Sabine Kunst, Joachim Herz Stiftung: Bessere Wege von der Wissenschaft in Start-ups
Shownotes
Deutschland hat exzellente Forschung – aber noch immer zu wenig erfolgreiche Ausgründungen im Deep-Tech-Bereich. Woran liegt das? In dieser Folge von Deep Tech Unlocked mit Thorsten Lambertus und Thomas Lange spricht Sabine Kunst, Vorständin der Joachim Herz Stiftung, über die Schwächen des deutschen Wissenschafts- und Transfersystems, die Rolle von Stiftungen und die Frage, wie aus starker Forschung mehr Innovation, IP und Start-ups entstehen können.
Sabine Kunst selbst kennt das System aus vielen Perspektiven: als Ingenieurwissenschaftlerin, Universitätspräsidentin, Wissenschaftsministerin und heute als Stiftungsvorständin. Im Gespräch erklärt sie, warum wissenschaftliche Silos, Reputationslogiken und fehlende Anreize für Transfer Innovationen ausbremsen – und weshalb es mehr Persönlichkeiten, Strukturen und Kapital braucht, um Forschung konsequenter in die Anwendung zu bringen.
In dieser Folge erfahrt ihr also,
- warum Interdisziplinarität im Wissenschaftssystem so schwer fällt – obwohl genau dort oft die spannendsten Innovationen entstehen,
- weshalb Publikationen, Reputation und IP-Sicherung im Forschungsalltag oft in Konflikt geraten,
- warum Transfer Offices an Hochschulen wichtig sind, aber spezialisierte unternehmerische Expertise oft fehlt,
- welche Lücke Stiftungen zwischen Grundlagenforschung, Transfer und Gründung schließen können,
- weshalb die Joachim Herz Stiftung auf Deep Tech setzt,
- und weshalb Talente schon sehr früh mit Innovation, Wirkung und Unternehmertum in Berührung kommen sollten.
Mehr über Sabine Kunst & die Joachim Herz Stiftung:
Mehr über unsere Hosts Thomas Lange & Thorsten Lambertus:
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