugespitztes aber die den Kern wahrscheinlich man trifft.
00:25:48: Und du hast gerade ja schon beschrieben Ihr könnt Schallquellen im Raum platzieren, die da eigentlich gar nicht sind unbedingt.
00:25:58: Oder ihr habt dann anderer Stelle das beschrieben, dass ihr Schall steuern könnt wie Licht?
00:26:03: Das fand ich noch mal hoch interessant weil das zu Anwendungsfällen führt, die mir bis dahin auch gar nicht so bekannt waren.
00:26:10: also ein Beispiel, wie man sitzt in einem Beiner Performance und bekommt sozusagen vielleicht die Stimme eines einzelnen Performers ins Ohr geflüstert.
00:26:19: Man hört es aber nur an dieser einen Stelle, wo man steht oder sitzt – die anderen hören das nicht!
00:26:24: Oder man ist auf einer Konferenz und die ist mehrsprachig und je nachdem ob ich mich vielleicht auf der linken oder rechten Seite im Raum befinde kann ich das in meiner Muttersprache hören.
00:26:33: Beschreib mal wie man technisch das eigentlich da und herstellt weil man kennt, wenn man sagt ja klar es gibt eine Schallquelle und dann passiert das was du beschreibst.
00:26:41: Es diffundiert in alle möglichen Ecken und Richtungen.
00:26:43: Aber wie schafft man es denn dann, wie mit so einer Pinzette eigentlich den Ton da hinzubringen wo er hingehört?
00:26:49: Ja also wir haben eigentlich zwei Seiten sozusagen dieser Technologie.
00:26:56: Das eine ist die präzise Kontrolle von Schallwellen ähnlich wie ein Lichtstrahl.
00:27:01: Ein Lichtstahl kannst du jetzt drehen und größer machen und kleiner machen und der projiziert mit einer ziemlich hohen Konsistenz in eine gewisse Richtung.
00:27:10: So können Sound Beam, ja nicht mit dem Light Beam sondern mit dem Sound Beam quasi machen.
00:27:16: Und der zweite Teil ist die möglichst authentische Reproduktion von Audioquellen in einem Raum und die Akustik an die Reproduktion eines Raumes.
00:27:28: Da geht es um die originalgetreue Wiedergabe von Audioobjekten... ...in einem Raum.
00:27:34: heute ist ja im Prinzip Das meiste, was wir haben ist Stereo links-rechts.
00:27:40: Wenn ich in der Mitte sitze dann habe ich den Eindruck es kommt eigentlich aus der Mitte aber eigentlich kommt es von rechts und rechts.
00:27:45: Es ist ein psychoakustischer Effekt.
00:27:47: und da gibt's Surround System oder Adobe Surround.
00:27:49: die machen das im Prinzip genauso nur mit aus mehr Richtungen.
00:27:55: Und unser Ansatz war Wir reproduzieren diese Schallquelle des Objekts.
00:28:01: also stell dir vor den Gitaristen Wir nehmen diese Quelle und wir reproduzieren genau, wie die Schallwellen sich im Raum ausbreiten würden.
00:28:10: Das synthetisieren wir das.
00:28:12: Also wir machen eine Synthese von Wellenfällen.
00:28:14: Und so heißt es auch, dass zugrunde liegende Technologie der Wellenfältsynthese, die gibt's auch schon in den Achtzigern das erste Mal entwickelt oder entdeckt.
00:28:25: Aber wir haben einen sehr anderen Ansatz darauf verwendet, der das Ganze skalierbar gemacht hat... Und zwar aus einer Matrix an Lautsprechern, das heißt wir kommen aus einer muss dir vorstellen eine Wand ein Audiosystem oder eine Box.
00:28:40: Normalerweise hast du in einem Lautsprecher-Box und im professionellen System oder auch in deinem Home Entertainment System hast du einen zwei vielleicht drei unterschiedliche Dreiber drin manchmal für Hochtonen Mitteltonen Bass oder sowas.
00:28:51: ja und die brauchen möglichst viel Energie der wird die möglichst weit diesen Schall tragen können.
00:28:59: Bei uns in der Box hast du bis zu hundert kleine Treibern, die so ein bisschen aussehen wie ein LED-Screener.
00:29:07: Also wie einzelne Dioden, die auch unregelmäßig verteilt sind und die arbeiten alle zusammen und zwar sind sie über Software gesteuert, über einen Algorithmus Erzeugen das Schallfeld gemeinsam und jetzt ist es so wie wenn du ein Stein ins Wasser schmeißt, ja?
00:29:24: Du schmeißt den Stein ins wasser der zieht dann große Kreise.
00:29:26: So funktioniert das normale Audiosystem.
00:29:28: der kreis wird immer größer und größer die energie verteilt sich auf diese größer werdende fläche Und wir schmeißen jetzt quasi hundert oder teilweise dann tausende von diesen kleinen steinen gleichzeitig in einer linie Ins wasser.
00:29:40: Jetzt kann man sich vorstellen diese kleinen Wellen die dort entstehen Die verbinden sich zu einer neuen großen wellen von kann man nicht ganz gut vorstellen.
00:29:48: Jetzt ist die Frage, welchen Stein schmeiß ich zuerst?
00:29:51: und dann bewegt sich diese Welle nach links oder nach rechts?
00:29:53: Oder sie wächst aufeinander zusammen oder sie breitet sich aus oder sie teilt sich.
00:29:58: da kann man jetzt relativ viel machen.
00:30:00: wir machen das nicht auf einer Ebene sondern auf zwei Ebenen weil es eben horizontal und vertikal ist.
00:30:06: Und jetzt kann ich eben dreidimensional dadurch ein Schallfeld im raum erzeugen was wie ein wie ein bild ist quasi was ich erstelle.
00:30:15: das led-bild entsteht ja auch aus den einzelnen punkten der dioden sozusagen zusammen.
00:30:19: so ähnliches es.
00:30:21: So ähnlich ist bei uns auch.
00:30:22: das ist sehr komplex weil unheimlich viel processing im hintergrund passieren muss in sehr kurzer zeit mehr weil das ganze echt zeitfähig sein muss.
00:30:34: dass darf nicht darf nur wenige Millisekunden dauern, dass wenn die Sängerin auf der Bühne sinkt dann darf es keine große Verzögerung.
00:30:42: Aufgrund des Processes muss in wenigen Millisekten alles berechnet werden und ist ein komplett neuer Ansatz wie Soundreproduktion funktioniert.
00:30:53: Das war quasi so unser technische Einsatz.
00:30:57: und dann baust du dir aus diesen einzelnen Modulen eine Wand zusammen Je nachdem wie groß deine Fläche ist, wie viel Power du brauchst etc.
00:31:06: vielleicht baust du die auch mehrere von diesen Bänden zusammen.
00:31:08: also da kannst du jetzt Lego Bausteine quasi spielen je nach dem wie das Projekt ist und es erlaubt dass dir aber jetzt auch flächen komplett neu zu denken und zu beschallen.
00:31:18: Und sehr viel effizienter Ergebnisse zu lösen, die Beispiele du vorher gebracht hast das sind glaube ich da kann man sich das sehr gut vorstellen sind aber auch starke Edge Cases.
00:31:29: ja also sozusagen jetzt nur eine Person im Raum hört diese.
00:31:33: eine Sache ist total möglich machen wir auch ist aber oft ein Edge Case.
00:31:39: der Hauptcase ist eigentlich alle im Raum gleich gut und zwar nicht vorne zu laut.
00:31:46: Eigentlich funktioniert es nur in der Mitte und die, die vorne rechts sitzen hören alles aus dem rechten Lautsprecher.
00:31:51: Und die von links sitzen dann alles aus einem Link und die hinten hören eigentlich hauptsächlich Bass sondern das make every seat the best seat war immer sozusagen unser Claim den wir auch Den wir auch so erfüllt haben weil du jetzt eine Schallwelle erzeugst Die nicht an laut stärke verliert die genau zugeschnitten ist auf den raum und du kannst innerhalb dieses feldes mit deinem Ohr an den Lautsprecher gehen oder vierzig, fünfzig, sechszig Meter gehen und du hörst eigentlich kaum Unterschied.
00:32:17: Aber sobald du aus dieser virtuellen definierten Fläche rausgehst fällt es rapide ab, bis du quasi weg bist.
00:32:26: Also um damals vielleicht noch zu verstehen also weil man fragte ich aber vielen Innovationen wenn man dann hört dass das gibt sagt man sich ach Mensch toll warum gab's das vorher eigentlich nicht?
00:32:34: Das ist natürlich auch ein physiologisch interessanter Effekt und soll das natürlich überhaupt nicht schmälern ganz im Gegenteil.
00:32:40: Aber kannst du vielleicht noch drei Sätze sagen, was der entscheidende technische Sprung sozusagen ist?
00:32:47: Der dieser Quantensprung dann ist und zu sagen wir konnten uns aus dem rausheben.
00:32:50: Also es klingt für mich jetzt so... Es ist auf jeden Fall ein Zusammenspiel offensichtlich von Software- und Algorithmen die das ganze Spiel ja steuern müssen.
00:33:00: Andererseits aber Hardware!
00:33:01: Du hast von den Lautsprechern gesprochen und von den einzelnen Treibern.
00:33:04: ist es sozusagen die Software, die das euch ermöglicht hat?
00:33:08: Ist es das Zusammenspiel von Software und Hardware oder ist es so zu sagen noch irgendwas anderes emergentes auf das ihr gekommen seid was euch diese dieser also sozusagen das neue gemessen an dem nochmal erlaubt hat.
00:33:20: Was man bis dato kannte
00:33:22: Also erstmal der Systemansatz so zu denken dass man audio so reproduzieren kann waren komplett neuer innovativer Gedanke von Helmut dem Erfinder, den ich vorhin erzählt hatte bei unserem Board ist.
00:33:34: Das hat er sich einfach so ausgedacht, der hat sich sein ganzes Leben lang mit diesen Audio-Problemen beschäftigen gesagt eigentlich müsste es doch so funktionieren auf einer reinen Theoriebasis.
00:33:44: und was uns aber das schlussendlich natürlich auch ermöglicht habe war dass die allgemein technischen Entwicklungen auf der Seite zum Beispiel der FPGAs und der Chips auf denen sozusagen des Prosing passiert, zu einer Leistungsstufe entwickelt haben, dass es jetzt zum ersten mal eigentlich wirklich möglich war.
00:34:03: Also das hat kein anderer wirklich in dem Sinne so gedacht außer vielleicht ja ganz wenige Leute irgendwo einen wirklichen Research Institution.
00:34:11: aber es wurde auch zum ersten Mal jetzt eigentlich wirklich möglichst also wir waren immer an der Grenze von der letzten Entwicklung Stufe was gerade auf Chip Level und Amplification Level möglich ist auch mit den entsprechenden Herstellern dann gepusht und mitentwickelt, dass wir eigentlich so dieselben die das bis zum Maximum ausgereizt haben.
00:34:31: Es hätte zehn Jahre vorher einfach noch technisch nicht funktioniert weil die grundlegende Bausteine die man braucht noch nicht in der Lage gewesen wären das Signal zu verarbeiten.
00:34:42: Das ist ganz interessant eigentlich, weil es da gibt's eine Parallele zu sehr vielen anderen technologischen Innovationen.
00:34:48: Also wo man eigentlich sieht erst durch die Komplementarität oder das technologische Entwicklung, die aufeinander zusteuern sozusagen, die erstmal gar nichts miteinander zu tun haben und die dann aber den Durchbruch führen.
00:34:59: also ich erinnere mich immer an das Beispiel KI Simulationstechnologie, die dann Kernfusion ermöglicht oder die Simulation von Kernfusionskraftwerken oder Laser-Technologie.
00:35:09: Quanten Computing is auch so ein Themenfeld was glaube ich auch so eine grundsätzliche Botschaft ist.
00:35:15: Jetzt hast du schon angedeutet, dass Unternehmen – also ein Unternehmen, das schon besteht zu übernehmen mit allen eingespielten Dingen die es schon gibt mit Leuten, die da sind Dinge, die man immer schon so gemacht hat und aufbrechen möchte.
00:35:30: Wie würdest Du denn beschreiben, was die wichtigsten Durchbruchpunkte waren um jetzt von einem interessanten Lab?
00:35:36: unter coolen Technologie hin zu einem Unternehmen zu kommen, was in der Lage ist so eine Location wie Sphere aufzusetzen.
00:35:45: Ja das waren relativ viele kleine Steps.
00:35:48: ja also wir haben als ich angefangen habe waren wir vier fünf Leute und hatten erstmal natürlich viel Zeit damit verbracht.
00:35:59: okay was können wir eigentlich wirklich gut?
00:36:02: wo es unser differenzierender Faktor, worauf sollten wir uns konzentrieren?
00:36:06: Wie funktioniert auch diese Industrie?
00:36:08: Wir hatten ja auch keine Ahnung.
00:36:09: Was eigentlich die Bedürfnisse sozusagen sind der Leute, die diese Technologien wirklich einsetzen.
00:36:17: also haben uns viel damit beschäftigt und irgendwann waren wir an einem Punkt wo wir einen Prototypen hatten, der auch gut genug funktioniert hat war schon so ein bisschen MVP dass man sich noch ein bisschen dafür geschärft hat.
00:36:29: aber er hat trotzdem gut genug funktioniert um den Leuten zu sagen okay das hast du auf jeden Fall so nicht erlebt.
00:36:34: Und wir haben dann gesagt, wir müssen raus und Leuten das zeigen.
00:36:40: Wir haben dann Demo-Events gemacht und natürlich auch Kunden angesprochen und ein größerer Durchbruch war für uns.
00:36:50: Wir wurden eingeladen zum South by Southwest in den Osten als Kandidat für den Innovation Award der dort verliehen wird Und den haben wir schlussendlich dann dort auch gewonnen.
00:37:03: also hatten dann dort eine demo und wir haben denn diesen.
00:37:05: als erstes europäisches unternehmen waren wir überhaupt für diesen award nominiert.
00:37:09: Und dann sowieso als erst das unternehmen was dass diesen award auch geworden hat.
00:37:12: ich hatte das auch gar nicht so richtig auf dem schirm wie relevant es jetzt irgendwie ist.
00:37:16: ja aber wir hatten dann plötzlich über Nacht war noch im rückflug hatten wir irgendwie interview mit taggesschau in deutschwelle und die ganze deutsche medien waren plötzlich auf uns drauf.
00:37:25: ich hatte es gar nicht aufm schirm, dass jetzt irgendwie so im Blick haben.
00:37:31: Das hat uns geholfen, weil es uns auch viel Credibility gebracht hat und wir haben mit der Deutschen Bahn angefangen zusammenzuarbeiten an Projekten und waren Teil von deren Accelerator und haben da viele Pilotierungen gemacht in München nach Hauptbahnhof, Frankfurter Flughafen, die Systeme installiert und pilotiert Und es waren wichtige Steps für uns irgendwie um zu professionalisieren, um zu verstehen was sind eigentlich so die Anforderungen darum herum.
00:38:02: Weil interessanterweise war's wenn man so Leute so eine Demo geben kann weil immer sehr schnell das die leute gesagt haben okay wow super noch nie so erlebt.
00:38:10: und game changing ja?
00:38:13: Und dann kommt aber so ne ganze lange Liste an so Side Requirements die man gar nicht gesehen hat.
00:38:19: Zum Beispiel auf der deutschen Bahn haben wir eigentlich so, alle waren sofort überzeugt okay das löst die Audio-Problem an allen Bahnhöfen könnte man machen.
00:38:25: aber dann kam es Thema Brandschütze.
00:38:27: Haben wir eigentlich vier Jahre über Brandschutzanforderungen gesprochen für diese Systeme und wie das alles dann laufen muss?
00:38:33: Also es war gar nicht so die Frage ob man das braucht sondern das war eigentlich nur dann dieser Brandschutzthematik mit der man sich jahrelang beschäftigt hat weil unsere gewisse Anforderung an die Hardware sein müssen.
00:38:42: Das kannst du natürlich nicht von heute auf morgen umsetzen Und das hatten wir in vielen Bereichen auch an der Veranstaltungsbranche.
00:38:50: Da geht es dann noch, okay wie kann ich das System schnell und möglichst sicher aufhängen und bewegen?
00:38:56: Und solche Sachen haben wir uns viel damit beschäftigt.
00:38:59: aber für uns waren eben immer diese Präsentation raus und auch dass mehr und mehr arbeiten mit vor allem großen Partnern.
00:39:06: wichtig werden irgendwie immer die Möglichkeit und auch die Nachfrage von Meistens so den Liedern in ihrer Industrie.
00:39:16: Ich meine, Deutsche Bahn klar ist im Bereich des Transports und der Bahn natürlich der größte Player.
00:39:26: Aber auch im Entertainment Bereich hatten wir immer Anfragen von den ganz großen, natürlich auch mal irgendwie von so vielen so kreativen Projekten.
00:39:34: Aber wir haben uns versucht auf die Großen zu konzentrieren weil die meistens auch das größte Problem hatten und die erstaunlicherweise die größte Bereitschaft auch was zu verändern und ein Risiko einzugehen.
00:39:45: also das fand ich schon immer bemerkenswert dass eigentlich die die theoretisch auch am meisten zu verlieren haben dann aber doch Den Druck gespürt haben, sie müssen sich jetzt gegenüber ihren Wettbewerbern noch mal besser positionieren und Sie wollen was Neues machen.
00:39:59: Und dann die haben wir uns eigentlich immer gehalten ja und da so kam auch Madison Square Garden damals auf uns zu mit dem Sphere-Projekt.
00:40:09: Die hatten im Prinzip uns als erstes kontaktiert und dann haben wir es eigentlich verabredet in Frankfurt auf einer Messe und zu einer Demo fünf Minuten bevor derjenige von denen kam ist unser Computer Auf dem Software lief, der Computer hat einfach eine Rauchwolke gemacht und es abgebrannt.
00:40:27: Der habe ich auch noch nie erlebt kann nicht nix gesagt.
00:40:31: gut er kommt in einer Stunde wieder oder in einer stunde irgendwie schnell.
00:40:33: neuer computer gekauft alles drauf geladen eine minute bevor kamen ging's dann wieder Und so hat das projekt eigentlich mit denen dann mit den angefangen.
00:40:42: und sechs sechs wochen später waren wir in new york und haben sie den ganzen exekutiv vorgestellt.
00:40:46: ja
00:40:47: Ich fand das interessant weil der Pull aus der Industrie, dass er offensichtlich dann sehr schnell sehr stark war und das man dort den Mut hat aber auch auf ein Unternehmen jetzt wie euch zu setzen was ja noch erstmal gar nicht wahnsinnig viel vorweisen konnte außer einer Idee oder Demo und Parkflugendeleuten.
00:41:02: Und was ich auch nochmal ganz interessant fand ist ja durchaus weil du auch gerade sagst dass Industrien die vielleicht unter Druck sind oder die sich verändern wollten Aber auch durchaus ganz etablierte Institutionen.
00:41:10: also Ich habe zu meiner Überraschung gelesen ich hab auch große Moscheen in Saudi Arabien zum Beispiel ausgestattet Also auch da offensichtlich das Bedürfnis mit Akustik interessante Dinge zu tun.
00:41:20: Und ich habe mich dann gefragt, haben euch zudem Zeitpunkt diese Partnerschaften und Zusammenarbeiten denn auch direkt schon ermöglichtes Unternehmen zu finanzieren?
00:41:29: Weil ihr wart ja also ab der Übernahme im Grunde auch kein klassischer Menschekapitelcase mehr.
00:41:35: Genau!
00:41:35: Also erstmal noch auf den ersten Teil der Frage genau... Es gab diese Bereitschaft neue Wege zu gehen, es ist aber auch eine Industrie wo wir uns echt schwer getan haben mit das die schon sehr konservativ sind grundsätzlich gerade auf der Ebene der Leute dies dann technisch umsetzen.
00:41:50: Neue Risiken einzugehen weil sagen immer no one got fired because they bought microsoft.
00:41:57: so langes funktioniert ist erstmal alles gut.
00:42:00: das schlimmste was passiert ist halt es gibt kein sound bei irgendeinem konzert dass es immer schlimmer als es gibt.
00:42:06: irgendwie Der Trade-Off ist höher als ich habe besseren Sounds, erstmal bei vielen.
00:42:14: Und das war schon was wo wir mit vielen irgendwie am Anfang gekämpft haben dass sie halt Angst hatten irgendwas funktioniert nicht weil komplexere Technologie etc.
00:42:21: noch nicht so etabliert und erstaunlicherweise waren die großen aber bereit das einfach strukturierter und hat natürlich auch die Möglichkeiten des Strukturierters vorher zu testen.
00:42:32: Aber genau, wie du gesagt hast.
00:42:33: also wir waren eigentlich kein Venture Capital Case auch wenn ich es versucht habe.
00:42:38: Am Anfang war klar du brauchst Geld so und wo ihr das Geld versuchst ist natürlich von in the store zu bekommen.
00:42:44: aber das war Zeit.
00:42:46: Das war der deutschen VC Landschaft.
00:42:49: hat man noch irgendwie Delivery Services und Elektroscooter.
00:42:53: am liebsten war so das höchste Grad an DeepTech was man sich zugetraut hat Und alles andere war Hardware sowieso.
00:43:00: Er wollte gar niemand was mit zu tun haben, das hat sich jetzt noch mal stark geändert.
00:43:05: aber damals war es echt ziemlich schwierig.
00:43:08: Irgendwann hatte ich zwei potenzielle Investoren.
00:43:11: Das ist einmal ein großes Family Office und das andere waren Medicine Square Garden, mit denen wir angefangen haben an dem Projekt zu arbeiten und die dann gesagt haben sie hätten auch Interesse sich im Rahmen dieser Zusammenarbeit zu beteiligen, also es waren zwei unterschiedliche Streams.
00:43:24: Das eine war eine Partnerschaft wir versuchen gemeinsam Technologie oder unsere Technologie auf das Level zu bringen wie sie es brauchen würden für ihr Projekt und das andere ist Sie haben auch Interesse sich an dieser Technologie zu beteilen.
00:43:37: Da haben sie einen Investment damals ein Seed Serious A Investment damals gemacht Waren wir aber in der Lage eigentlich und das war sehr, sehr glücklich.
00:43:50: Wir waren dann schon in der lage eigentlich ab da uns über umsätze zu finanzieren und als die damals eingestiegen sind waren wir sieben acht leute und wir haben eigentlich bis wir Bis bis bis zum exit wo man waren wir dann hundert sechzig leute am schluss und wir habe eigentlich fast diese ganze journey nur über über Revenue finanziert können weil wir es auch mussten größtenteils was sehr schwierig war später noch Investoren für das Thema zu gewinnen.
00:44:19: Aber glücklicherweise konnten wir es auch, ne?
00:44:22: Hattest du denn den Eindruck dass die Investoren mit denen ihr gesprochen habt stärker an der Technologie gezweifelt haben oder stärker in dem Markt?
00:44:30: Ja ich glaube eher am Markt und der Adoption des Marktes.
00:44:34: ja.
00:44:35: also in gewisser Weise hatten sie natürlich auch recht.
00:44:36: Das war schwierig.
00:44:40: Und der Pro-Markt ist jetzt auch kein gigantischer Markt.
00:44:45: Der ist ja drei bis fünf Milliarden groß, aber relevant genug eigentlich.
00:44:50: Aber so an der Adoption Rate wie schnell wird diese Technologie jetzt wirklich adoptiert?
00:44:57: und von der Technologie selbst dass sie funktioniert das ging immer sehr schnell.
00:45:01: wir haben den demo gezeigt und dann hat also die Demo war glücklicherweise ein Produkt was man den Leuten zeigen konnte.
00:45:08: Ich hatte es eigentlich auch nie, dass jemand aus der Demo raus ging und gesagt habe ich jetzt nicht verstanden was der Mehrwert ist sondern das war so ob wir sind.
00:45:15: Und wirklich so auch beeindrucken weil man das einfach noch nie erlebt hat weil's auch ein Erlebnis ist was es in der Natur nicht gibt.
00:45:23: Dass die Leute schon verstanden haben okay das ist Game Chaining aber Es batt auf der Flip Seite oft bedeutet dass die Leute darüber nachdenken mussten Okay wie kann ich jetzt diese neue Capabilities eigentlich sinnvoll in mein altes System integrieren?
00:45:38: Alles was ich ja bisher gemacht habe, war auf die alte Technologie ausgelegt.
00:45:41: Jetzt kann ich ganz viele neue Dinge machen.
00:45:42: aber es erfordert auch einen Umdenken das sich jetzt machen kann und kreativer Prozess usw.. Da sind natürlich Leute rausgefallen weil sie wollten es halt lieber plug and play simple replacements haben was auch möglich war.
00:45:56: Aber wir haben schon immer dann die leute gesucht die wirklich so diesen erstmal first mover willingness hatten jetzt hier auch Die Grenzen in ihrer industrie oder in ihrem markt neu zu definieren.
00:46:08: Und ich glaube auch da zeigt sich wieder diese Komplementarität von Innovation.
00:46:12: Ihr liefert plötzlich eine Möglichkeit mit der Dritte, die dann Veranstaltung zum Beispiel organisieren völlig neue Freiheitsgrade bekommen und ihr eigenes Geschäft nochmal umzudenken.
00:46:21: Das spielt ja schon dieses Konzept des immersiven Erlebnisses.
00:46:25: Es spielt daher schon eine sehr zentrale Rolle wenn ich das so richtig verstehe.
00:46:29: Du hast es an anderer Stelle mal beschrieben.
00:46:31: Das fand ich ganz interessant weil du sagtest also unter immerasiven Erlebnis versteht jeder was ganz anderes Und ihr habt für euch eine Arbeitsdefinition gefunden.
00:46:40: Auf die würde ich auch gleich noch mal kommen, weil das passt an der Stelle jetzt auch nochmal gut.
00:46:43: Das hat mich total erinnert an einer Aufführung oder Performance, die ich hier einmal vor ein zwei Jahren gesehen hatte.
00:46:50: Das war eine moderne japanische Operninszenierung im Utopia in München und das Konzept war also so dass Orchester stand in der Mitte des Raums.
00:46:58: Das waren auch die einzigen die sich nicht bewegt haben.
00:47:01: Die Sänger, die Tänzer, die Performer und das Publikum konnten sich also während der gesamten Aufführung im Grunde völlig frei im Raum bewegen.
00:47:08: Das war ein völlig andersartiges Erlebnis nochmal von Musiktheater.
00:47:13: Und so wie du in einem anderen Gespräch mal dein Verständnis von einem immersiven Erlebniserzähler ist es zwar nicht jetzt eins zu eins das Gleiche weil ihr erzeugt natürlich technisch dieses dieses Erlebnis.
00:47:25: aber ich hatte so das Gefühl die Frage eines Bewusstseins Wie verändert sich Klang, wenn ich mich im Raum bewege?
00:47:32: und wie kann ich im Grunde eine Natürlichkeit künstlich erzeugen die es so gar nicht gibt.
00:47:38: Kannst du da nochmal drei Sätze zu sagen also wir dann gerade auch dieser Sprung eurer Analyse war von was macht ein immersives Erlebnis aus?
00:47:45: Und was brauche ich denn eben genau dafür um das herzustellen?
00:47:47: weil eigentlich geht's um viel mehr Naturlichkeit als man denkt.
00:47:51: Ja Ich weiß nicht genau was ich in dem Gespräch damals gesagt habe aber Das natürliche Erlebnis hängt damit zusammen, dass jeder an der Stelle wo sich die Person im Raum befindet das Objekt aus von dem es kommt, richtig lokalisieren kann.
00:48:15: Das ist ein ganz wichtiges.
00:48:17: Ich kann meine Augen schließen und ich kann sagen okay bei einem Orchester das ist relativ einfach weil das ist halt eine Punktquelle.
00:48:23: Die sind immer dort oder die Violine steht halt immer dort.
00:48:26: Es kann jeder dort lokalizieren.
00:48:29: Bei einem reproduzierten Content sozusagen oder bei einem reproduzierten Orchester wo es aus mehreren Lautsprechern kommt, ist das nicht mehr so.
00:48:36: Da identifiziert man automatisch die nächste Quelle, das ist der Lautsprecher.
00:48:41: Das heißt auch wenn ich in einem Dolby Kino sitze und wenn nicht genau in der Mitte sitze sondern an dem die lautstärkung der unterschiedlichen Lautsbrecher gleich laut ist sobald ich irgendwie am Randsitz identifiziere fast alles aus dieser einem Lautsprecherköllung dann ist es natürlich kein immersives Erlebnis mehr sondern wenn ich an jedem Punkt mich bewegen kann um mit zugeschlossen Augen die Objekte an dem richtigen Stelle identifiziert und keine Technik mehr dazwischen wahrnehmen kann, sondern ich höre nur noch das eigentliche Objekt den eigentlichen Content der sich da hinten bewegt.
00:49:17: Das ist dann eigentlich meiner Meinung nach ein authentisches Immersives dieser Begriff Immersive.
00:49:23: Ich mag den nicht so richtig weil er eben so so overused ist oder eigentlich nicht präzatives aber es sind authentisches Erlebnis.
00:49:32: Immersif wird ja oft auch Ja zu spitze getrieben, dass die Leute dann so ganz aggressiv aus allen richtungen versucht haben irgendwelchen sound auf die leute zu schmeißen und gesagt das ist jetzt immersiv.
00:49:42: Das ist nur weil es aus allen Richtungen kommt.
00:49:44: heißt es noch nicht dass immer sie im hessiv ist sondern... ...das ist halt ein authentisches erlebnis ist.
00:49:51: das wäre so meine meine definition und das hat unsere technologie dahingehend ermöglichen.
00:49:58: das war sozusagen dieser diese zweite teil über den ich vorhin gesprochen habe.
00:50:01: wir haben eine audiokwelle im raum rekonstruiert so wie sie an diesem punkt eigentlich stattfinden würde.
00:50:10: das heißt, wir konnten das objekt frei mehr oder weniger frei im raum bewegen.
00:50:16: Und die verschiedenen wellen die zusammentreffen bauen dann ab diesen punkt quasi eine eine welle auf.
00:50:21: dies ist als wäre dort die violine.
00:50:23: ja dass heißt wir würden jetzt das objekt drei meter entfernt von uns links oder direkt rechts neben meinem Ohr wahrnehmen, obwohl es eigentlich von links oben kommt.
00:50:33: Man kann nachher nicht mehr den Lautsprecher als Quelle identifizieren selbst wenn man direkt davor die Nase quasi am Lautsprache dran hat.
00:50:40: Man hört zwar den Sound aber ist wie ein Fenster aus dem der Schall kommt und man hört nicht das sind jetzt hier die Lautsprechern die sich bewegen aber ich höre das Objekt was sich dort hinter oder neben mir bewegt.
00:50:53: Und das ist schon ein signifikter Faktor für eine authentische Reproduktion, weil man eigentlich die Technik, die dazwischen steht, akustisch eliminiert.
00:51:04: Madison Square Garden hat offensichtlich ja genau diese Möglichkeiten gesehen, die sich dann für Events und Konzerte und alle möglichen Dinge ergeben.
00:51:11: Und nach meinem Verständnis ist das Vier in Vegas nur der Anfang von etwas.
00:51:17: Also wenn ich das richtig gelesen habe soll das Konzept auch an andere Standorte kommen.
00:51:21: also die Kollegen haben da offensichtig was sehr Großes vor Augen gehabt Als sie euch auf der Messe getroffen hatten und ihr dann den ersten Besuch hattet in New York, um das also mal weiter sich anzunähern.
00:51:33: Und zu überlegen wie könnte man denn da zusammenkommen?
00:51:35: Also dem Kollegen war ja vollkommen klar dass die eine der größten und spektakulärsten Hallen da errichten werden.
00:51:40: und sucht nun also einen Audio Partner.
00:51:43: was sind denn so ein bisschen die vielleicht die Meilensteine die ihr im Vorfeld verabredet habt an denen das Vier euch auch gemessen hat, um zu sagen okay können wir weiter mit Holoplot gehen.
00:51:53: Also wir sehen das Potenzial klar und es gibt vielleicht keinen anderen der das kann.
00:51:56: aber was sind so die Punkte wo man auch sagt Es geht vielleicht nicht mehr weiter Was ja ein enormes Risiko für einen Fahnenstädter?
00:52:04: die Halle wird schon gebaut ist es geht alles los.
00:52:06: ich meine du kannst dann nicht irgendwie auf dem letzten Metern jemand austauschen
00:52:10: Absolut.
00:52:11: also ich mein man muss wirklich den Amerikanern da auch absolut Respekt Zollen.
00:52:17: ja das dafür sind sie bekannt.
00:52:18: die sind halt, die waren relativ schnell.
00:52:21: grade let's do it.
00:52:23: So eine demo und dann war die exekutist da war der der eigentümer millia der auch dort und er gesagt okay amazing ja ok lets go.
00:52:31: das heißt dann nicht ihr habt jetzt das projekt sondern das heißt wir fangen mal an gemeinsam zu arbeiten und zu gucken.
00:52:36: wir helfen euch Ihr helft uns, um dort hinzukommen und so sind wir in dieses Projekt rein gestartet.
00:52:43: Aber halt sehr schnell und erstmal anfangen und dann gucken wie weit man kommt und nicht wie es teilweise in Deutschland war.
00:52:48: okay erst mal fünf Jahre Brandschutz diskutieren bevor wir anfangen das war schon der unterschiedliche Mindset.
00:52:55: Wir waren, als wir angefangen haben, waren wir zehn Leute und der erste Call.
00:53:01: Da kann man sich vorstellen die Bauen, die haben die Ambition.
00:53:03: damals war das noch keine Sphere es war initial was noch ein bisschen anders aus aber da sind natürlich eine Amada an Beratern, an Teams, an Architekten, an akustischen visuellen Beraternen.
00:53:14: also das Gebäude hat ja fast drei Milliarden gekostet.
00:53:18: Da ist unheimlich viel Expertise mit dran, wir haben den ersten Core sitzen noch mit fünfzig Leute in dem Core drin.
00:53:22: Wir haben gerade das Partnership Agreement auch ein Investment gemacht.
00:53:25: Wir sind ganz happy, dann kommen wir an Bord und eine der größten Beratungsgesellschaften für Bau, Konzert, Akustik mit an Borde.
00:53:37: Kurze Welcome Runde und dann fangen die an ihre Präsentation zu machen.
00:53:40: Und Ihre Präsension für diesen Call, wo wir zum ersten Mal dabei sind ist dass wir eigentlich nicht die richtige Technologie sind und das man doch die Technologie von dem Marktführer nehmen sollte.
00:53:48: und hier sind die zehn Gründe warum?
00:53:50: Es war der Startschuss.
00:53:51: So Klassiker eigentlich!
00:53:52: Man weiß
00:53:53: schon so okay gut es geht jetzt anders los als ich mir das vorgestellt habe.
00:53:57: Ich hab gedacht wir kommen da ein bisschen mehr Excitement in den Raum aber das hat man schnell gemerkt.
00:54:02: Wir sind für sehr viele Leute in diesem Projekt auch ein großes Problem.
00:54:05: es gibt division der eigentümer.
00:54:07: Die wollen was neues die wollen das beste machen und dann gibt's einen riesen reisen Teil des teams der für die execution zuständig ist am ende des gebäude funktionieren schlüsselfertig abstellen muss mit einer gewissen sehr aggressiven timeline und budget, Und für die bist du erst mal ein großes Problem, weil die haben erst gefragt okay wie viele von euren Dingern müssen wo hängen.
00:54:24: Wie laut sind die was können?
00:54:25: Die was wiegen?
00:54:26: die werden wir an das Produkt noch gar nicht entwickelt.
00:54:28: So an dem zu der Zeitpunkt und ich habe gesagt er brauchen wir nächsten Monat und so weiter.
00:54:34: So ging es halt los.
00:54:36: Das heißt wir waren auf einer sehr extremen High Pressure Timeline ab Tag eins mit Gates die wir eigentlich alle drei Monate durchlaufen mussten.
00:54:48: Das waren immer binäre Geld, also wenn wir die nicht schaffen dann sind wir da im Prinzip raus.
00:54:55: Weil in diesem Projekt halt irgendwann Entscheidungen getroffen werden müssen.
00:54:58: Okay was wiegt das Ganze?
00:55:00: Wo kommt das hin?
00:55:00: Wie viel Power braucht es?
00:55:01: Es muss ja irgendwie relativ früh festgelegt werden Und es wurde schon auch oft versucht von einigen Parteien uns loszuwerden, in dem heimlich irgendwelche Shootouts zwischen unserem ersten Prototypen und dem Marktleading-Produkt organisiert wurden.
00:55:16: Jetzt gar nicht von den Eigentümern aber einfach von Leuten die wissen wollten können wir uns da drauf verlassen kann ich auch nachvollziehen.
00:55:25: So hatten wir eine sehr teite Timeline wo wir unheimlich in sehr kurzer Zeit große Technologiespringer Stückchenweise zeigen müssen, was immer festgelegt haben.
00:55:36: Was ist das nächste?
00:55:37: Was jetzt das Wichtigste ist um da durchzugehen und wir hatten auch starke Partner auf der Seite von MSG die uns natürlich geholfen haben diese Dynamiken zu managen.
00:55:46: alleine hätten wir das nicht geschafft.
00:55:49: aber so sind wir dann so step by step.
00:55:52: erstmal funktioniert diese Technologie überhaupt.
00:55:55: kann man dir auf diese Lautstärke heben?
00:55:57: funktioniert in der Skalierung?
00:55:59: wie genau sind unsere Vorhersagen?
00:56:00: auch, weil man sehr viel simuliert und sagt okay so wird es nachher klingen.
00:56:04: Sind diese Simulationsvorhersage die wir machen?
00:56:06: Sind sie überhaupt akkurat?
00:56:07: Sind die Akkurate auf das gesamte Frequenzband?
00:56:09: Wie verhält sich das?
00:56:10: Ist das physikalisch überhaupt möglich?
00:56:12: Was passiert bei den Temperaturänderungen in der Sphere wenn die Aircon angeht um plötzlich zwanzigtausend Leute runtergekühlt werden auf sechzehn Grad?
00:56:18: Das verändert die Diffraction vom Sound im Space.
00:56:23: Es kam immer so... Telefon geklingelt.
00:56:25: Irgendwer kam eine neue Idee, dass ein großes Problem entstehen könnte und wir mussten nächste Woche zeigen das wir es können.
00:56:31: So liefs wären wir noch versucht haben irgendwie die Kampagne aufzubauen, Produktionen aufzubauern, die Supply Chain und Co-Gage stattgefunden hat.
00:56:37: Das ist die ganze Welt irgendwie disrupted hat und wir natürlich auch einen Go To Market im normalem Markt gemacht haben um das Produkt an den Mann zu bringen.
00:56:46: Deswegen oft da der Frage was waren so die Schritte?
00:56:49: Unheimlich viele meist sehr technische Steps Und man muss auch sagen, einfach oft musst du halt auch Glück haben.
00:56:59: Weil wir oft an einem Punkt waren, wo es so war und so okay shit!
00:57:02: Es läuft noch nicht so oder wir wissen nicht ist das überhaupt machbar?
00:57:07: Also ist das von der computational power überhaupt umsetzbar was wir davor haben?
00:57:11: weil wir brauchen jetzt noch dieses feature und jenes feature und dann dauert das zu lange.
00:57:16: Geht es überhaupt auf diese Entfernung?
00:57:18: Geht das überhaupt auf dieser Eskalierung, kann das Netzwerk in so einem Gebäude überhaupt in der Geschwindigkeit die Audio-Signal... Also es kommt viele so Fragen, wo wir nicht wussten oder wir haben oft gedacht okay, that's it.
00:57:32: Wir sind jetzt an der Grenze des aktuell technologischen Machbarnes geht hier einfach nicht weiter und haben dann abends irgendwie das Office abgesperrt und waren so ja gut morgen müssen wir den sagen dass wir da keine Lösungen haben.
00:57:44: Und dann kam wieder irgendein Engineer, oft die Junior Engineers nie ich.
00:57:50: Irgendjemand kam mit einer super Idee und sagt hey ich glaube so und so können wir es vielleicht machen oder den und den Ansatz?
00:57:57: Oder wir haben es geschafft im letzten Moment noch jemanden zu heiraten, die uns dann wirklich in ihrer ersten Woche narsch gerettet haben.
00:58:07: ums mal ganz deutlich zu sagen also viele von diesen pinnical moments Viele Start-ups, wahrscheinlich so diese Experiences.
00:58:17: Wir hatten das halt anhand von einem so megaprojekt also nicht nur anhand vom diesen Projekt aber das war schon die starke Kraft, die sehr viel bestimmt
00:58:30: hat
00:58:31: natürlich auch sehr viel den Erfolg der Firma nachher definiert hat und viele von diesen Moments an denen wir einfach durchgehen mussten und gucken ok kriegen bis jetzt bis morgen hin oder kriegen bis nicht hin.
00:58:42: Ja,
00:58:43: es ist schon eine Herausforderung wenn man vor allen Dingen mit einem Bein schon auf der Baustelle quasi steht.
00:58:46: Das ist natürlich nochmal ein etwas anderer Druck und hat das auch bei Bauprojekten ja auch nicht so.
00:58:50: bei Olympiastadien hat man's immer wieder mal gehört die dann irgendwo noch ne tolle Wölbung hier haben sollen dass kein Mensch weiß aber ob man das Glas da überhaupt rein bekommt und man muss es dann vor Ort noch irgendwie hin bekommen.
00:59:00: also finde ich hoch beeindruckend und zeigt natürlich dass euer Team da auf allen Ebenen sich wahrscheinlich auch gebogen und gestretched hat wie man so schön sagt Das
00:59:11: ist eine echte Ingenieurleistung dieses Geburt insgesamt.
00:59:17: Was da drin ist und was die Visionen, die die MSG auch hatte und durchgesetzt hat also muss man echt sagen Wahnsinn!
00:59:24: Was die Leute in der ganzen unterschiedlichen Gewerke dort geleistet haben.
00:59:28: Also es ist eigentlich die furchtbarste Idee Eine Kugelrunde mit Glas also LEDs gefüllte Konzernteile zu bauen.
00:59:36: das ist das schlimmste was man akustisch machen kann.
00:59:39: Aber alleine so ein Gebäude mit dieser Grimmung in dieser Größe zu machen, spektakulär.
00:59:47: Allein unser Audio-System sind zweihundertfünfzig Tonnen, die in diesem Gebäude drin hängen.
00:59:53: Das heißt die Krümung der Sphere musste natürlich berechnet werden mit unserem Gewicht damit das Stahl sich dann so biegt was da oben reingeht und dass dann muss alles noch nachher zusammen passen.
01:00:03: also ich weiß gar nicht wie es geht aber das war schon Wahnsinn was sie da geleistet haben.
01:00:09: deswegen war natürlich so die Abhängigkeit aller Geberge zueinander extrem hoch.
01:00:13: War denn eigentlich zu dem Zeitpunkt, als es Vier bei euch dann investiert hat auch und ihr die Partnerschaft eingegangen seid?
01:00:21: war für dich das Ende insofern schon absehbar?
01:00:24: Dass sie sagt okay wenn uns das gelingen sollte könntet ihr unter Umständen ans Vier auch verkaufen.
01:00:28: oder war das eigentlich überhaupt keine Option die belastbar schon irgendwie absehnbar war?
01:00:36: war eigentlich nicht belastbar absehbar.
01:00:38: also ich habe eigentlich immer gedacht es passt vielleicht nicht so richtig rein in der engkonglomerat was die machen die machen mehr venues und weniger weniger technologie.
01:00:50: für mich war auch lange zeit sozusagen die frage ok wird das überhaupt funktionieren?
01:00:54: ja also weil weil die schritte so groß waren es gab dann wirklich so der.
01:01:00: ich glaube der punkt an dem dass erst.
01:01:03: Für alle so richtig klar wurde und auch für mich klar wurde war eine sehr große Demo, die wir als eines der finalen Gates machen mussten oder gemeinsam gemacht haben.
01:01:15: Und zwar war die Frage okay wie funktioniert das jetzt at scale in einem möglichst großen Raum?
01:01:21: Wir haben viele kleinere Sachen schon gemacht und verschiedene Projekte und Bahnhöfe
01:01:25: usw.,
01:01:25: aber es ist nicht the same!
01:01:28: Wie funktioniert das nun in einer riesigen Halle?
01:01:31: Und MSG war immer schon sehr bold, wenn es darum ging.
01:01:35: okay wir müssen jetzt irgendwie die Sachen testen umsetzen.
01:01:38: Also haben wir die größte Messerhalle Deutschlands in Leipzig angemietet für acht Wochen was auch ein siebenstelliger Betrag ist und haben dann das Für uns größte Systeme was wir bauen konnten und was auch eines der größten Systeme damals überhaupt auf der Welt wahrscheinlich was jemals aufgebaut wurde Aufgebaut und alles was wir an Material hatten da Reingeschoben und haben dann acht Wochen lang alle möglichen strukturierten Tests gemacht.
01:02:05: Wir haben die ganze Halle ausgeplastet mit Mikrofon und dann gemessen, okay, die Schallwellen passen die zu unseren Berechnungen?
01:02:11: Und dann haben wir ja also unabhängige quasi Passanten oder Gruppen von Menschen reingebracht, die dann mit verschlossenen Augen Dinge erkennen mussten alle möglich an Sachen alles getestet.
01:02:23: Und der letzte, der letzte Step war in der letzten Woche.
01:02:27: MSG war ja ein Ingesprächen mit U-Two die Residency ins Spiel zu machen als erste Opening Band sozusagen aber war noch nicht seint.
01:02:39: und dann hat Bono von U-Two gesagt okay er schickt seinen Sein Head of Audio, sein Live Sound Engineer Joe O. Das ist eine Legende im Live-Engineering als Joe O., einer der Top Sound Engineers der Welt.
01:02:54: Klar, Jede Show von you two gemacht.
01:02:57: Schickt jetzt zum Test nach Leipzig mit der Aufgabe.
01:02:59: gibt es auch Interviews von denen dazu gesagt mit der Aufgabe to break the system ja weil eigentlich waren sie kein Fan dieser neuen Technologie oder?
01:03:07: das war nicht klar.
01:03:09: is it gonna work?
01:03:11: Und er sollte am Montag kommen, war für zwei Stunden gescheduled und einmal sozusagen kommen testen und sollte wieder zurück.
01:03:22: Er kam dann und hat sich da hingestellt ans Mischpult dieser riesenglären Messerhalde was natürlich akustisch direkt mit der Gerüst, also schlimmer geht's kaum dem Riesen-Sounds-System und hat dann U-Two Tracks von Konzerten reingehauen auf einer phänomenalen Lautstärke, die ich so auch noch nicht gehört hatte aus unserem System.
01:03:42: Und hat dann eine Stunde lang einfach komplett das System an seine Grenzen gefahren und hat dann gesagt es ist besser was er jemals gehört hat und ist dann bis Freitag geblieben hat seine Rückreise verschoben mit seiner Frau die irgendwie krank war zu Hause gesagt er muss jetzt hier bleiben und war bis freitag da und hat immer wieder wie ein Kind in der Ecke gewartet wenn wir mit testen fertig waren aber jetzt nochmal auf hundert dreißig Dezibel YouTube spielen kann und ist am Ende der Woche zurückgefahren.
01:04:13: Und hat dann, wie auch in so einem Interview schreibt ein biblischen Report an Bono and the Edge geschickt und gesagt... Sie müssen die Sphere-Show machen, because this is the sound of future.
01:04:25: Und deswegen hat YouTube dann auch gesagt sie machen die Residency in Zvier.
01:04:30: und das war für mich dann eigentlich der Moment wo ich gemerkt habe als ich gesehen hab okay diese Person weil Audio ist ein sehr subjektives Hearerlebnis und das differenziert sich nachher auf einem Niveau da kommst du auch über Jahre so nicht mehr hin dass du wirklich sagen kannst Ist das jetzt wirklich besser als das?
01:04:48: Wenn du auf dem Level spielst, also bist du angewiesen... ...auf die Orn von den Leuten, die einfach ihr ganzes Leben lang nichts anderes gemacht haben wie es in vielen Bereichen so ist.
01:04:56: Und natürlich an meine Leute ja und natürlich gesagt okay das is really great!
01:05:01: Ja auch andere.
01:05:03: aber dann das von Joe Ohr und You Too zu hören und sagen sie machen die schon.
01:05:07: deswegen war da für mich der Moment so ok.
01:05:09: ich glaube jetzt.. Ich glaube was wir machen wird funktionieren weil ich wusste ok die Produktion alle anderen Sachen dass er auch zu hunderttausend Challenges die man da noch hat kriegen wir hin.
01:05:18: Da muss noch das alles auf der Zeitachse passen und so, aber da war dann klar okay was wir jetzt hier die letzten Jahre entwickelt haben wird glaube ich funktionieren.
01:05:27: Man ist in der Punkt gekommen Roman als klar wurde dass vier ist vielleicht an einem Punkt wo sie sagen Wir möchten nicht nur jetzt ein die Veranstaltungslocation damit ausstatten mit eurer Technologie sondern zu sagen wir möchten holo plot kaufen.
01:05:41: Was?
01:05:41: Was war der ausschlaggebende punkt?
01:05:43: oder vielleicht vorabgefahren von wem es die Initiative ausgegangen solche Gespräche überhaupt zu führen?
01:05:51: Es war schon klar, dass Sphere MSG absoluter Evangelist unserer Technologie waren.
01:06:01: Also die waren wirklich der Firmen-Belieber und haben das in alle ihre Revenues jetzt bis auf den Garten jetzt aber der wird auch noch kommen alle Revenus implementiert.
01:06:11: also sie waren einfach absolut konvinzt war natürlich ja auch investiert.
01:06:15: Aber das größere Commitment war, dass sie es in ihre Venues installiert haben.
01:06:21: Es war schon klar, dass die immer Interesse haben, aber es war nicht so richtig klar ob das jetzt eine Exit-Möglichkeit für Sie wäre.
01:06:29: Das war für uns dann so, dass wir Ende der Jahre beginnt.
01:06:36: Dann auch mal gesagt haben okay, wir würden eigentlich nochmal eine Finanzierungsrunde machen so für die nächste Wachstumsstufe.
01:06:41: Wir hatten ja eigentlich keine gemacht die ganze Zeit.
01:06:43: Ich habe gesagt ok ich würde gerne noch einmal eine machen und ich würde auch gerne auf der Investor Seite eigentlich dann noch jemanden neues dazu holen damit wir nicht nur den größten Kunden und Investors alles ein bisschen sich ausbalanciert am liebsten Finanzinvestor und dann arbeiten wir uns da irgendwie step by step weiter hoch.
01:06:58: Und in dem zugekam immer mehr strategisches Interesse von anderen Playern aus der Industrie, die dann Interesse hatten uns eigentlich zu kaufen.
01:07:09: Die Runde hat sich so ein bisschen zusammengebaut.
01:07:11: auf der einen Seite habe ich war nicht so richtig happy mit den Investoren und gesagt okay das ist schon ganz gut aber ich weiß nicht ob es jetzt das richtige Setup ist.
01:07:18: und auf der anderen Seite kamen die Strategien die gesagt haben hey wir hätten da eigentlich Interesse euch
01:07:22: zu kaufen?
01:07:26: MSG besprochen und dann wurde schon klar, dass die sagen.
01:07:30: Sie haben ein bisschen, ja also ist viel so abhängig von dieser Technologie.
01:07:34: das ganze der ganze venue funktioniert nur jetzt und auch alle zukünftigen venues mit holo plot technologie.
01:07:41: Dass das jetzt jemand anders kauft ist für sie auch einen Risiko.
01:07:45: es heißt da kommen viele fragen dann auf okay was machen wir?
01:07:47: Und wie würde das und wie sichern wir uns da ab etc.
01:07:49: etc.
01:07:50: Sondern habe ich sehr gut.
01:07:52: andere möglichkeit ist natürlich dass auch das ihr es kauft.
01:07:54: Ähm, die Firma und das haben sie dann noch innerhalb von zwei Wochen getan.
01:07:58: Also da war dann relativ klar, die Entscheidung ging dann super schnell nachdem die Opportunity dann da war und ich das mal ausgesprochen hatte... ...und war ein super Liner einfacher Prozess weil die ja seit sieben Jahren oder seit sechs, sieben jahren in der Firma drin waren das ganze Team kannten keine Frage mehr zur Technologie hatten und also war ich noch egal ob andere das kaufen oder nicht.
01:08:20: So nach dem Motto, was natürlich viele große andere werden ja auch die Moschellen mit Dina gemacht, was ähnlich so groß ist wie die Sphere nur auf einem anderen Produkt Riesenprojekt.
01:08:30: eine Million Menschen passen in diesen Moschee rein.
01:08:33: aber für sie war klar hey das ist für uns so wichtig essentiell.
01:08:36: wir bauen jetzt mehrere von diesem Sphere.
01:08:38: Sie bauen jetzt einen in Abu Dhabi jetzt haben sie an den Washington Nouns.
01:08:40: es wird noch weitere kommen.
01:08:43: So, we wanna own this company.
01:08:47: Und war für mich dann auf dem Exitweg insofern auch gut dass ich jetzt keine fünf Jahre Earnout Struktur hatte sondern gesagt habe okay ich bin dann auch operativ.
01:08:58: als CEO würde ich mich in diesem Szenario auch nach ein paar Monaten rausziehen und beraten noch tätig aber mir braucht keiner wenn ich intern nicht mehr die Entscheidung treffen kann weil ich hab einen super Team.
01:09:08: Wir müssen das mal machen.
01:09:10: Und wenn der neue Eigentümer klar weiß, was er
01:09:12: will, dann
01:09:13: stehe ich da nur im Weg und war für alle Beteiligten auch okay.
01:09:18: Also es hat dann gut gepasst schlussendlich dass die Firma dahingehend zu übergeben.
01:09:23: Ich habe mich auch gut gefühlt weil ist schon Mitarbeiter und die Firma die Technologie eigentlich zum größten Fan übergewandert ist.
01:09:30: Da hätten wir einen Wettbewerber oder der konventionellen Welt irgendwie verkauft.
01:09:35: Dann wäre es hart gewesen, weil von Anfang an musste dich dort verteidigen und sagen, warum ist deine Technologie besser?
01:09:40: Und alle reden am Rhein.
01:09:41: Ist auch ein möglicher Weg klar!
01:09:43: Aber die sind dort natürlich mit offenen Händen gelandet und auch mit sehr viel Bereitschaft weiter diese Technologie zu investieren und neue Sachen zu machen und das war natürlich auch fürs Team super.
01:09:53: Wenn man die Geschichte dann so sieht, dann ist dir da ja was gelungen wovon eigentlich jeder Gründer am Ende immer träumt dass es dann so ausgeht wenn du heute mit jungen Gründern sprichst im Technologiebereich die dich um Rat bitten und sagen, Oman was können wir denn jetzt aus deiner Geschichte lernen?
01:10:10: Also was sind die Dinge, die ihr bei Holopod richtig gemacht habt.
01:10:15: Die bis zu einem gewissen Grad auch replizierbar sind also so schwierig?
01:10:18: das ist natürlich sehr spezielle Industrie jeder Fall es immer einzeln.
01:10:21: aber was sind solche Dinge wo du sagst, die Empfehlungen was ihr richtig gemacht habe oder auch Dinge die ihr falsch gemacht haben wo er sagt diesen Fehler muss man nicht unbedingt nochmal wiederholen was was sind Dinge die du mit gibst?
01:10:35: Ja, ich meine es sind natürlich sehr viele Dinge die man da erlebt hat und ich glaube das ist immer... Ich tue mich immer so ein bisschen schwer mit so generelles Statements zu machen ohne dass sie so spezifisch auf.
01:10:45: Aber ich glaube also wir haben das nur geschafft weil wir ein phänomenales Team hatten, weil wir phänominales Talent hatten.
01:10:54: wie haben wir phänominales talent bekommen als kleine Company die am Anfang auch nicht viel zahlen konnte?
01:11:00: Wir hatten glaube ich eine spektakuläre Vision und wir hatten glaube Kultur, indem wir den Leuten, wo ich nicht versucht habe, den Leuten immer maximale Freiheit zu geben in ihrer Entscheidungsgewalt und Ownership zu übernehmen für gewisse Themen.
01:11:13: Ja vor allem auf der Entwicklungsseite aber auch nach dem Bereich man gesagt okay wenn ihr glaubt ihr kriegt das so oder dass es so besser you own it.
01:11:20: ja weil ich will nicht derjenige sein der hier irgendwie alles diktiert.
01:11:24: Das müsst ihr schon selber machen.
01:11:25: Ich glaube das hat einfach am Anfang paar sehr gute Leute zu uns gezogen Und die haben wiederum dann sehr gute leute angezogen.
01:11:36: also wir hatten dann schon so ein flywheel, wo plötzlich so ein paar liebt leute zu uns kamen und dann haben die einfach dreißig leute geheiert aus ihren alten teams.
01:11:46: Und zwar alle die besten dort die gesagt haben die sonst gekommen sind gesagt ich komme hierher weil ich mit der person an dieser neuen challenge arbeiten wollen würde.
01:11:53: ne und deshalb dann schon intern natürlich auch so.
01:11:57: So ein Kulturbeschleuniger gebracht und der wiederum hat mehr Talent angezogen.
01:12:00: Also das war nachher ein sehr cooles Momentum, zu sehen was es eigentlich braucht um Top-Talent so anzuziehen auch wenn du die am Anfang vielleicht gar nicht bezahlen kannst weil du ihnen halt Freiheit gibst etwas zu machen in einer großen Visionen der sie sich irgendwie ausleben können.
01:12:16: und da hatten wir einfach Glück dass wir natürlich eine Vision und so ein Produkt haben was uns das irgendwie erlaubt hat.
01:12:21: aber ich glaube das ist für die meisten Companies eine Frage von, wie positioniere ich das und wie definiere ich es?
01:12:26: Und ich glaube auf der anderen Seite ist die Experience war immer super.
01:12:31: Es ist natürlich immer super wichtig.
01:12:32: also wir haben viele Leute geheiert, die echte Korrifhen auf ihrem Gebiet sind den Bereich vorher absoluter Experten.
01:12:38: sonst gibt es sehr viele Shortcuts aber sehr oft kamen durchbrechende Ideen und auch Lösungen, die uns wirklich manchmal aus dem Dreck gezogen haben.
01:12:48: from the young in Hungary.
01:12:50: Also wir haben sehr viele Werkstände gehabt und die meisten von diesen Werkständen haben wir später auch angestellt, weil einfach Top-Leute dabei waren.
01:13:00: Die einfach kreativ neu gedacht haben und jetzt auch die Möglichkeit hatten in den Tiefen sich da zu entfalten und nicht von oben Prozess und so muss nur diese Aufgabe machen sondern die haben auch coole Aufgaben bekommen und kam dann mit super Ideen auf.
01:13:12: Und ich habe oft den Fehler gemacht oder oft mit mir selber lange gerungen, gerade wenn man dann so auf Management und überlegt was brauche ich so viele Leute usw.
01:13:22: Habe ich mir die Zähne ausgebissen immer so auf CVs an welcher Experience und bei welcher Firma waren die Feuerwehr?
01:13:28: Was haben sie schon gemacht?
01:13:29: und klingt das alles?
01:13:30: irgendwie ist da die Reputation und so weiter und sofort um.
01:13:32: meistens muss ich ehrlicherweise mir dann irgendwann eingestehen Bei vielen war es einfach War das einfach nicht der ausschlaggebende Erfolgsfaktor, sondern der Ausschlaggebenden Erfolks Faktor war einfach Personal Fit.
01:13:46: Zu mir zur Company und diesen Hunger jetzt.
01:13:50: I'm gonna get this shit dann so.
01:13:52: na und wir haben dann später versucht vielmehr einen ganzen hiring Prozess eigentlich darauf auszulegen Und das hat uns unfassbar nach vorne gebracht und es hat für mich auch sehr viel einfacher gemacht im im rekrutieren von meinem team.
01:14:05: Wie ich die leute nachher bewerte, weil ich bin immer wieder in diese alten muster auch verfallen zu sagen ich muss jetzt ja ich brauche jemand mit dem um den background und so weiter und sofort aber am besten haben eigentlich die leutige funktioniert wo ich einfach ein gutes bauchgefühl hatte und klar sind die stationen die sie vorhergemacht haben sind wichtig.
01:14:21: aber das ist nicht der also es nicht der wichtigste faktor von dem sich dann alles nachher geben muss sondern Die Prioritäten haben sich sozusagen verschoben.
01:14:30: Ich glaube, eine Challenge die wir hatten und die wahrscheinlich auch viele andere Firmen hatten... Wir waren jetzt in einer Firma mit relativ wenigen Investments geschafft hat irgendwie sich zu entwickeln.
01:14:41: Das heißt, wir haben viel Umsatz gemacht.
01:14:42: Auch den größten Umsatz von einem großen Lead-Customer aber auch vom anderen.
01:14:46: Und die Challenge bei dem Lead-customer ist natürlich der hat auch Vorstellung wie das Produkt sich entwickeln muss.
01:14:55: Wenn die Sphere sagt, gebrauchendes So und so dass es für uns funktioniert dann kannst du da schwer sagen mache ich nicht.
01:15:01: Weil klar ist das größte Projekt willst du gewinnen ist natürlich auch super wichtig aber Es war schon eine große Challenge für uns und ich glaube wir haben's auch nachher nicht nicht voll geschafft bei dem ersten Produkt was ihr damit auf den Markt gebracht habt das ist auch für den Markt passt.
01:15:18: Ja, weil der Lead-Customer teilweise sehr spezielle Anforderungen und die versucht man zu erfüllen um das Projekt zu gewinnen.
01:15:24: Aber ist es nachher noch das Produkt was wirklich am Markt passt?
01:15:27: Und manchmal hat man diese Wahl nicht.
01:15:29: also wir hatten diese Wir hatten teilweise keine Wahl.
01:15:32: Es musste so passieren wie's dort funktioniert und da haben sie möglichst versucht dass es dann auch gleichzeitig für alle anderen noch mit funktioniert.
01:15:38: aber die Priority war erst mal dieses Produkt um dann weiter zu rettieren.
01:15:42: Was natürlich auf der Hardware Seite nochmal Reskante ist weil natürlich die Entwicklungszyklen deutlich länger sind, da kann ich nicht einfach ein Update machen und jetzt funktioniert es auch für alle anderen sondern.
01:15:53: Ich habe halt sehr lange Procurement und Entwicklungs-Zyklen.
01:15:57: Und das ist ein Thema mit dem wir dann nachher ein bisschen gekämpft haben, dass wir gesagt haben okay das Produkt ist mega aber es ist für viele im Markt zum Beispiel zu teuer.
01:16:06: ja weil wir halt auf Performance Qualität Maximierung gesetzt haben damit es in diesem Projekt alles sozusagen liefert.
01:16:15: Aber für viele im Markt dann nachher eigentlich, dass vielleicht auf dem Level nicht notwendig gewesen wäre.
01:16:21: Das hat uns danach ein bisschen spriger gemacht Und das ist was, glaube ich, wo man aufpassen muss.
01:16:28: Dass man sich nicht an einem Kunden irgendwie verliert.
01:16:30: ein bekanntes Problem wahrscheinlich.
01:16:32: Das ist ein bekanntes Problem und gleichzeitig ist sozusagen ja umso glücklicher dann der Umstand wenn man sagt man findet in dem größten Fan wie du es genannt hast nachher auch den potenziellen Käufer oder den tatsächlichen Käufe.
01:16:44: Das sind natürlich dann im Rückblick gesehen eine absolut traumhafte Geschichte, wenn es so ausgeht.
01:16:48: Man kann's natürlich von vornherein nur schlecht designen.
01:16:51: Das is' glaube ich auch ne wichtige Erfahrung.
01:16:54: Wenn man mal noch ins Heute und in die Zukunft schaut Roman, erzählen wir uns nur noch ein bisschen jetzt.
01:16:59: Die Holoport Geschichte wird natürlich immer mit dir bleiben und du bist da beratend auch noch aktiv.
01:17:04: aber was tust du sozusagen im Schwerpunkt heute um?
01:17:07: vor allen Dingen?
01:17:07: Was begeistert dich?
01:17:11: Also mich begeistern viele Themen und ich schaue mir viele Themen an.
01:17:15: also für mich schon beschlossen festgestellt Ich funktioniere am besten und habe am meisten Spaß daran wenn ich unternehmerisch tätig bin.
01:17:23: Ich mache ein paar Investments.
01:17:26: Da gibt es andere Leute, die das professionell machen und besser machen können.
01:17:29: Und ist jetzt eher so ein bisschen aus Interesse, weil mich gewisse Themen interessieren und man kann gut da reingucken.
01:17:35: Aber ich merke, ich bekomme am besten den Kick und die Energie und die Lust wenn's auf irgendeine Art von unternehmerische Aufgabe ist.
01:17:42: Ich würde mich nicht zurückziehen sagen, ich bin nur Investor.
01:17:45: Das bin ich glaube ich nicht der Typ für und schaue mich um.
01:17:50: was sind die neuen Themen?
01:17:50: Ich habe erst mal einen ja Komplettpause gemacht, was super war dann mich langsam wieder angefangen mit vielen neuen Themen zu beschäftigen.
01:17:57: Und dann kommen natürlich auch viele Themen irgendwie rein und viele Opportunities, neue Sachen... Ich habe gemerkt ich muss mich erstmal damit beschäftigen was ich eigentlich machen möchte.
01:18:08: in welchem Setup?
01:18:08: weil es ist sehr einfach direkt das nächste zu machen.
01:18:11: Es gibt immer kann sofort ein neues machen.
01:18:14: Gibt's irgendwie einen Team oder jemand ist da und du kannst dir jetzt helfen.
01:18:17: Das klingt gut!
01:18:18: Du kannst es sofort weitermachen aber Wenn du es halt schon irgendwie eins oder zwei mal gemacht hast, weißt du what you're gonna sign up for.
01:18:24: Ich sehe mich zehn Jahre so zu arbeiten auf dem Thema zu arbeiten mit der Intensität zu arbeiten, mit was für Partnern will ich arbeiten?
01:18:35: Wer ist im Team dabei?
01:18:36: also sehr viel klar.
01:18:38: das Problem, was sich löse aber vor allem wie ich es löse mit wem ich zusammen arbeite und in welcher Abhängigkeit.
01:18:43: wie unabhängig kann nicht sein.
01:18:45: Und momentan... Ich merke immer wieder mich interessieren die großen technischen herausforderungen und da kommt sehr viel energie in mir auf.
01:18:55: Ich merk aber auch okay, es ist etwas was ich jetzt schon gemacht habe.
01:18:59: schließt sich nicht aus dass ich noch mal mache und du kommst weiß nicht ob das der weg für mich jetzt unbedingt den nächsten fünf sechs jahren ist.
01:19:06: also sagt das muss ich jetzt direkt gerade nochmal machen.
01:19:08: ich hab gerade vor allem spaß auf Geschäftsmodelle zu gucken relativ nah am Cashflow sind, die profitabel sind.
01:19:17: Die vielleicht auch mehr consumer-oriented sind in dem Markten, den ich mich gar nicht so irgendwie auskenne und gerade jetzt natürlich mit dem AI Thema super spannend verändert irgendwie alles ja.
01:19:30: aber die Frage ist was bedeutet das eigentlich für die Welt nachher?
01:19:35: Also leben wir alle im Paradies in zehn Jahren oder führt das irgendwie zu einer... Konzentration von Power und Erhöhung der Ungleichheiten.
01:19:44: Ich glaube, das Risiko ist dass es sich ein bisschen in die Richtung auch entwickelt so dass alle vom Grundeinkommen im Paradiesleben sehe ich noch nicht.
01:19:56: was aber glaube ich schlussendlich immer wichtig sein wird und immer mehr wichtig sein würde ist die menschliche Komponente.
01:20:01: also wir merken jetzt schon okay AI führt zu einer gewissen Müdigkeit, egal ob ich jetzt Texte lese oder Posts oder Content.
01:20:10: Man sieht es ja in den meisten Fällen und ich glaube das mit weiterzunehmen und der menschliche Faktor die menschlichen Kreativität diese menschlich persönliche Experience wird glaube ich in Zukunft ein sehr hohes Gut werden... ...in jeglicher Form!
01:20:27: Ich finde spannend was man damit machen kann.
01:20:29: also weil ich einfach glaube dass ist gonna be a scarce resource in der Zukunft.
01:20:35: Man kann ja super viele spannende AI-Themen machen, finde ich auch mega spannend.
01:20:39: aber ich tue mich ein bisschen schwer mit der Voraussage okay wie sieht es in zehn Jahren aus?
01:20:43: auf dem Thema dass sich sagt da hätte ich jetzt gerade die klare Idee zu sagen that's the thing.
01:20:49: und deswegen gucke ich eher wie kann man KI sinnvoll nutzen um besser zu arbeiten um die menschlichen Komponenten Kompetenzen und Erfahrungen zu befeuern?
01:21:02: Also ich glaube, das wird tatsächlich ein großes Megathema.
01:21:04: und auch da.
01:21:05: Das Schöne ist ja eigentlich wenn man jetzt die etwas positive Arbeitshypothese mit KI hat dann würde sich ja auch... Eigentlich würden sich die Freiheitsgrade ja nochmal um viel viel viel Vielfaches erweitern.
01:21:19: also für jeden einzelnen im Idealfall und natürlich auch für Organisationen und für Geschäft wo man genau sagt vielleicht ist das ja dann eben auch gar kein Widerspruch wenn man an der Schnittstelle dann dessen was du gerade beschrieben hast so auch als neue Bedürfnisse Was kann man schaffen?
01:21:31: Das kann analog sein, aber es kann eben auch digital unterstützt sein.
01:21:34: Also wer weiß wo da sich was auftut.
01:21:38: Genau also ich glaube das natürlich irgendwie wahrscheinlich mehr Zeit zur Verfügung steht und man die einsetzen kann und man glaube ich dann den menschlichen Faktor als ein hohes Gut auch irgendwie noch ansehen wird.
01:21:52: Und ich glaube dass sind spannendes Feld.
01:21:53: Da kann man alle möglichen Sachen machen.
01:21:54: Sound ist ja auch so ein Thema.
01:21:56: Ähm, die kann ich nicht über eine KI generieren.
01:22:01: Schlussendlich... Also klar kann ich die Musik über eine KAI generieren lassen aber die Reproduktion des Erlebnis Ich höre etwas was physisch auf meinem Körper sozusagen einwirkt ist ja erstmal ein echtes äh... Ein echtes Erlebnis und ich glaube... Das habe ich oft gemerkt.
01:22:16: Es hat mich auch super Spaß gemacht in der HoloBlood-Zeit wenn du diese Erlebnisse erzeugst Du kommst irgendwo hin es ist ne Demo das ist ein Event Und du hörst das Produkt und die Leute sind dort und die Augen leuchten Was?
01:22:26: Ist ein richtiger emotionaler Output, der da stattfindet.
01:22:30: Das hat super viel Spaß gemacht und ich glaube an dieser Schnittstelle auch in anderen Industrien gibt es spannende Sachen die man machen kann.
01:22:40: Also ich finde das war jetzt eine sehr außergewöhnliche Geschichte, an der du uns teilhaben lassen.
01:22:46: also von einer Garage in Potsdam sind wir über das Sphere.
01:22:50: Wir waren mit dir bei einer Motterei in der Arktis und haben so ein Gefühl glaub' ich auch bekommen wie du in die Zukunft guckst.
01:22:57: Ich habe den Eindruck, man wird dich auf jeden Fall dort wieder antreffen als Unternehmer an einer der Schnittstellen eben der relevanten technologischen Entwicklungen, der gesellschaftlichen Entwicklung und der wirtschaftliche Entwicklung, die wir sehen.
01:23:10: Ich hoffe Roman, wenn es soweit ist dass wir früh davon mitbekommen und das wir dich dann wieder einladen können Wenn es zu unserem Titel Diebtag Unlock passt.
01:23:19: ich glaube Dieser Episode war schon mal sehr, sehr interessant.
01:23:22: Vielen Dank für deine Einblicke und die Offenheit!
01:23:25: Und für deine Begeisterung, die bei mir zumindest vollkommen übergesprungen ist... ...und ich würde mich sehr freuen wenn wir uns auch in diesem Setting bei Zeiten vielleicht nochmal wiedersehen.
01:23:35: Ja, sehr gerne!
01:23:36: Vielen Dank!
01:23:36: Ich danke dir!
01:23:37: Ciao!
01:23:40: Danke Thomas.
01:23:41: Das war ein Gespräch, wie ich es sehr gerne angehört habe.
01:23:45: Ich meine das tue ich immer bei deinen Interviews aber auch hier nochmal ganz besonderen weil ich dieses Audiothema hoch interessant finde und ich finde natürlich auch Unternehmer Geschichten sehr interessant und ich find die von Roman Sick ist eine erstmalklasse und sehr erfolgreiche Unternehmergeschichte aber auch wieder eine besondere, weil sie zeigt auf welche unterschiedliche Art und Weise Sie zustande kommen können und wir sprechen ja in Deutschland so oft von Hidden Champions bis dato zumindest für mich sehr hidden, aber sicherlich auch wieder ein Champion und man muss ja auch so sagen.
01:24:16: Auch aus einer anderen Perspektive heraushidden weil dieses Unternehmen ja bereits existierte bevor er reinkam und das ja noch nicht ganz so erfolgreich war um was mir einfach nochmal das Augenmerk darauf gelegt hat.
01:24:31: Es ist wie bei jeder Technologie in der Breite und der Fülle der möglichen Anwendungen.
01:24:36: Und wir sprechen ja dann gerne von den sogenannten Newscases oder wo es die sogenannte ich mag das Stichwort nicht, aber es wird regelmäßig genutzt über die Killer-Applikation, die es dann braucht, wo diese Technologie genau ihren Mehrwert ausspielt.
01:24:48: Das wird mir manchmal so diskutiert als wäre das eine... Wie soll ich sagen, als wäre das eine methodische Herausforderung?
01:24:55: Und ja es gibt auch Methoden.
01:24:56: Viele Grüße an meinen Kollegen Peter Keins von der WU Wien, der das Technological Competence Leveraging erfunden hat was eine ganz tolle Methode ist um systematisch Anwendungsfälle von Technologien abzuleiten.
01:25:08: aber du brauchst immer Menschen die in der Lage sind das zu tun und der Unternehmer, die Unternehmerpersönlichkeit Roman Sigg ist halt der entscheidende Baustein gewesen um ein existierendes Stück Technologie mit einem groben Anwendungsfeld nachher in etwas, um zumindest was eine solch erfolgreiche Firma geworden ist.
01:25:28: Und das ist mir einfach noch so wichtig zu transportieren... Das genau der Grund ist auch, warum wir Unternehmerpersönlichkeiten brauchen.
01:25:36: Um aus diesen ganzen Technologiepotenzialen in Deutschland die dafür entsprechenden nicht nur Anwendung sondern natürlich nachher auch Geschäftsmodelle ein Team aufzubauen was das Ganze auskalieren kann und können wir gleich noch darüber sprechen diesem ganzen Druck den man ausgesetzt ist als kleines Unternehmen dann irgendwie gegen große und mit so einem großen Auftrag und nachher in das vier.
01:25:55: ich muss sagen ich war vor zwei Jahren mit der Familie auch vor Ort, von außen schon unglaublich natürlich beeindruckend diese Kugel und wie sie dann auch beleuchtet ist.
01:26:05: Und die halbe Stadt erstrahlt.
01:26:08: leider habe ich es noch nicht geschafft von innen das Ganze zu erleben.
01:26:11: Es muss ein unglaubliches Erlebnis sein so wie ihr das und ihr beide das ja herausgearbeitet habt im Podcast.
01:26:16: aber Ich möchte mal darauf zurück dass einfach dieser Unternehmer Roman Sek den Unterschied gemacht hat
01:26:23: für
01:26:23: diese Technologie.
01:26:25: Das fand ich auch noch mal sehr beeindruckend und das Ganze auf eine sehr ruhige und geräuschlose Weise möchte ich fast sagen, um hier ein Bild zu bleiben.
01:26:36: Da ging es mir genau wie dir auch die Geschichte von Hullplot bei mir bis vor kurzem nicht bekannt.
01:26:40: Und ich habe mich dann gefragt, wie konnte ich das denn eigentlich nicht mitbekommen?
01:26:43: Also jetzt gab's diese Innovationspreise aber das waren einer der wenigen Punkte und dann bis zum Verkauf wo man vielleicht hätte was hören können, aber ich hab es schlichtweg nicht mit bekommen liegt, glaube ich, einerseits vielleicht ein bisschen an der Industrie.
01:26:56: Er ist nicht darauf angewiesen damit jetzt permanent auf jede Bühne zu steigen und für sich oder fürs Unternehmen zu werben sondern das geht dann um den Kundenkontakt.
01:27:06: aber es hat mir schon auch noch mal gezeigt dass gibt eben auch mehrere Welten in der Startup-Welt.
01:27:11: Es gibt eine Welt die braucht diese Bühnen sehr viel mehr braucht.
01:27:14: die Aufmerksamkeit muss permanent erstrahlen um Investoren auf sich aufmerksam zu machen.
01:27:19: Das ist natürlich ein gewisser Vorteil, wenn du selbst finanziert bist oder umsetzenfinanziert bist.
01:27:25: Dass du nicht permanent sozusagen nochmal Umwänscher-Kerpeten werben musst und Investoren auf dich aufmachen musst.
01:27:31: Wann ich sehr sympathisch ehrlich gesagt auch mal so jemand in der Szene zu erleben, der sehr erfolgreich ist aber auch nicht als Dauerlautsprecher für sich als Person und für sein Unternehmen unterwegs ist?
01:27:42: Ja, natürlich zu einer Zeit.
01:27:44: Ich fand auch das nochmal ganz interessant weil du gerade Bühne ansprichst geht ja auch darum ist ein Ökosystem bereit für solche Art von Unternehmen und die Innovation?
01:27:55: hat er davon gesprochen als er begonnen hat?
01:27:57: der ganzen Investoren Kanten Software, aber irgendwie wenn dann so ein Hardware Teil dabei kommt, wird es halt schon schwierig.
01:28:04: Ich erinnere mich auch an Philipp Barske der natürlich auch erstmal sehr unerfolgreich war, Investorengelder einzusammeln und umso erfolgreicher war sie kundener zu innovieren und dadurch an den Weg gegangen ist, der nachher doch zum sehr großen Erfolg geführt hat und das hier genauso der Fall gewesen.
01:28:19: Das hat ihn dann hier gezwungen wirklich eng am Kunden zu sein und ich finde es auch nochmal noch mal spannend.
01:28:26: Jetzt haben wir ja auch schon zum Einstieg darüber gesprochen, was eigentlich Audio-Technologie in der alte Welt ist wie viel wir da vorne auch bei uns in Deutschland entwickelt haben.
01:28:34: Und heute fundamental der Unterschied, wenn jetzt die Software reinkommt und moderne Computing Power in dieser Kombination überhaupt nur diese Möglichkeit da ist.
01:28:45: Es braucht einfach die Verbindung von beiden Welten, weil die Software allein macht keinen Ton aber der Ton kann nicht so gezielt für unterschiedliche Use Cases so designt werden.
01:28:55: Das ist ja wirklich ein Handwerk fast diesen Algorithmus zu kreieren.
01:28:59: dass er das schafft was auch hier das Hörerlebnis anders macht glaube ich spannend wieder wie hier beide Welten zusammen wachsen und wir natürlich jetzt ein Gesamtökosystem wieder in Deutschland haben, wo Investoren beide Welte immer besser und sehr gut verstehen.
01:29:14: Das macht mir große Hoffnung dass wir noch viel mehr Innovationen hier aus Deutschland erleben können.
01:29:18: Man kann glaube ich auch ein gewisses Muster erkennen.
01:29:20: also so im Sinne von was hat denn vielleicht zu dieser Unternehmergeschichte dann auch geführt?
01:29:26: Mir ist genau das auch aufgefallen.
01:29:28: Das Thema komplementäre Innovationen, also eine Innovation im Bereich der Chips oder eine technologische Weiterentwicklung in dem Bereich der chips ermöglicht plötzlich überhaupt erst das was die Kollegen sich im Audiolabor ausgedacht haben.
01:29:40: Also da kommen dann zwei technologischen Entwicklungen plötzlich zum richtigen Zeitpunkt zueinander und ermöglichen dann etwas Drittes Neues.
01:29:47: Das ist so einer Parallele.
01:29:48: Das haben wir ja in anderen Fällen auch schon diskutiert Kernfusion zum Beispiel Quanten Computing Da finden wir die Sachen auch.
01:29:55: Zweiter, was ich noch mal so als Muster ganz interessant fand war das Thema früh rausgehen mit einem Prototyp der vielleicht auch nicht alle Funktionalitäten abdecken kann und noch ein bisschen wackelig ist.
01:30:08: Man spricht dann ja immer von minimal viable product MVP.
01:30:11: aber schonmal eine Demonstration zu haben mit der man rausgehen kann um den Bedarf in der Industrie festzustellen und andererseits einen potenziellen Kunden einfach zu zeigen was man kann Das ist glaube ich so ein zweites Element gewesen.
01:30:24: und drittes Element.
01:30:26: Das arbeiten mit starken Partnern, also wenn du dich auch an das Gespräch mit Lilian Schwig von PsyLib, Batterie Recycling erinnerst.
01:30:35: Also sehr schnell mit den potentiellen Kunden zusammen zu arbeiten oder auch Felix Pernbacher im Autoindustrie.
01:30:41: Wenn du neue Antriebe entwickelst eben sehr früh auch schon mit den OEMs in Kontakt zu gehen Und hier hat Roman das finde ich auch nochmal sehr gut beschrieben zu sagen Du brauchst diese Leute die auch ein Problem haben, die sich transformieren wollen.
01:30:54: Die was Neues ausprobieren wollen und damit ihr zusammenarbeiten.
01:30:57: Und ich glaube ein ganz wichtiger Faktor dabei ist aber auch das dann mit den Liedern in der entsprechenden Industrie zu tun.
01:31:08: Wenn diese Zusammenarbeit gut funktioniert natürlich auch positiv abstrahlen auf andere so dass man sagt Mensch wenn sie mit denen zusammen arbeiten können naja gut dann wäre es für uns ja auch hoch interessant.
01:31:18: Also das sind so drei Dinge, die mir als Muster ein bisschen aufgefallen sind.
01:31:21: Auch wenn man jetzt mal über die letzten Unternehmergeschichten, die wir auch hier im Podcast besprochen haben zusammenlegt, die aufgefallen sind und ich ganz interessant fand.
01:31:30: Ja und hinzukommen noch wurde von den etablierten Unternehmen gesprochen und jetzt reden ja oft davon es gibt irgendwie so einen Mindset-Unterschied zwischen Innovationen und Innovatoren in Deutschland Europa oder USA um das mal wieder konkret an diesem Beispiel abzubilden, weil einfach die Amerikaner und in dem Kontext, die hinter Sphere einfach dieses Potenzial gesehen haben.
01:31:54: Und ich sage mal auf oliverkarnische Art, die Eier hatten eine so kleine Firma für ein so unfassbar wichtiges Projekt damit reinzuholen.
01:32:05: Und auf diesem Weg natürlich, dann komme ich wieder zurück auch das Mindset auf Roman und Teams Seite.
01:32:11: Ja du hast nachher die großen Partner und das strahlt ab.
01:32:14: aber er wurde ja auch erst mal gechallengt und konfrontiert mit Leuten, die sagen naja warum gehen wir denn nicht auf die etablierten um dieses Großprojekt zu stemmen?
01:32:23: Wir sehen große Gefahren oder Risiken auch darin ist vielleicht mit einem kleinen Mann.
01:32:27: Du wirst da natürlich auch die ganze Zeit angeschossen weil selbst für große Firmen es natürlich an solches Projekt prästisch ein wichtiges bist.
01:32:35: Und dann musst du einfach, da musst du drauf vorbereitet sein.
01:32:37: Glaub auch als Persönlichkeit und von deinem Mindset dass du dadurch gehst um den Glauben hast Du kannst Beweisen, dass du nicht nur irgendwie dieses starke Potenzial aufzeigen kannst und den ersten guten Pitch machst.
01:32:50: Sondern dass du nachher auch gegen alle Unwerkbarkeiten liefern kannst und es wird Leute geben die Geretschen hier von links und rechts rein Und du setzt dich aber dadurch diese Widerstandsfähigkeit finde ich hatte er hat ja auch bewiesen ohne dass ihr das in irgendeiner Weise in den Vordergrund stellen würde der total humbelt Sympathisch über diese Geschichte geredet, als wäre das so einfach passiert.
01:33:14: Aber man hört ja auch schon raus welche Widerstände dann das ganze Team auch die Zeit überbrücken musste
01:33:19: und ich glaube dass sind.
01:33:20: ja Das kann ja auch sehr motivierend sein.
01:33:22: also ich erinnere mich sehr gut an das Gespräch mit Bülent Altharn Also es um die Frage New Space King was macht denn jetzt eigentlich die neue Raumfahrtindustrie nochmal so besonders?
01:33:30: Und wie grenzte sich von der vielleicht etablierten und alten Raumfahrts Industrie ab?
01:33:35: Das ist ja mit dem recht ähnlichen Phänomene eigentlich konfrontiert worden.
01:33:38: eine Szene die sehr gesettelt ist, die dir sagt das was ihr vorab geht nicht.
01:33:42: Und dass das aber dann erst recht der Antrieb ist zu sagen doch doch wir haben sehr gute Anhaltspunkte zu glauben, dass es geht und wir werden das euch beweisen also diese, dass das auch ein Motivationstreiber sein kann Das habe ich hier auch erkannt und mich fand... Das hat ja hier interessanterweise sogar zwei Seiten.
01:34:00: Es ist ja nicht nur so, dass du dann sagst naja gut okay die Konkurrenz versuche dich jetzt aus dem Rennen zu halten sondern du brauchst auf der Kundenseite jemanden, der selber bereit ist für Innovation.
01:34:11: Und zwar nicht in dem Sinne dass er die dann quasi einfach nur einkauft und sich dann ins Regal stellt oder irgendetwas damit tut, sondern fundamental damit selber sein Produkt in eine neue Innovation führt.
01:34:21: Das ist ja das ist ja der eigentliche Clou.
01:34:23: also auch das viel hat hier vorkommen andere Möglichkeiten jetzt auf einmal in der Hand als wenn man sagt na gut wir hängen uns da halt klassische Lautsprecher da rein.
01:34:29: Also diese neue Technologien, und auch das ist glaube ich so eine verallgemeinbare Botschaft wahrscheinlich für DeepTech.
01:34:37: Neue Technologen brauchen eine Bereitschaft bei den Kunden auch selber dann innovativ zu sein und neu zu denken.
01:34:43: Wir werden es genauso sehen und da reden wir eigentlich schon seit ein paar Jahren darüber was passiert denn jetzt wenn die Quantenkomputer in einem Bereich kommen wo sie wirklich diesen Quantencomputing Vorteil auch zeigen können?
01:34:52: Also erster Einsatzfelder gibt es ja heute schon und man kann heute auch damit schon experimentieren.
01:34:57: Die Unternehmen müssen aber früh anfangen, das zu tun.
01:34:59: Weil wenn der Quantenvorteil erstmal da ist... ...ist es vielleicht sogar schon ein bisschen zu spät die Anwendung sich dann erst noch zu überlegen und zu sagen welche Probleme lösen wir denn jetzt damit?
01:35:07: Also sich früh mit den Dingen vertraut zu machen und auch zu hinterfragen wie fundamental oder strukturell verändert denn eine neue Technologie auch unser Geschäft.
01:35:17: Und das ist glaube ich so einen Punkt wo ich mir so ein bisschen Sorgen mache in Deutschland ob wir da schnell genug sind.
01:35:25: Das zeigt ja dieses Beispiel auch sehr stark.
01:35:27: Die Amerikaner lassen sich darauf ein und so wie er das beschrieben hat, der Roman sagt okay die Amerikanern sagen great let's do it!
01:35:32: Die sind aber nicht völlig geisteskrank sondern sie sagen schon auch wir machen da schrittweise.
01:35:36: also wir trauen uns jetzt mal den ersten Schritt zu machen und dann haben wir einen ganz klaren Weg wo wir immer wieder überprüfen ob du das halten kannst was du versprochen hast als Technologieanbieter und diesen Mut und diese Bereitschaft sich selber mitzuentwickeln Die brauchen wir, glaube ich hier auch in der etablierten Industrie wenn es mit DeepTech was werden soll.
01:35:57: Ja ganz sicher und das ist auch nicht zum ersten mal, dass wir das Thema besprechen diese Zusammenarbeit zwischen etablierten Playern und den jungen Startups.
01:36:06: Und auch wenn das ein oder andere Unternehmen das ich finde auf einem sehr hohen Niveau tut und es gibt genügend Beispiele wo das funktioniert und die haben wir schon besprochen so in der Breite und das wollte ich auch eben nochmal mit dem Beispiel und wie mein Set ne?
01:36:19: Ich will jetzt nicht über einen Transparenz Arpeggio sprechen ja aber irgendwo wenn du wieder hier so ein tolles Stück Technologie hast aus einem Traditionsbereich in Deutschland und es findet die große Anwendung.
01:36:30: dann mal wieder über ein Teich, über den Atlantik in den USA.
01:36:34: Da würde ich mir einfach wünschen dass wir das bei uns auch noch öfter hinbekommen und gezeigt bekommen, dass wir können diesen Sprung zu machen aus neuester technologischer Entwicklung eine sehr konkrete Anwendung die natürlich allen Ansprüchen entsprechen muss weil da Druck drauf ist ja?
01:36:50: Weil das so eine Sphere ein ganz wichtiges Element und Business ist und da viele Leute drauf schauen.
01:36:57: Ich glaube, das müssen wir uns einfach hier noch viel öfter trauen und jungen Unternehmen den Wegebenen, dass sie es testen können.
01:37:03: Und das soll bitte nochmal ein Beispiel dafür sein?
01:37:06: Ich habe vielleicht noch einen Thema Thorsten was ich nochmal ansprechen wollte weil mir das gut gefallen hat zum Thema Team.
01:37:13: Weil das eigentlich in jedem wenn du mit erfolgreichem Unternehmern sprichst sie am Ende sagen oder auch Investoren die sagen Das Team ist der Schlüssel aller Dinge.
01:37:21: Und das klingt so banal, wir sagten ja logisch was denn sonst.
01:37:24: Aber es ist halt nicht banal.
01:37:25: also du musst die richtigen leute da zusammen haben und ich fand es sehr sehr klug auch noch mal wie er strukturiert beschrieben hat Wie das team aufgebaut war einer uns insbesondere zu sagen wie kriege ich eigentlich ein team Aus spitzen leuten wenn ich wenig geld habe und dazu sagen Die kombination von visionen und maximaler freiheit für die leute die dann kommen ihre ihre kompetenzen auszuspielen Himm zu gucken.
01:37:51: ich brauche und mir fällt jetzt blöderweise keine umgehung des anglizismus ein aber sie ist mir nach.
01:37:56: aber first rate leute, du brauchst diese first-rate leute weil auch nur die wiederum andere first-rated leute anziehen die weiß hat es ja immer die second rate leutes in der third rate leuter an.
01:38:06: also das klingt jetzt so ein bisschen banal aber da ist natürlich unfassbar viel dran.
01:38:11: Und ich glaube dass ist ein stückweit auch generalisierbar für die tech zu sagen du brauchste absoluten spitzenleute und auch die können wieder absolute Spitzen Leute rekrutieren.
01:38:19: Was mir im Zusammenhang mit dem Team auch noch mal sehr gut gefallen hat, ist diese Kombination jetzt hier in den Fall von Hologplot.
01:38:27: Der Erfinder ist Ü-Sächsig!
01:38:29: Das hat man in Startups heute... Wenn man sich die Bilder anguckt wie sehen so Startup Gründerteams aus?
01:38:34: und dann sind das... Du kennst diese Kacheln und da sieht man dann immer drei jungen Männer stehen endet zwanzig Anfang dreißig und sie stehen da aber der Erfinder.
01:38:46: Und gleichzeitig sind in dem Team aber auch so starke Leute, dass in ganz entscheidenden Momenten plötzlich der Werkstudent ums Eck kommen kann und die Lösung aller Probleme plötzlich parat hat.
01:38:56: Also hat Roman als Jung- und Hungrigen bezeichnet und die aber nicht nur sozusagen in Wasserträgerrollen unterwegs sind sondern im richtigen Moment mit einer guten Idee einfach ganz maßgeblich zum Gelingen beizutragen.
01:39:10: Das zeigt einfach nochmal wie wichtig es ist auf diesen Ebenen die richtigen Leute zu haben in die nötige Wertschätzung entgegenzubringen, aber auch den Freiheitsgrad eben zu geben.
01:39:20: Zu sagen bring dich mit allem ein was du hast also das hat mir wirklich sehr gut gefallen und dass im Auswahlprozess es nicht hundertprozentig objektivierbar ist wer sind diese Leute die da gut reinpassen?
01:39:31: sondern das ist natürlich auch ein stück und das ist ja lebenserfahren das kennen wir glaube ich auch.
01:39:34: eben dann doch Ja, vielleicht eines erfahrene Bauchgefühls.
01:39:40: Vielleicht auch ist oder auch eines gelernten Bauch gefühlts aber hier die richtigen Leute auszusuchen und dann braucht man wahrscheinlich ein bisschen glück dass die das dich mir dann auch stimmt um was großes zu schaffen außer ursprünglich mal sehr kleinen Gedanken.
01:39:53: Und auch das was du gerade beschreibst ist etwas, was ja der Unternehmer oder das Unternehmen oder das Gründerteam als Kultur prägt und damit wieder eine entscheidende Komponente genau der wenigen Personen die dann den Unterschied machen zwischen.
01:40:09: technologischen Potenzialen, großen Märkten, spannende Leute an Bord und kriegst es ausgeschöpft und umgesetzt in konkreten Erfolg.
01:40:17: Und das haben Sie hier geschafft!
01:40:18: Und von daher noch mal vielen Dank für diese Inspiration.
01:40:22: Ich glaube da nimmt auch jeder der sich auf den Weg macht sein eigenes Unternehmen zu Grund nochmal viel an Inspiration und konkreten Erkenntnissen mit.
01:40:30: Belassen wir uns hierbei wieder für diese Woche und freue mich auf die nächste Folge mit dir.
01:40:34: Danke Thomas!
01:40:38: Diebtag Unlocked.
01:40:41: Ein Podcast mit Thomas Lange und Thorsten Lambertus von E-nein.
01:40:46: Wenn es euch gefallen hat, bewerten, kommentieren, teilen und weiterempfehlen!
01:40:52: Und wenn ihr euch für Zukunftstechnologien und Innovationen interessiert schaut vorbei auf www.e-neun.community.
01:41:01: Bis zum nächsten Mal.
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